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Da derselbe selbst bei mehrwöchentlichem Stehen sein
rein weisses Aussehen behielt, so ist wohl anzunehmen, dass
bei dem durch Umkrystallisieren gereinigten Ester doch noch
geringe Beimengungen von Verunreinigungen vorhanden waren,
die die so geringe Haltbarkeit des Esters bedingten.
Der Ester ist unlöslich im Wasser, wird dagegen von den
organischen Lösungsmitteln sehr leicht aufgenommen. Schon
bei einmaligem Umkrystallisieren aus absolutem Alkohol war
der Schmelzpunkt konstant; er liegt bei 48°.
Während die Ausbeuten bei dem durch Umkrystallisieren
gereinigten Ester 72—82% der Theorie betrugen, stiegen sie
bei der Reinigung durch Destillation auf durchschnittlich 95,5 %
der Theorie.
Die im Vakuum über Schwefelsäure getrocknete Substanz
ergab bei der Analyse folgende Werte:
1. 0,2926 g Substanz lieferten bei 17° C. und 755 mm
Barometerstand 15,7 ccm Stickstoff.
2. 0,1557 g Substanz lieferten 0,3675 g Kohlensäure und
0,1069 g Wasser.
Berechnet für:
C12H17O3N
N 6,29 %
C 64,53 %
H 7,66%
Gefunden:
1. 2.
6,21
64,37
7,68.
Nitroso-para-Phenetidylglycinester.
C2H5O—CeH* —N—CH 2 —COOC2H5
!
N = 0.
Der Nitrosokörper wurde in der bekannten Weise durch
Nitrosieren des in Salzsäure gelösten, gut gekühlten Esters mit
einer wässerigen Lösung der berechneten Menge Natriumnitrit
dargestellt. Es schied sich ein dunkelrotes Öl ab, das aus-
geäthert wurde und nach dem Verdunsten des Äthers erstarrte.

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