84
V . Die Wahl Friedrich Heckers .
schlössen hat . Aber hier ist keine Stelle für die Beurtheiluug , wie sie der Religion , der Kirche , der Aesthetik , der Jnrisprndenz zusteht . Vor der politischen Beurtheilung , die hier allein probehaltig ist , bleibt , was man auch dagegen reden mag , stehen , daß Hecker den heiligen Boden unsers Vaterlandes mit Blut getränkt , das ; er den Fremden die Thür gewiesen hat nach der deutschen Erde . An die Stelle der ewigen Ordnungen des Rechtes , die nach vorübergehender Verdunkelung allezeit nur um so heller leuchten , hat er das Banner der Gewalt zu pflanzen ver - sucht . Darum kann er nicht sitzen nnter den Männern , denen unser Volk die Gründung der Einheit , die Festigung seiner Freiheit anvertraut hat , in den Wegen des Rothes , der Mäßigung , der Weisheit , der Ge - duld . Erst nach langer , ernster Sühne kann für ihn wieder ein Raum werde« auf unserer vaterländischen Erde !
Ich stimme gegen alle Verbessernngsanträge , die eingebracht worden sind , sSt . B . II 1481 und 1483 ) und aus tiefstem Gründe der Ueber - zenguug für die fämmtlichen Anträge des Ausschusses !
Beschluß .
St . B . II 1496—1501 .
Annahme des Ausschußantrags .

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.