3. Para-Phenetidin.
Para - Phenetidylglycinester.
C2H5O—CsH* ■—NH—CH« - COOC2H.,.
Zur Darstellung des Ausgangsmaterials bediente ich mich
wieder der Meyerschen Methode (Ber. 8,1157), nach der zwei
Moleküle Para-Phenetidin auf ein Molekül Monochloressigester
einwirken:
2 [C2H5O—Cetl4—NHo] + C1CH,. COOC2H5 =
CsHbO—C.H4-NH—CHs—COOCjHs +
C2H5O—CeHi-NHa. HCl.
Man verfuhr in der bekannten Weise; die Erhitzung nahm
man auf dem Wasserbade vor. Eine Reinigung des Esters auf
dem Wege der Krystallisation erwies sich, wie die Analysen
ergaben, nicht als zweckmässig. Da die Arbeit ziemlich müh
selig war, denn zur Erlangung eines einigermassen reinen Pro
duktes musste der Ester sehr oft umkrystallisiert werden, und
ausserdem die Haltbarkeit selbst des reinen Esters nur eine
sehr kurze und beschränkte war, so destillierte man denselben,
nachdem man ihn von den gröbsten Beimengungen der öligen
Mutterlauge durch Abpressen auf Ton befreit hatte, im Vakuum.
Aus der tief dunkelrot gefärbten Lösung ging unter einem
Druck von 12 mm bei 184—186° konstant ein schwach hell
gelb gefärbtes Öl über, das in der Vorlage in schneeweissen
Nadeln erstarrte und durch die Bestimmung des Schmelz
punktes und die Analysen als völlig reiner Ester charakterisiert
werden konnte.

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