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wohl , um die Dampfe des Wassers vomGe - sichle abzuhalten , ein Leinwand oder fionellener Mantel , um den Hals geleget wird . Dies verrichtet entweder die Bade - Frau oder eines jeden Bedienter oder Bedientin . Für das Bade - Hemd , und die Bett - Tücher sorget ein jedweder selbst . Ersteres ist auch bey dem Brunnen leicht angcschaft und verfertiget . In dem Bade halt sich der Kranke von einer hal - ben bls zu einer ganzen Stunde auf , bewegt sich , reibet sich oder lasset sich reiben , und lasset in den Zwischen - Zeiten noch so viel Waft >ser zu geben , als es die Erhaltung derTempe - ratnr und die Anweisung des Arztes erfordert . So wie er aus dem Bade steigt , hüllet er sich in ein etwas warm gemachtes Hemd von Flo - nell oder Leinwand , ( ersteres ist besser , ) legt sich ins Bette , bringt darinnen beynahe eine Stunde geruhig zu , kleidet sich nachher an , und begiebet sich alsdenn in seine Wohnuug , oder geht uud fährt bey guten Wetter etwas ins Freye .
So bald der Gebadete im Bette liegt , eilet die Bade - Frau in das von ihm verlassene Bad , löset den in selbigem befindlichen Zapfen zum Ablaufen des Wassers , reinigt alles , und bereitet als denn für den Nachfolger ein neues .
Für sehr kleine Kinder sind Wannen vor -
B 4 hau -

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