Xm . Die Grundrechte . Schluß . 317
§ 18 *
Niemand soll zu einer kirchlichen Handln«c ; oder Feierlichkeit ge - zwnngen werden .
Die Formel des Eides soll künftig lauten : „ So wahr mir Gott helfe ! "
§ 20 .
Die bürgerliche Giltigkeit der Ehe ist nur von der Vollziehung des Civilactes abhängig ; die kirchliche Trauung kann nur nach der Vollziehung des Civilactes stattfinden .
Die Religionsverschiedenheit ist kein bürgerliches Ehehinderniß .
§ 21 .
Tie Standesbücher werden von den bürgerlichen Behörden geführt .
Artikel VI .
8 22 .
Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei .
8 28 .
Das Unterrichts - und Erziehnngswesen steht unter der Oberaufsicht des Staats uud ist , abgesehen vom Religionsunterricht , der Beanf - sichtignug der Geistlichkeit als solcher euthoku .
§ 24 .
Unterrichts - und Erziehungsanstalten zu gründen , zu leiten und an solchen Unterricht zu ertheilen . steht jedem Deutschen frei , wenn er seine Befähigung der betreffenden Staatsbehörde nachgewiesen hat .
Der hänsliche Unterricht unterliegt keiner Beschränkung .
8 25 .
Für die Bildung der deutsche» Jugend soll durch öffentliche Schnlen überall genügend gesorgt werden .
Eltern oder deren Stellvertreter dürfen ihre Kinder oder Pflege - befohlenen nicht ohne den Unterricht lassen , welcher für die unteren Volks - schnlen vorgeschrieben ist .
8 26 .
Die öffentliche» Lehrer haben die Rechte der Staatsdiener .
Der Staat stallt »»ter gesetzlich geord»etcr Betheilig»»g der Ge - »iei»de» a»s der Zahl der Geprüfte» die Lehrer der Volksschulen au .

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