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VIII . Tie schlcswig - hvlslciiische Frage .
Man sagt , ein Theil dieses Hauses vder , wenn nicht direct diejenige» , die in diesem Hanse sitze» , so doch iubircct dieselbe» durch ihre politische» Freunde , die sie draußen habe» , strebe darnach , die Revvlntivn für permanent zu erkläre» - er strebe darnach , die Ruhe »icht wiederkehre» zu lasse» ; er trachte »ach nichts Anderem , als die Bewegung zn halten und zn steigern .
Meine Herreu ! Wen» das der Fall wäre , sv würde ich Ihne» mit aller Kraft , die niir zu Gebote steht , ratheu : Ratificireu Sie de» Wasfenstillstaud ! Es ist aber nicht wahr , u»d ich null Ihne» ehrlich sage» , weshalb : weil wir die ernste Besorgnis ; hegen , das ; die Be - wegnng , wenn wir sie »icht behalten , iu Häude übergeht , die weit tum uus »ach dieser oder jener Seite liege» , »»d die vielleicht vhne Schuld die gesanunte» Errungenschaften unseres geistige» Daseins bis diese» Augenblick iu Frage stellen . Deshalb wollen wir es nicht , und deshalb bitten wir Sie : Wage» Sie es nicht darauf , das ; es dahin komme , das ; die Bewegung sich steigere !
Es gibt Mitglieder iu unserer Nationalversammlung , jz . B . Welcker St . B . 1 410 ] , die ihre Aufgabe nicht darin sehe» , das Volk zu vertreten u»d bloß Verfassungen zn mache» , sondern die behaupten , sie seien von ihre» legitimen Regierunge» hergeschickt , um gegen die Revolutionen z» kämpfe» . Das ist eine eigeuthümliche Aussassuug ihrer Aufgabe , über die ich »icht streite» will , aber meine Meinung ist die , das ; auch diese ein Jnteiesse daran hätten , ans die Zeichen der Zeit zn merken .
Herr Heck scher >St . B . 111 2038 ) hat nns an das Schicksal der Jnlidynastie erinnert , und ich nehme diese Erinnerung an , mir in einer anderen Folgerung : weil die Vertretung des Volkes schlecht war , weil sie cvrrumpirt war , weil sie Ja sagte zu Allem , und weil sie nicht den Mnth hatte , da entschieden sür das Volk auszutreten , wo es sich darum handelte , — deshalb siel die Jnlidynastie , nicht deshalb , weil die Kammern ihr vpponirten .
Wir haben es oft gehört , namentlich von der rechten Seile des Hanfes , [ z . B . von v . Vincke St . B . I , daß Sie Ihre Fürsten lieben , und ich erkenne dieses Gefühl an , denn die Liebe ist etwas Heiliges , mag sie sich wenden , wohin sie will . Aber wenn Sie Ihre Fürsten lieben , so treten Sie dem immer [ noch ] wuchernden Glanben entgegen , daß die Fürsten mit ihren dynastischen Interessen ein Hindernis ; bieten für die Entwickelnng unserer neuen Anstände ; geben Sie dem Volte das Bertrane» , das ; Sie eben sv sehr die liebergriffe von der einen

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