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X . Die Verfassung .
als ein bloß durch Vertrag zu Schutz und Trutz lvse zusammengehaltenes Verhältnis ; .
Das wäre Rückschritt , nicht Fortschritt in der Ordnung der deutscheu Interessen ! Und find wir auch nur dessen sicher bei einer offenbar slavischen Mehrheit in einem österreichischen Reichstage ?
Und wie stellt sich ein solches Verhältniß in seinen Folgen in Deutschland und Oesterreich ?
Die Idee der Einheit Deutschlands war es , welche uns hier in der Paulskirche zusammenführte , jene Idee , die mit Wonneentzücken des deutscheu Mannes Brust erfüllte , als er der Verwirklichung entgegensehe« konnte , jene Idee , die er als Kind iu Märchen vom großen Kaiserreiche zuerst hörte , die er als Kuabe iu den Sagen und Thaten der Kaiser - geschichte nährte , die ihm als Jugendideal die Brust durchglühte , die er als Mann nicht mehr als Traumbild vor sich sah !
Was wird aber aus dieser Idee der Einheit und Große des einen Vaterlandes , wenn Sie die österreichischen Provinzen nicht dabei hätten , wenn Sie diese einem Slavenreiche verfallen ließen ? Wie ver - trüge sich auch das mit dem , was schon bisher geschehen ?
Wir Abgeordnete ans Oesterreich sitzen hier seit Monden und tagen mit Ihnen , mit Ihnen haben wir für ganz Deutschland giltige Beschlüsse gefaßt , die alle , nach meiner Rechtsansicht , unverbindlich und unwirksam wären , wenn Oesterreichs deutsche Provinzen fortan nicht zum Reich gehöre» sollten .
Ich glaube nicht , daß Sie das verantworten könnten , rechtfertigen könnten vor Deutschland , dem Volke , das seine Einigung begehrt für alle Stämme Deutschlands . Deutsche Intervention rettete Trieft vor der sardinischen Beschießung , ( f . St . B . I 3'JO und 39 lj österreichisch - deutsche Truppeu standen vor den Mauern der Paulskirche auf Befehl der deutschen Centralgewalt , um uns zu schirmen vor dem frevelhaften Be - ginnen , welches die Vertreter der deutscheu Nation auseinanderjagen sollte [ f . St . B . III 2163 und 2164 ] : könnten Sie einen Augen - blick nur zweifeln an dem Bestände der deutsch - österreichischeu Laude iu Deutschland , so kämen Sie in offenbaren Widerspruch mit dem , was her geschehen ist . Nein , meine Herren , einen solchen Todesstoß geben Sie dem eigenen Werke , eine solche Wunde schlagen Sie dem deutschen Volke nicht !
Fassen Sie nun auch einige der näher liegenden Folgen solchen Gedankens ins Auge , um ihn auch iu seiner Ges - ährlichkeit und Schädlichkeit für Deutschlands Interessen zn erkennen !

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