Full text: Uebersicht der irländischen Geschichte

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teil , als durch freie Menschen bearbeiten , und sie führ , 1 trn eigenmächtig Kriege wider die alten Irländer , so - j wohl um irländische Gefangene zu machen , die sie dann ! alS Sklaven brauchten , alö um ihre Besitzungen noch \ zu erweitern . Die Abgaben , welche die Einwohner j und Unterthänen dieser großen Besitzungen an den Kö - ^ nig entrichten sollten , bestimmten und hoben die Lords ^selbst nach eigener Willkühr . WaS sie selbst füd sich s von'dtn Einwohnern und Unterthänen forderten , fr durch fein Gesetz bestimmt , fondern hlng ebenfalls f ihrer Willkühr ab . Eben diese Lords fanden daher - großes Interesse dabei , daß die übrigen zwei Drillt '' der Insel nie ganz unter die königliche Herrschaft j bracht wurden . Denn diese völlige Unterwerfung hätte nur durch eine hinlänglich starke Kriegsmacht bewirkt werden können : eine solche Kriegsmacht aber > wenn ! sie nur erst auf dem irlandischen Boden war > 'konnte - \ dann von dem Könige auch leicht wider die üdermäch , i j tigen und übermüthigen Großen angewandt w'ebdeii , um sie zu nöthigen'^ sicb gerechte Veschränkun^en 'ihttr - ' ^ gemißbrauchten Gewalt gefallen zu lassen . - Daher zög^n »diese Großen den Zustand der beständig . » Unruhe und - i Unsicherheit , worin sie sich befanden , indem sie b^stän - [ big ihre Besitzungen gegen die alten Irländer zü' vek^ t theidigen bereit seyn müßten > gleichwohl dem ZüstÄd^ l ^deS ruhigen Genusses vor , in den sie eilte stärkere K^i^ ^ e geSmacht als biß dahin auß England hinüb^d gesandt ^ war , hätte setzen können ) Veständigdr Krieg mieden i nichr sehr gefürchteten , ' selten einmüthigen , in der 
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