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II . Der Raveauxsche Antrag .
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Bayern , ganz Norddeutschland auch für die Republik sei» würde ? Und würden deshalb die andern Stämme uns den Krieg erklären wollen ? Sic haben keine Execntivmacht : ich rede nicht von der physischen Macht , aber von der moralischen . Diese liegt bloß in der Ueberzeuguug . Wen« die Stimme der Mehrheit des Volks nicht für Sie ist , so werden Sie schwach sein . Gerade das Princip der Volkssonveränetät begründet diesen Sah .
Ich komme zurück auf die Worte des Mitgliedes für Crefeld [ v . Beckerath St . B . 1 135 ) . ® Ich hoffe , daß wir bauen einen deutschen Dom der Freiheit und Einheit , worin noch viele künftige Geschlechter behaglich sich versammeln . Lassen Sie uns dann aber endlich beginnen , die Bausteine zusammenzutragen , und der Mörtel sei Mäßigung uud Vertrauen , nicht Schroffheit uud Mißtrauen . Die Geschichte wird über das Werk richten , wenn es vollendet ist . Lassen Sie es nns beginnen mit den Worten und diese Worte als Inschrift auf das fertige Gebäude sehe« , die Worte des großen Römers , des Ersten , der über Germanien schrieb :
„ Concordia res parvae crescunt , discordia maximae * dilabuntur . " 10
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Beschluß .
St . B . 1 155 .
Annahme des Antrags Werner .
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* St . B . 1 138 : magnae .

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