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Vakuum ein dunkelrotes Öl mit starkem Reduktionsvermögen,
das jedoch nicht erstarrte.
Benzal-Verbindung der
as. Ortho-Phenetidylhydrazinoessigsäure.
C2H5O—Ceti-i—N—CH2—C00H
N = CH—Ceti.,.
Um nun zu sehen, ob sich überhaupt die freie Hydrazino-
säure gebildet hat bei der Neutralisation der wässerigen Lösung
des Natriumsalzes, versuchte ich unter Umgehung der Isolierung
der freien Säure selbst die entsprechende Benzalverbindung der
selben darzustellen.
Zu diesem Zwecke löste ich 1 g Natriumsalz in wenig
Wasser und schüttelte mit der berechneten Menge Benzaldehyd
unter Zugabe einiger Tropfen Alkohol recht gut durch. Darnach
erwärmte ich die Mischung kurze Zeit auf dem Wasserbade
und säuerte nach dem Erkalten mit 50 % Essigsäure an. Die
Flüssigkeit bekam ein milchiges Aussehen, und es schied sich
ein Öl ab. Man liess einige Zeit stehen und goss die tiber-
stehende Lösung ab. Diese abgetrennte Mutterlauge reduzierte
Fehling sehe Lösung noch stark. Das Öl übergoss ich mit
recht wenig absolutem Alkohol und liess die Masse bis zum
anderen Tage stehen. In der Tat schieden sich an den Wänden
des Gefässes gut ausgebildete, farblose Krystalle ab, die
Fehlingsche Lösung nicht mehr reduzierten. Hieraus kann
man wohl mit ziemlicher Bestimmtheit schliessen, dass die ge
wünschte Benzal-Verbindung entstanden, mithin auch die Bil
dung der freien Säure wirklich vor sich gegangen ist.

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