© ® ® 5
der Felsen ist daselbst also ausgehauen worden , wie man die Wasser - Adern desselben am besten und reichlichsten eröfnen zu können geglaubet hat . Allhier strühmet und träufelt daöWasser aller Orten ergiebig hervor , und samlet sich auf dem Boden der beschriebenen Hölungen . Da selbige uitter einem Berge liegen , dessen ausser - ste Höhe mit den Spitzen der höchsten Kirch - thürme von Hannover übereinkommen soll , so ersehen Sie daraus , mein Herr , daß wenn gleich daö Wasser in seinen tiefsten Quelle» aus» gesucht vorhanden ist , es dennoch wegen der Unthunlichkeit , den Berg so weit abzutragen , sehrschwer ) ja fast unmöglich wird , eö anders , als vermittelst des Stollen zu Tage zu leite» .
Durch diesen Stollen , der theils im Fel - seil gehauen , theils mit Steinen ausgemauert ist , fließet das Wasser vermittelst thönerner - Rühren in einen mit einem bedeckten , aber auf den Seiten ofnen Gebäude umgebeneu Spring - , Brunnen und von da 450 . Fuß laug mittelst eiserner Rühren in die Badehauser .
Ehe ich zu der Beschreibung der um den Brunnen vorhandenen Gegenden , Anlagen und Gebäude schreite , muß ich anmerken , daß der Ort in dem Künigl . Churfürstl . zu dem Hertzogthum Calenberg gehörenden Amte Reh - bürg vier Meilen von Hannover , vier Meilen "
- A z von

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.