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glückte indessen nicht, durch verseifende Mittel ein Salz der
Säure zu isolieren, da hierbei Ringschluss unter Bildung eines
1 : 3 Phenylpyrazolidons stattfand :
CHs
CsH 5 - N x X CH 2
Ntiti COOC 2 H 3
+ NaOH
CH 2
i
NH CO
+ NaOH + C*H 5 . OH.
Veranlasst durch die bereits angeführten Arbeiten von
Reissert 1 ) über die Einwirkung von Phenylhydrazin auf
Chloressigester und von Harries-) über die Darstellung des
unsymmetrischen Phenylhydrazinoessigesters durch Reduktion
des Nitrosophenylglycinesters studierte Rupe und Heberlein 5 )
die Einwirkung von Phenylhydrazin auf Chloracetanilid. Er
wärmt man Chloracetanilid in alkoholischer Lösung mit Phenyl
hydrazin, so erhält man das Phenylhydrazinoacetanilid; es hat
sich hier jedoch das unsymmetrische Derivat
C (i H ä — N - CO — NH — C 6 H 5
gebildet, denn mit Aldehyden und Ketonen reagiert es sofort;
derselbe Körper wurde auch, allerdings auf einen anderem Wege,
von Widmann * 4 ) dargestellt. Das Anilinderivat der Chloressig
*) Ber. d. D. chem. Ges. 28, 1230.
*) Ber. d. D. chem. Ges. 28, 1223.
8 ) Ber. d. D. chem. Ges. 28, 1717.
4 ) Ber. d. D. chem. Ges. 26, 945.

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