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noch langes Stehenlassen im Vakuumexsikkätor zum Erstarren
zu bringen.
Analoge Versuche, so mit Zimmtaldehyd und Salicylaldehyd,
riefen dieselben Erscheinungen hervor. Wiederum schied sich
unter starker Erwärmung ein Öl ab, das Fehling’sche Lösung
nicht mehr reduzierte, aber trotz vieler Bemühungen nicht in
festem Zustande zu erhalten war. In beiden Fällen war der
charakteristische Geruch der Aldehyde kaum mehr bemerkbar.
Benzoyl-Verbindung.
CE1 3 —G;H 4 —N—CH 2 —COOC2H5
I
Nti —CO.C0H5.
Die Darstellung dieser Verbindung gelingt leicht, indem
man auf zwei Moleküle Ester ein Molekül Benzoylchlorid ein
wirken lässt.
2[CH S —C«Hi—N—CH2—COOC2H5] f C«fi 5 . COC1
I
nh 2
= CH 3 —C.Ü4-N—CEU-COOC2H5
1
NH—CO—Ceti,
+CH S - C„H 4 -N- CH 2 —COOC2H5
NHa . HCl.
Zur Ausführung des Versuches wurden, 3 g einer zehn
prozentigen absolut ätherischen Benzoylchloridlösung in der
Kälte zu 1 g Hydrazinoester, in ca. 10 ccm absolutem Äther
gelöst, allmählich hinzugegeben.
Man schüttelt dabei tüchtig durch, kühlt gut und be
schleunigt die Abscheidung durch intensives Reiben mit dem
Glasstabe an den Wänden des Gefässes. Nach einiger Zeit
trübt sich die Lösung und es scheidet sich eine krystallinische
Masse ab. Nach dem Abfiltrieren des Niederschlages wird der
selbe mit kaltem Wasser gewaschen und dadurch von dem

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