Full text: Friedrichs des Weisen Leben und Zeitgeschichte (Bd. 1)

müsit je tcr König . so man keinen deutschen <5hursürsten oder Fürsten haben kann , von seinem Stamm und Herkommen ein Deutscher sein , damit die Ehre von unser Nation nicht entwendt , auch der gemein Mann derhalben gestetigt würde , der dann itzunder zu Empörung und bösen Aufrühren leichtlich zu bewegen ist . It . Es käme des Reichs gierung , Ehre und Wahl als unser höchstes Kleinod von unser Nation , daS unser Voreltern und andere Stände mit ihrem Blut und großen Kosten auf uns bracht und bisher viel hundert Jahr erhalten . 
It . Wie er' ) ein Regiment hat mit Weibern , mit Kirchen , mit Aufsetzen und mit Haltung , und daß er von den Seinen ganz regiert , die unS von Stund an , so er Herr sein sollt , drücken würden . It . Mit was Drang - seligkeit er die Seinen hält . It . Wie die Deutschen bei ihnen angese - hen werden mit Nehmung Tochter und Weib u . s . w . It . Stets im Krieg gegen seine Nachbarn , und würd nu mehr anheben als vor , und son - terlich mit Hispanien , der dann an ihm selbs mächtig , ich will schwei - gen fein« Anhangs . Was daraus Schadens und Blutvergießens dem Reich entstehen würde ist leichtlich zu gedenken . It . Oesterreich und was daran hängt würde vom Reich abgezogen und hätt da» Reich stetS Unfrieden * ' ) . 
* ) Der König von Frankreich . 
' * » S . hierzu die Rede AlbrechtS ( Ulberts ) in Sleldani Comment . ed . 1556 . Pag . 22 seq . Vergleicht man sie mit den oben angeführten Artikeln , so erscheint es um so unwahrscheinlicher , daß jede Rede , wie Ranke ( Deutsche Gesch . I . S . 376 ) meint , erdichtet sei . Vergl . auch Marquardi Freheri Germanic . rerum Scriptores etc . T . III . Pag . 140 seq .
	        
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