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IV . Tie polnische Frage .
zu schmieden versteht , muß noch viel verhaßter und verächtlicher sein als die Barbarei selbst . Die Gere chtig keitspolitik wird wohl die edelste , aber auch zugleich die beste und vielleicht die klügste sein .
Mehle Herren ! Sie sind Nichter in Ihrer eigenen Sache , Sie sollen richten zwischen Polen und Deutschen , und Sie sind selbst Deutsche . Ich habe wohl auch und kenne das Gefühl der Vaterlandsliebe , ich will nie Ihrem Gefühle zn nahe treten , aber zugeben werden Sie mir , daß es doch immer ein schwerer und ein schlüpfriger Standpnnct ist , auf dem Sie stehen . Aber dennoch verzweifle ich nicht an meinem Rechte : ich verzweifle deshalb nicht , weil hier in dieser hohen Bersammlnng ein deutscher Mauu , [ Arndt St . B . I , geäußert hat , daß , wenn den Dentschen auch alle Tugenden abgehen sollten , ihnen doch noch die Tilgend der Rechtlichkeit bleibe , — deshalb verzweifle ich nicht , nnd ans diese Tilgend baue ich , und au diese Tugend appellire ich .
Ich verlange keine Sympathie , kein Mitleid , keine Großmnth : ich appellire nnr an Ihre Tugend der Recht - lichkeit , au Ihre Tugend der Gerechtigkeit !
Beschluß .
Lt . B . II 1228 - 1247 .
1 . — Ausschußantrag Nr . 1 .
2 . = Autrag Giskra uud Genossen .
3 . — Antrag Lichnowski Abs . 2 .
4 . — Antrag Henning .

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