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Werde ich aber wohl Entschuldigung finden , wenn ich Ihnen anjetzt weit weniger liefere , als was Sie von mir gefordert haben ? Die lang - wierige Krankheit und das darauf erfolgte Ab - leben einer liebenswürdigen Ehegattin hat mich diesen Winter hindllrch verhindert , meine bis - her noch wenige Nachrichten zu vermehren , und selbigen eine brauchbare Vollständigkeit zu ge - den .
Um aber wenigstens einen Theil meiner Schuldigkeit bey Ihnen abzutragen , nehme ich mir die Ehre , Ihnen dasjenige mitzuthei - len , was ich von der Lage , der Geschichte , und dem Gehalte des Brunnens überhaupt weiß , und was Sie von dem Gebrauch und'Nutzen desselben zu lesen wünsch™ .
Ich mache also mit der Lage des Brunnen den Anfang und beschreibe Ihnen zuerst den - jenigen Ort , wo das Wasser entspringt .
Dieser Ort bestehet aus zween in einem Ber - ge , welcher der Lockummer Berg heißet , befind - lichen , durch die Kunst verfertigten , in bloßem Felsen ausgehauenen Hölungen , zu welchen ein Stollen führet , welcher 900 . Fus lang ist . Von . diesen Hölungen ist die eine ohngefehr 40 . und die andere 2O . Fnß lang , und beyde sind bald schmaler bald breiter . Es scheinet ,
der

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