XVII . Der Welclersche Antrag .
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crschiebuug
s gebietet , ilung , zur jedes Be - ugung und laucher Be - iesem Vor -
eicht dieses berzengnng in dieser einen Be - l ) me hinein - Linken — riespiel als Abstimmung dein gegen - Abstimmung
infnahme ich : Sind 'setz zu be - den ver - ein an die sich dann Bedürfnisse in ? — Be -
agrapheu in habe als und das Wahlrecht alten in be - Bestechnng Möglichkeit icn , wie sie
wollten , und englische Lords , die Scharen von Pächtern durch das öffentliche Wahlrecht beherrschen , haben wir nicht .
Also die linke Seite sollte freudig zugreifen , denn sie hat ein liberales Wahlgesetz , lauu hoffe« , wen« sie hiervon sich Alles verspricht , in der nächsten Versammlung mit ihren Ansichten oft zn siegen , sie ist im Vortheile ; ich aber , meine Herren , ich fürchte mich nicht vor der Freiheit , ich halte Vorsichtsmaßregeln bei der Wahl für heilsam und gut , aber ich fürchte die Freiheit uicht . Der Mensch wird jeden Tag ver - ständiger : so schadet es nichts , wenn die Wahl frei ist .
Meine Herren ! Also hier ist kein ernsthaftes Bedenken , wenn es irgend begründet ist , — was so Viele von uns fühlen — daß es Zeit ist , das Verfassungswerk endlich im zehnten Monate zn Stande zu bringen . Es müßte also das Erbkaiserthum das Hinderniß sein .
Nun , meine Herren , der Bericht der Vorlage über den entwurf spricht so beredt für dieses Erbkaiserthum , und er ist so klar , daß ich mich knrz fassen kann .
Wenn jetzt , meine Herren , die Nationalversammlnng zur Einheit und zu kräftigem Beschluß uicht gelaugt , wer mag dauu die Gefahren be - zweifeln , deueu wir eutgegeugeheu ? Wird dauu uicht die Mode des Octroyireus der Verfassuugeu auch an uns kommen , nnser ganzes Werk , welches mit einem Beschlüsse vou uns zu einer Grundlage für die Freiheit und Einheit Deutschlands aus lange Zeiteil gemacht werden wird , anseinauderstänbeu in die Winde , wenn wir ohne diesen Beschluß auseinandergehen ? — Weuu aber Mäuuer da sind , die die Gefahren nicht sehen bei dem hereinbrechenden Kriege von Dänemark , vielleicht von Dänemark und Rußland , bei dem großen Unglücke , das uns droht durch die NichtVereinigung mit Oesterreich , die da noch zweifelhaft sind , ich würde sie nicht überzeugen ; aber , meine Herren , warten Sie nicht , bis fremde Quartiermeister vor unserer Thüre stehen , wenn Sie das Vaterland schützen und retten wolle» !
Weuu wir zu lange bedenken und zaudern , dauu werden die Ge - fahren über nuS uud das Wohl des Vaterlandes verderblich herein - brechen , nud wir werde« das Uuheil uicht mehr abweude« , wir werden aber die Ehre verlöre« habe« i« De«tschla«d uud in Europa ! Man wird sage« : wir , die deutsche Nation , haben die Elite unserer Männer geschickt , um das Versassuugswerk zu Stande zu bringe» , um das Vater - laud z» rette» und zn bewahren ; sie aber habe» schone Worte gemacht , habe» geredet , geträumt , gezögert , gezankt »nd »ichts z» Stcmde gebracht !
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