IX . Der Seplemberausstand in Frankfurt .
191
rdienen ,
nd , mit unserer Votums söhnt und ovbeu in ^würdiger deutschen 111 22111
Psingst -
ztionalver -
im Wider -
ungen
die hier dings nicht nnen , aber , St . B . NI s sei diese re gedrängt u Galerien ans eigener mer Angriff , itcht worden , de mich un - ieder unserer zur Schmach em auch feine und von dem niungen nicht >ieser Tribüne Daß er häufig ich Mäßigung s Vaterlandes »atteben irgend dieses Opfer d ans unserer
Mitte als ei» gleiches Opfer ausersehen können . Ein anderer Abge - ordiieter und hochstehender Beamter der Eentralgewalt , IHeckscher s . v . Gagern St . B . III 2211 ] , hat dieselbe Nacht in der Nähe unserer Stadt unter den Drohungen einer Mvrderbande und unter Zweifel - haften , Schutze zugebracht .
Ich kann den Eindruck dieser Ereignisse nicht hinwegwische» von meinem Gemi'ithe , wie man den Stand von feinen Füßen schüttelt , und wenn man >V v g t St . B . III 20941 uns gesagt hat , daß auch die Leidenschaft ein Recht habe , in der Politik ein Wort mitzureden , nun denn , so möge man auch der Leidenschaft des empörten Rechtsgefühls etwas zu Gute halten !
Man sRösler St . B . III 2209 ] hat ims gesagt , namentlich in Beziehung auf den Barrikadenkampf , er sei zwecklos nnd planlos gewesen .
Ich will einmal von dieser Voraussetzung ausgehen ; wenn man aber ohne Zweck Barricaden baut nnd Häuser einnimmt , nui anf die Soldaten , die zum Schlitze der Nationalversammlung hieher kamen , zn schießen , so kann ich das nicht anders als mit dem Namen des Wahnsinns belegen : den Wahnsinnigen aber müssen wir binden , sowohl um seine Heilung zu beginnen , als um uns zn schützen , wenn er uns fällt . Wir dürfen nur Nepressivmaßregeln eintreten lassen gegen jeden Zurechnungsfähigen , gegen den Wahnsinnigen wird Niemand die Prävention für unzulässig halten . Das stelle ich Jene» gegenüber , die jenes Unternehmen für zwecklos erklärt haben .
Man hat uns in öffentlichen Blättern nnd sonst entgegengehalten , wir gäben durch solche Maßregeln ein Zeichen der Furcht , nnd auf wen macht dieser Vorwurf nicht einen Eindruck , dem er gern aus - weichen möchte , wenn er es ohne Verletzung der Interessen des Vater - landes vermöchte ?
Ich bekenne , meine Herren , ich fürchte den Tod nicht , aber ich fürchte das Verbrechen . Ich fürchte es nicht um seiner Opfer willen allein , sondern eben sowohl um seiner Urheber und Werkzeuge , um des Vaterlands willen , dessen Ehre es untergräbt , dessen Freiheit nnd Znknnft es gefährdet . Ich finde aber in der besonderen Lage nnd in der eigenthümlichen Verfassung Teutschlands einen bestimmten Grund , um uns vor der Wiederkehr solcher Verbrechen , um uns vor einer , wenn auch noch so kurzen Gewaltherrschaft mit alle« Kräften zu be - wahren . Ich gebe denen , deren Phantasie mit dem schauderhaft groß - artigen Bilde eines Convents spielt und sich darin gefällt , . Vogt

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.