Full text: Friedrichs des Weisen Leben und Zeitgeschichte (Bd. 1)

Beilage I . 
Die Wallfahrt oder Meersahrt Friedrichs t . W . »ach Jerusalem . 
«%»i< auch dieselbig Meerfahrt gm Zerusalem mir «Palatino zu - kommen . Hab ich hernach gesetzet und daran gar nichts »vollen noch wissen zu ändern , aus sonderlichen Bedenken und Ursachen , und bevor auch auS dieser Ursach . daß ichS dafür gewißlich muß achten , da die ehr - liche Leute dazumal daS herrliche Gnadenlicht aus GotteSivort hätten ge - habt , sie würden gewisslich ein MehrerS bei diesen höchsten Sachen auch gethan haben . 
Auch daß ( Ichs also läßt ansehen , daß diese BerzeichKiß von der Rit - terbrüder einem , der mit und dadbei gewest ist . zusammen getragen und beschrieben sei worden . 
Nun hat die Verzeichnis von derselbigen Meer fahrt gin Jerusalem , mir Spalatino zukommen , also gelaut wie hernach folget : 
Item , es ist der Durchlauchtigste Hochgeborne Fürst und Herr , Herr Friedrich . Herzog zu Sachsen und Churfürst . mit samt s . Ehu»f . G . Brüdern auf Montag nach San« Markstag gen Venedig kommen , und da gelegen bis auf Dienstag nach unser« Herr GottS HimmelsahrtS - tag . Auf denselbigen Dienstag frühe ist f . Ehurf . G . mit samt s . Churf . G . Bruder zu Venedig ausgezogen , iu Zuversicht sich den Tag nach dem heiligen Lande zu erheben , und in ein Kloster gefahren nahe bei der Pforten , genannt zu Sanet NielauS , und da ein Mess gehört und sich mit samt s . Churs . G Bruder lassen ausscgnen , und Sanet Iohana Trunk getrunken und in dem Kloster gessen und auf daS Schiff wollen sitzen . Hat ihnen der Patron zu erkennen geben , er trau ihm mit der Fahrt auf den Tag nicht zuverwahren , aus Ursachen er mocht an den Golf kommen bei der Nacht . Als mußt s . G . im Kloster verziehen bis auf den Abend , da saßen wir aus die Gallehe und hofften die Nacht zusah - ren , als wandte sich der Wind ganz wider uns auf daS ärgest und muß - ten den andern Tag , als den Mittwochen , auch da verziehen . Und auf
	        
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