Paragraphen lediglich als dessen Conseqncnzen betrachte , weil ich der Meinung bin , es handle sich nicht sowohl darum , nns Dentsch - Oester - reicher in diesen Bundesstaat aufzunehmen , sondern darum , nns ans demselben hinauszujagen . In diesem Sinne also spreche ich gegen diese Paragraphen , und Sie sehen ans dieser Erklärung , das ; sich mein Stand - pimct für durch diese Vorerklärung in ein gegen nmgewaudelt hat .
Ich werde nun weder ans die „ breite Grundlage " des Herrn Beda Weber [ St . B . IV 2878 ] gerathen , noch in den grobkörnigen Stil dieses Redners verfallen , welcher der Begeisterung eines mannes von mir , ] Giskra ] , ministerielle Aspiranzen unterschob . B . IV 2877 ] : ich halte das für völlig unwürdig . Ich werde auch nicht , wie Herr Graf Deym es im Eingänge seiner Rede ] St . B . IV 2881 ] that , sagen , ich sei dentsch , ganz deutsch , durch und durch deutsch , damit am Ende der Slave desto besser dnrchgncken könne . Ich halte die Ver - sammlung uud deu Stoff , der hier verhandelt wird , für ziemlich erschöpft und werde daher meine Rede so kurz als möglich fassen . Ich werde Ihnen nicht ein Ragout bereiten nach der bekannten oratorischen Kochkünstelei , vermöge welcher mau ] v . Vincke St . B . IV ans den Vorträgen der Vorredner ohne Berücksichtigung des ganzen Zusammenhanges ihrer Rede beliebig Stellen zupft , sie mit der nöthigen Salonmalice und schlechten Witzen übergießt uud schließlich eine staats - „ mimische Rede daraus macht .
Es ist zu bedauern , daß , indem diese Frage hier theoretisch be - handelt wird , — und auch ich sehe ihre Behandlnng hier nur für eine solche an — sie in demselben Augenblicke unter den Mauern Wiens - ihrer praktischen Entscheidung entgegengeht ; es ist wirklich zu bedauern , daß , während wir unsere schwachen Stimmen in die Wagschale legen , man dort vielleicht bereits schon mit Kanonen abgestimmt hat . Indes ; glaube ich , daß Sie Ihre Entscheidung nicht durch den Hinblick auf die dortigen Verhältnisse leiten lassen , daß Sie nicht jene Scheu , welche Herr Graf Deym >St . B . IV 2882 ] vor der Idee hatte , theilen , sondern daß Sie den Principien und nicht den Umständen folgen .
Mau hält das Prineip für unpraktisch , leiten Sie es aber ans dem richtigen Wege in das Bewußtsein der Nation , nicht auf dem der Ver - rückuug oder der Verrücktheit , uud es wird gewiß praktisch sein , und wenn Sie dann wollen , daß Oesterreich deutsch werde , so wird es deutsch werden , wenn auch ein Wiudischgräh uns slavisch kauouisiren wollte .
Ich erwähnte eben den Namen Wiudischgrätz uud bemerke dabei , daß mau eben heute das Gerücht verbreitet hat , es sei der Au -

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