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Salzsaures Salz.
CHs-Ceft-N—CHa-COOCsHs
I
NH ä . HCl.
Im folgenden werden noch einige gut ausgeprägte Salze
des Esters, das Chlorhydrat, Sulfat und Pikrat besprochen.
Da man das salzsaure Salz durch einfaches Mischen des
Esters mit konzentrierter Salzsäure nicht erhalten kann, so leitet
man in die zuvor mit wasserfreiem Magnesiumsulfat gut ge
trocknete ätherische Lösung des Hydrazinoesters (1,9 g) unter
starker Kühlung gasförmige Salzsäure ein. Nach und nach
scheidet sich das Salz in nahezu quantitativer Ausbeute in feinen
weissen Nädelchen, die sich büschelartig vereinigen, ab. Man
erhält so 2,2 g an rein weissem Salz, das Fehling’sche Lösung
schon in der Kälte stark reduziert und bei 147° schmilzt. Das
Chlorhydrat ist in kaltem Wasser, Alkohol, Chloroform, Essig
äther, Aceton, Methylalkohol, 50% Essigsäure und Eisessig
leicht löslich; unlöslich in gewöhnlichen und absolutem Äther,
sowie in Petroläther. Seine Reinigung gelingt gut durch Um-
krystallisieren aus absolutem Alkohol und Nachwaschen mit
absolutem Äther. Die reinweissen Krystallnadeln schmelzen
dann bei 148° ohne Zersetzung.
Die Analyse des in Vakuum über Schwefelsäure getrockneten
Salzes ergab folgende Werte:
1. 0,1708 g Substanz lieferten 0,1010 g Chlorsilber, resp
0,0250 g Chlor.
2.0,1483 g Substanz lieferten 0,2925 g Kohlensäure und
0,0953 g Wasser.
3. 0,1890 g Substanz lieferten bei 20° und 758 mm
Barometerstand 19,2 ccm Stickstoff.
Berechnet auf: Gefunden:
CnH 17 N 2 0 2 CI
CI 14,49%
C 53,94%
H 7,03%
N 11,47%
1. 2. 3.
14,62
53,78
7,19
11,61.

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