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VII . Tic Grundrechte .
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in die Zügel der weltliche» Regierung greifen wvllte : es sind dies die Worte , die Herr v . Leisler sSt . B . III 1GG2 ] gebraucht hat .
Iu ähnlicher Weise hat gestern Herr Welcker ^St . B . III 10511 behauptet , man müsse das Wort „ Unabhängigkeit " übersetzen in Sonveränetät , nud das sei eine gute Übersetzung . Weuu diese Uebersetzuug gut ist , bann weiß ich iu der That uicht mehr , was Souveräuetät heißt .
Ich habe bisher geglaubt , alle Juristen wären der Ansicht gewesen , das ; Souveräuetär uud Unabhängigkeit völlig von einander verschieden seien , daß man in himdert Fällen setbstständig oder unabhängig sein könne , ohue souveräu z« sein . Ich habe noch uicht gehört , daß , weuu Jemand , der bisher unter Vormundschaft stand , für frei und unabhängig oder selbstständig erklärt wird , er hiermit sonverän wäre . So viel ich weiß , setzt Sonveränetät eine Unterwerfung Anderer vorans , eine Ober - gewalt , welche über Untergebene ausgeübt wird , und wo ist denn der Grund min vorhanden , um das Verlangen nach Unabhängigkeit sämmtlicher Kirchengesellschasten , die jetzt in Teutschland existiren oder künftig existiren werden , um dieses Verlangen nach Unabhängigkeit in eine Sonveränetät zu übersetzen , eine Sonveränetät , die ein wahres Monstrnni sein würde , da wir dann so viele kirchliche Souveräuetäteu hätten , als es in land kirchliche Bekenntnisse gibl oder künftig unter der Herrschaft des § 14 in Deutschland geben wird ? ?
Wir würden also einen Znstand , wie er in politischer Beziehung vor unserer Zeit bestaudeu hat , wo wir acht uud dreißig Souveräne hatten , in kirchlicher Beziehung erhalten . Wenn nun künftig die Sonveräuetäteu so zahlreich sein würden , als neue Bekenntnisse entstehen würden , so dürfte der Staat sehr wenig davon zu befürchten haben .
Ich meine , wenn wirklich mit diesem Streben nach Unabhängigkeit der Kirchengesellschaften zugleich ein Streben nach Obergewalt über den - Staat oder eine Lust zu Eingriffen in das Gebiet der Politik und des Staats verbunden sein sollten , so müßte die Stellung des Staats viel einfacher , die Abwehr solcher Eingriffe viel leichter sein , wenn nämlich der Staat den Gegner , den er zu bekämpfen hat , außer sich hat . statt daß er jetzt mit ihm vermischt , mit ihm verschlnngen , in allen Beziehungen des Lebens mit ihm zusaminengewachseu ist , wie das in der protestantischen Kirche bekanntlich in noch höherem Grade der Fall ist als gegenwärtig in der katholischen . Sonst pflegt man denjenigen Gegner am Leichtesten zu bekämpfen , der einem gegenüber oder neben einem steht , mit dem man uicht durch so viele verschiedenartige Baude verknüpft ist , Bande , die , wenn sie auf Seite der Kirche eine Abhängigkeit , eine Bevormundung
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