Full text: Uebersicht der irländischen Geschichte

eigentliche» , Kunst des Krieges unwissenden , schlecht bewaffneten Isländern war für den Stolz , für die Herrschsucht und Habsucht dieser Großen ein geringeres Ucbel , als die kraftvolle Autorität deö Monarchen in ungestörtem Fricden . 
Diese Großen empfanden ihre Starke vorzüglich , und machten besonders zu ihrem eigenen Vorthcil brauch davon , so oft in England Unruhen odex liche Kriege entstanden . Während in solchen Z . iten bie Könige weder Muße chatten , auf Irland ihre Aufmerk ? samkeit genauer zu richten , noch freie Hände , waS dar , - auf zu ihrem Nachtheil vorging , zu verhüten , waren jene Großen nicht nachlässig , ihre Anmaßungen zu bc - - festigen und weiter zu treiben . In dem Kriege , den die beiden königlichen Linien Dort und Laneastcr der Krone wegen mit einander führten , und den man den Krieg der weißen und rochen Rose zu nennen pflegt , hallen sich die Engländer in Irland , d , i . , vorzüglich die dortigen LordS , für die Linie Dort erklärt . chard , Herzog von York , der diesen Krieg zuerst gegen Köntg Heinrich VI . , auö dem Hause Laneaster , anfing^ war einige Jahre vor dem Kriege Statthalter in Irland gewesen , und hatte sich die Liebe und Anhänglichkeil der irländischen Engländer erworben , vermuthlich weil ne Eigenschaften und Handlungen keinen dem aristokra , tischen Geiste nachtheiligen , vielmehr ihm günstigen Charakter hatten . Die daher für ihn entstandene Liebe und Anhänglichkeit verwandelte sich nach seinem Tode in ein günstiges Vorurtheil für die von ihm abstammenden
	        
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