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Die Analyse des im Vakuum getrockneten Salzes ergab
folgende Werte:
1. 0,1685 g Substanz lieferten 0,3228 g Kohlensäure und
0,1069 g Wasser.
2. 0,1843 g Substanz lieferten 0,0970 g Chlorsilber und
0,0240 g Chlor.
Berechnet für: Gefunden:
C12H19O3N2CI
C 52,41%
H 6,99%
CI 12,90%
1. 2.
52,25
7,10
13.01.
Schwefelsaures Salz.
2 [C2H5O—C3H4—N-CH2-COOC0H5]. H2SO4
NH 2
Versetzte man 1 g des Hydrazinoesters mit etwas mehr
als der zur neutralen Salzbildung erforderlichen Menge Schwefel
säure (1:4) unter guter Kühlung, so erstarrte die ganze Masse
krystallinisch, und man erhielt nach dem Abpressen auf Ton
einen fast weissen krystallinischen Körper vom Schmelzpunkt
128°, der Fehlingsche Lösung stark reduzierte und sich an
der Luft etwas färbte. Die Ausbeute betrug 1 g; das entspricht
83% der Theorie.
Im Gegensatz zu dem Sulfat des Hydrazinoesters vom
o-Toluidin ist das Salz in kaltem Wasser und absolutem
Alkohol schwer löslich, etwas besser in verdünntem Alko
hol; von Äther, Chloroform und Benzol wird es nicht auf
genommen. Aus absolutem Alkohol umkrystallisiert, stieg der
Schmelzpunkt auf 144° und schliesslich auf 146°.
Zur Analyse wurde das weisse, aus Alkohol um-
krystallisierte und mit absolutem Äther nachgewaschene Pro
dukt im Vakuum über Schwefelsäure getrocknet und gab
folgende Werte:

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