94 VII . Die Grundrechte .
§ 26 .
Eine Enteignung kann nur ans Rücksichten des geineinen Besten , nur ans Grund eines Gesetzes und nach vorgäugiger gerechter Entschädigung vorgenommen werben .
8 27 .
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Alle guts - und schutzherrlichen Grnndlasten , Zehnten , ländliche Servituten , so weit diese letzteren * der freien Benutzung und Cnltnr des Bodens hinderlich sind , sind ans Antrag des Belasteten ablösbar .
8 28 .
Ohne Entschädigung aufgehoben sind :
a . die Gerichtsherrlichkeit , die gutsherrliche Polizei sowie die übrigen einem Grundstücke zuständigen Hoheitsrechte und Privilegien ,
l> . die ans solchen Rechten herstammenden Befugnisse , Exemtionen und Abgaben ,
c . die aus dem gnts - und schutzherrlichen Verbände entspringenden persönlichen Abgaben und Leistungen .
Mit diesen Rechten fallen auch die Gegenleistungen und Lasten weg , die dem bisher Berechtigten dafür oblagen .
§ 29 .
Die Jagdgerechtigkeit ans fremdem Gruud und Boden ist ohne Entschädigung ausgehoben .
Jedem steht das Iagdrecht ans eigenem Grund und Boden zu . Der Laudesgesetzgebung ist es vorbehalten , zu bestimmen , wie die Ans - Übung dieses Rechtes aus Gründen der öffentlichen Sicherheit zu ordnen ist .
8 30 .
Die Bestenernng ( Staats - und Gemeindelasten ) soll so geordnet werden , daß die Bevorzugung einzelner Stände und Güter aufhört .
8 31 .
Aller Leheusverbaud soll gelöst werden ; in welcher Art , bestimmt die Landesgesetzgebung .
§ 32 .
Die Vergrößerung bestehender und die Stiftung neuer Familien - fideicommiffe ist untersagt .
* St . B . I Ö83 : diese ! . ^ten .
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