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o-Phenetidin zurückgewonnen. Die Ausbeute betrug 54 g Ester,
das entspricht ca. 81 % der Theorie. Im allgemeinen bewegten
sich die Ausbeuten zwischen 70—90 %. Der Ester ist in den
gebräuchlichen organischen Lösungsmitteln leicht löslich, wird
dagegen nicht von 50 % Essigsäure und Wasser aufgenommen.
Stellt man ihn in eine gute Kältemischung (— 20 °), so erstarrt
das Öl zu einem festen weissen Krystallbrei, der sich jedoch
bei zunehmender Temperatur schon bald wieder löst.
Die Analyse der im Vakuum über Schwefelsäure getrock
neten Substanz ergab folgende Werte:
1. 0,1673 g Substanz lieferten 0,3951 g Kohlensäure und
0,1171 g Wasser.
2. 0,2013 g Substanz lieferten bei 17 u C und 752 mm
Barometerstand 11,2 ccm Stickstoff.
Berechnet für:
C12H17O3N
C 64,53 %
H 7,66 %
N 6,29%
Gefunden:
1. 2.
64,41
7,83
6,39.
Nitroso-ortho-Phenetidylglycinester.
GH5O-QH4—N-CH 2 —COOC2H5
I
N = O.
Die Nitrosierung des Esters erfolgt in analoger Weise wie
beim Nitroso-ortho-Toluylglycinester.
Man löst 37 g des Esters in verdünnter Salzsäure, kühlt
gut und fügt unter Umschütteln die berechnete Menge Natrium
nitrit (11,6 g), in wenig Wasser gelöst, nach und nach hinzu.
Die Lösung hat beim Schluss der Operation eine schokoladen
braune Färbung und an den Wänden sowie am Boden des
Gefässes hat sich ein gelbgrünes Öl abgeschieden. Man
äthert aus; es hinterbleibt ein schweres dunkelrotes Öl, das
die Lieb er mann sehe Reaktion stark anzeigt und von den

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