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so gereinigte, völlig geruchlose Körper wurde zur Analyse im
Vakuum getrocknet und ergab folgende Werte:
1. 0,1831 g Substanz lieferten bei 22° C. und 756 mm
Barometerstand 14,3 ccm Stickstoff.
2. 0,1731 g Substanz lieferten 0,4425 g Kohlensäure und
0,1072 g Wasser.
Berechnet für:
C19H22O3N2
N 8,61 %
C 69,88%
tl 6,80 %
Gefunden:
1. 2.
8,80
69,72
6,93
Benzoyl-Verbindung.
C2H3O—CfitK—N - CH2—COOC2H5
NH—CO—C«Hr,
Die Darstellung dieses Körpers geschieht in bekannter
Weise, indem man auf den Ester Benzoylchlorid in 10 %
absolut ätherischer Lösung einwirken lässt. Es trat zunächst
beim Reiben die Abscheidung eines schmierig öligen Körpers
ein, der nach dem Verdunsten des Äthers jedoch fest wurde
und zur Entfernung des salzsauren Esters mit Wasser gut
ausgewaschen wurde. Infolge Leichtlöslichkeit der Verbindung
konnte dieselbe schlecht umkrystallisiert werden; man reinigt
sie daher, indem man sie in wenig absolutem Alkohol löste
und bis zur Trübung vorsichtig mit Wasser versetzte. Es
schied sich ein farbloser fester Körper ab, der bis zum kon
stanten Schmelzpunkt nach derselben Weise gereinigt wurde.
Der einheitliche Schmelzpunkt liegt bei 105°. An Aus
beute erhielt ich rund 93% der Theorie.
Die Benzoyl-Verbindung ist unlöslich in Wasser, dagegen
wird sie von den bekannten organischen Lösungsmitteln leicht
aufgenommen.
Zur Analyse trocknete ich die Substanz im Vakuum über
Schwefelsäure.

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