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l ) Ber. d. D. chem. Ges. 25, 2058—2064.
OH
CHi—CH< 4- Ntis — i H NCeHs
CN
nh 2
I
N-C 6 H 5
= CH 3 -CH< -f2H 2 0
CN
NHj
I
N -CeHs
= CH 3 —CH< + NH 3
COOH
Die auf diese Weise erhaltene Phenylhydrazinopropionsäure
besitzt nach Angabe zwar einen höheren Schmelzpunkt wie die
von E. Fischer und Elbers dargestellte Säure und soll bei
der Reduktion in a-Anilidopropionsäure und Ammoniak zer
fallen. Wie in folgendem gezeigt wird, ist auch diese Säure
mit der E. Fischer’schen und Elbers’schen Säure identisch.
Kurz vorher hatten nämlich Miller und Rhode 1 ) durch
Anlagerung von Blausäure an das Phenylhydrazon des Acet
aldehyds ein Phenylhydrazinopropionitril erhalten.
CH 3 . CH = N—NH—C«H 5 + HCN —
CN
/
CH 3 . CH—NH—NH . C 6 H 5 .
Dasselbe wurde durch Behandlung mit Salzsäure in al
kalischer Lösung verseift und gleichzeitig esterifiziert, wobei
sich das salzsaure Salz des Esters abschied. Es gelang indessen
nicht infolge leicht zersetzlicher Eigenschaften, weder die Säure
noch den Ester in festem Zustande zu isolieren.
Da das Reissert’sche Nitril und das von Miller und
Rhode dargestellte grosse Übereinstimmung in ihren Eigen
schaften zeigten, wurde ersteres nochmals von Miller und
Rhode genauer untersucht.

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