VIT . Tie Grundrechte .
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klüger , als mein Freund Nanwerck >St . B . III 1694 ] glaubt — das ; eiu so kluger Feind , der mit so bewunderuswerther Ausdauer und mit so viel Knust uud so viel Klugheit und solcher Folgerichtigkeit so lauge seine Pläne verfolgt hat , daß ein so kluger Feind durch die neuesten Niederlagen , überhaupt durch Niederlagen , über Nacht eines Andern belehrt werde» kann : dies glaube ich nicht . Und dennoch , trotz dein , daß es also ist , möchte ich auch diesem Feinde die volle Freiheit geben , eine viel größere Freiheit , als er sich je irgendwo und - wann bisher herauszunehmen gewagt hat .
Ich stimme für die volle Freiheit der Kirche , schon darum , weil wir , meine Herren , hier in der Paulskirche Gesetze machen nicht für den Augenblick , sondern für die Zukunft , hoffentlich auf eine lange Dauer . Wenn wir jetzt beschließen , daß die Kirche frei sei , so beschließen wir eben damit die Freiheit nicht sowohl der jetzigen Kirche als der zu - künftigen . Wenn wir aber jetzt noch die Kirche fest anbinden wollten an den Jnspeetorstab des Staates , so würde , meine Herren , die Kirche noch lange eine gebundene bleiben ; denn Sie wissen ja : an einer einmal festgestellten Verfassung uud Gesetzgebung zu ändern , dazu kommt man schwer und spät .
Uebrigens , meine Herren , wenn auch , die Kirche , wie sie jetzt ist , und wie sie bisher war , frei zu gebe» , so Manchem noch etwas gefähr - lich dünken könnte , — Sie dürfen versichert sein , die Kirche wird in Bälde eine andere werden , als sie bisher war . Sie allein wird dem Geiste der Zeit , der so mächtig einhergeht , nicht als die einzige Körper - schuft im Stande sein zu widerstehen .
Zudem hat die Kirche , meine Herreu , auch ihre schöne» Zeiten gehabt , jene Zeiten , da die Kirche der Freiheit der Völker die stärkende und die schützende Hand gereicht hat , jene Zeiten , wo die italienischen herrlichen Freistaaten gegründet wurden . Sie wurde» gegründet nicht bloß unter dem Segen der Kirche , sonder» a»ch durch die mitwirkende Waffenmacht der Kirche , uud die Kirche hat mehr als einmal dem Despotismus der weltlichen Throne einen Damm entgegengesetzt . Sie war es mehr als einmal , die gewahrt hat , daß die Freiheit der Völker und ihr letztes Mark nicht von den gewaltherrischen Königen ver - schlttttgen wurde . Als vor sechshundert Jahren der Geist der Freiheit durch Europa ging , da hat er auch den Stuhl Petri berührt uud den , der darauf gesessen , jJnuoceuz IV . ]
Herrn v . Beisler [ St . B . III hat es vou seinem Stand - puucte aus mißliebig berührt , daß das jetzige Oberhaupt der katholische»
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