Full text: Uebersicht der irländischen Geschichte

regeln , die in der Folge in beiden Ländern gegen die Katholiken genommen wurden , nur VercheidigungS - mittel waren , gegen die . unaufhörlichen Bestrebungen der Katholiken , die in ihren Äugen ketzerische Elisabeth vom Throne zu stürzen . 
Alles dieses , was offenbar sowohl von dem guten Willen alS von 'den Einsichten und von dem weisen Verfahren der Königin Elisabeth und ihrer Statthalter zeuget , scheint Hume nicht gewußt oder vergessen zu haben , oder wir müßten annehmen , daß er es absicht - lich verschwiegen habe . Wir werden bald sehen , daß er daS ganze Verdienst , Irland eivillsiret zu haben , seinem Landsmann ? , dem aus Schottland stammenden Jakob I . , ausschließlich zugeschrieben hat . Zwar als Thal , acht kann dies nicht geleugnet werden . Aber Hume spricht den Engländern den Willen und die Ge - schicklichkeit ab , sich dieseö Verdienst um die ihnen un - terwürfig gewordenen Völker zu erwerben ; Jakob habe es zuerst gewellt , zuerst verstanden . Hierüber wird er durch obige ^hatsachen unter Elisabeth widerlegt . 
Indem wir aber der englischen Regierung diese Gerechtigkeit widerfahren lassen , müssen wir bemerk^ daß ein großer Zheil der englischen Nation , selbsr . der höhern Klassen , daß selbst einige Minister , daß i'eldst die Majorität im Parlement von unedlern Gesinnungen gegen Irland beherrscht wurde . Jene beiden trefflichen Statthalter , Sydney und Perrot , thaten ncch man« chen andern Vorschlag zu Irlands Aufnahme und Civi» lisirung , Vorschläge aber , die ohne Geld nicht konnten 
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