Full text: (3/5.1878)

Der Improvisator. 267 
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stattete mir nicht, zu schlafen. Allmälig ward es 
tiller auf der Straße unter mir; die Lichter wurden 
ausgelöscht: Mitternacht war längst vorüber. Mein 
Auge ruhte auf dem Gebirge, wo die Feursäule sich 
von dem Crater gegen die blutrothe breite Wolken— 
masse erhob und, mit dieser vereint, wie eine mächtige, 
aus Feuer und Flamme bestehende pinie erschien. 
Der Lavastrom war die Wurzel, mit welcher sie das 
Gebirge umfaßte. 
Meine Seele war von dem großen Schauspiele, 
von der Götterstimme ergriffen, die aus dem Vulcane 
wie aus dem schweigenden Nachthimmel sprach. Es 
war ein Augenblick, wie wir ihn haben können, wo 
die Seele, so zu sagen, von Angesicht zu Angesicht 
ihren Gott schaut; ich begriff dessen Allmacht, Weis— 
heit und Güte, dem der Blitz und der Orcan Diener 
sind, ohne dessen Willen kein Sperling zur Erde fällt. 
Mein eigenes Leben stand klar vor mir; ich erblickte 
in dem Ganzen eine wunderbare Führung und Fü— 
gung: selbst jedes Unglück, jede Sorge war ja nur 
ein Uebergang zu etwas Besserem. Der unglückliche 
Tod meiner Mutter durch die durchgegangenen Pferde 
schien mir, indem ich als ein armes hilfloses Kind 
dastand, jede bessere Zukunft abzuschneiden; war aber 
doch vielleicht der eigentliche und edlere Grund, der 
später die Eccellenza, die unschuldige Ursache meines 
Unglücks, vermochte, für meine Erziehung zu sorgen. 
Der Streit zwischen Mariuccia und Peppo, die furcht— 
baren Augenblicke, die ich in seiner Wohnung zu—
	        
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