XII . Die Verfassung . Fortsetzung .
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Uebertrag : 172 Mitglieder .
Lübeck 1 „
Frankfurt 1 „
Breinen 1 „
Hainbllrg 1_ „
17ö Äiitglieder .
§ 4 .
Die Mitglieder des Staateuhauses werden zur Hälfte durch die Regierung und zur Hälfte durch die Volksvertretung der Staaten ernannt .
Wo zwei Kammern bestehen , wählen diese in gemeinsamer Sitzung nach absoluter Stimmenmehrheit .
8 5 .
In denjenigen Staaten , welche nur eiu Mitglied ins Staateuhaus senden , schlägt die Negierung drei Kandidaten vor , aus denen die vertretung mit absoluter Stimmeumehrheit wählt .
8 6 .
Wo mehrere Staaten zu gemeinsamer Vertretung im Staateuhause verbunden sind , haben diese über die gemeinschaftlich vorzunehmende Wahl ein Abkommen unter einander zu treffen . Das Princip der Theiluug der Wahlberechtigung zwischen Regierung und Volksvertretung darf dabei nicht verletzt werden . Das ganze Abkommen ist der Reichs - regiernng zur Genehmigung vorzulegen .
Wenn mehrere deutsche Staaten zu einem Ganzen verbunden werden , so entscheidet ein Reichsgesetz über die dadurch etwa uothwendig werdende Abänderung in der Zusammensetzung des Staateuhauses .
§ 8 .
Mitglied des Staateuhauses kann nur ein Solcher werden , welcher
1 . Staatsbürger desjenigen Staates oder Staatenverbandes ( s . § 6 ) ist , welcher ihn sendet ,
2 . das dreißigste Lebensjahr zurückgelegt hat ,
3 . sich im vollen Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte befindet .
§9 .
Die Mitglieder des Staateuhauses werden ans sechs Jahre ge - wählt . Sie werden alle drei Jahre zur Hälfte erneuert .

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