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III . Die provisorische Ccntralgewalt .
Ansicht gekommen zu sein , die auch ich theile , daß die künftige Central - gemalt einem Reichsvermeser mit verantwortlichen Ministern übertragen werde müsse .
Meine Herren ! Heber diesen Einen könnten solche Schwierigkeiten entstehen , daß wir die Regierungen nur einer großen Verlegenheit hebe» , indem wir auf ihre nachträgliche Einstimmung rechnen , ihnen die Wahl und den Vorschlag erlassen .
Meine Herren ! Es ist bereits [ von v . Radowitz S . 2 - 1 und 27 ] gesagt nnd entwickelt : nicht die Fürsten können vorschlagen , auch nicht bloß die Regierungen als solche . In einzelnen Ländern bestehen keine so starken Regierungen , daß sie einen bedeutenden politischen Schritt thnn dürften , ohne sich versichert zu habe» der Zustimmung nnd der Mitwirkung der Stände . Es könnte sein , daß einzelne Ständever - sammlnngen anders dächten als wir , nnd warum sollte das nicht sein ? Es war ja unter uns tagelang so , bis wir zur Ueberzengnng kamen , daß Einer besser sei , nnd daß es fast nur Einen gibt , der hier die Frage lösen kann .
Ich sage also , meine Herren , wir überheben die Regierungen einer großen Verlegenheit , nnd ich glaube , sie werden es uns danken , wenn wir sagen , wer es sein soll .
Ich bin durch diese Bemerkungen zu einer neuen Frage gekommen , nämlich zu der Frage der Dreiheit oder der Einheit in der Eentra lgewalt .
Wollen wir , wie jetzt unzweifelhaft , der Mehrheit nach Einen , sv ist ein Mann , hochstehend , gefunden , der der Unterstützung der Nation für die höchste Stelle sich werth gezeigt hat nnd ferner Werth zeigen wird . Aus der höchsten Sphäre müssen wir den Reichsverweser nehmen , denn es gibt keine» Privatmann , der unter solche« Umständeu das Amt übernehmen könnte , wie vielleicht Einzelne oder mich Parteien dacht haben .
Ich gehe nicht ein ans die Frage unserer künftigen Verfassung , ich halte mich lediglich an den gegenwärtigen Znstand nnd die jetzigen Bedürfnisse . Ich spreche Ihnen nicht von Monarchie nnd Republik , ich sage Ihnen aber : jetzt bedürfen wir eines Mannes , der hoch steht nnd sich der Unterstützung aller Staaten ohne Widerspruch muß ver - sichert halten können , wenn er das Amt antreten soll , welches Sie ihm zudenken .
Meine Herren ! Nachdem ich diese Frage vor Ihnen erörtert habe , wird man ( zur Linken gewendet ) mir nicht mehr den Vorwurf

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