X . Tic Verfassung
245
lalbhundert r . Oester - g , und in seit fünf u deutschen : , nein , sie
ovisorischen 16 ] wörtlich itingsgewalt Sicherheit i Gegensatze e der Wirk - >es Bundes - i mit seinem gestiegen , erkannt und schen Kaiser - tglied dieses einer höchst des Reichs - des Reichs - t . Hiernach
i politischen hznsühren in ie dnrch das provisorische tiver : er ist der Bundes - jorisch anfge - i die beiden feit find , und des Bundes - nid Genossen innigsten An - sies anbieten ! um Abschied !

Es ist mir aus den Vorträgen der Redner , welche gegen den Ent - wnrs gesprochen haben , nicht ganz klar geworden , daß das bisherige Verhältnis ; des österreichischen Regentenhauses zu den einzelnen Neichen und Provinzen mit dein vom Verfassungsentwürfe angenommenen Systeme der Personalunion in so tiefem und nuversöhulichem Gegensatz stehe ; aber das ist mir klar geworden , daß die politische Staaten - bildnng der pragmatischen Sanetion eine ganz andere war als die - jenige , welche jetzt in Oesterreich beabsichtigt wird .
Das politische System der pragmatischen Sanetion ist das dynastisch - monarchische . An der Spitze dieses Systems stand eine neue deutsche Dynastie , die mächtigste dentsche Dynastie , diejenige , welche die deutsche Reichskrvne trug . In der Hand dieses deutschen Hanses war allerdings das Seepter ein mächtiges , hier war die angestammte Art des Kaiserstammes eine einflußreiche ans alle nmer ihm vereinigte Lande . Aber jetzt ist dieses dynastische System znr Neige gegangen , die großen Hebel der jetzigen europäischen Bewegung aber , der politische und der nationale , sie würden nach dem neuen Plan in die Hand eines n . ichtdentschen Stammes gelegt werden — schon die Zusammensetzung der constitnirenden Versammlung in Wien'^ gibt dies zu erkenne» — : diese beiden Hebel würden in die Hände der slavischen Mehrzahl gelegt werden , politisch durch die parlamentarische Mehrheit und national dnrch die hinter ihr stehende Volksmasse , eine Volksmasse , in der , wie es jetzt bei allen slavischen Stämmen , und das mit Recht , der Fall ist , das Nationalgesühl hoch ansgeglüht ist .
Und was soll nun die Stellung der deutschen Minder - zahl seht in diesem Nenstaate , der von der Art und Weise der präg - matischeu Sanetion gar nichts an sich hat ? Das Kaiserhaus , die Dyuastie als deutsche , was kamt sie ihnen Helsen , und was kann ihnen der lockere völkerrechtliche Faden helfen , den man zu uns nach Deutschland hinüber - fliegen lassen will ?
Man jz . B . Fritsch St . B . IV 2774 ] hat wohl gesagt , Oester - reich hat den großen providentiellen Beruf , nach dem Osten hin mächtig zu sein , nach dem Osten Aufklärung und Gesittung zu tragen . Aber wie kann das deutsche Oesterreich Macht üben , wenn es selbst über - wältigt ist ? Wie kann es leuchten und aufkläre» , wenn es zugedeckt und verdunkelt ist ? Mag immerhin Oesterreich den Beruf haben , eine Laterne für den Osten zn sein , es hat einen näheren , höheren Berns : eine Pulsader zu fein im Herzen Deutschlands . Oesterreich ist mit uns gewesen im deutscheu Bunde : wie auf ihm selbst , hat auf uns , auf

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.