Full text: Newspaper volume (1934, Bd. 4)

ïett von 1717 und 1825 viel weniger Schaden 
angerichtet, trotzdem sie noch etwas höher wa 
ren als die Burcharöiflut 1634. In der Ge 
schichte unseres Landes aber bleibt der 11. Ok 
tober 1634 einer der dunkelsten Schicksalstage! 
UoWöWchw Ehkjmzeß i» II. 6- A. 
In New Jersey, U. S. 21., läuft zur Zeit ein 
Eheprozeß, den der 78jährige Seelsorger Ro 
bert Chew gegen seine um 43 Jahre jüngere 
Frau angestrengt hat wegen „Brutalität in 
der Ehe". Seit vier Jahren hält nämlich diese 
liebevolle Gattin ihren kranken Mann in 
einem Hühnerstall eingesperrt, während sie 
selbst in seinem eigenen Hause mit einem jun 
gen Mann zusammen lebt. Unter schrecklichen 
Drohungen hat sie ihn ferner gezwungen, zu 
ihren Gunsten auf sein ganzes Vermögen zu 
verzichten, das sie jetzt mit ihrem Geliebten 
durchbringt, während der arme Alte die 
schrecklichste Not leiden muß, da er von der 
herzlosen Frau nur notdürftig versorgt wird. 
Mr. Chew fand jetzt die Möglichkeit, mit Hilfe 
einer Dienerin die ganze Angelegenheit dem 
Gericht zu unterbreiten. 
Allerlei ans aller Welt. 
Höflichkeit an der Landstraße. 
Die Artanranen in -er Hitlerjugend. 
In Güstrow in Mecklenburg wurde im Rah 
men einer großen Kundgebung der Hitler 
jugend die Artamanenbewegung in die HI. 
eingegliedert. Die Artamanen sind bekannt 
lich die Vorkämpfer für die Idee des deutschen 
Bauerntums und des Nationalsozialismus 
auf dem Lande. 
Auf einer Warnungstafel für Automobilisten 
in Tokio liest man folgendes: „O, 2lutomobil! 
Du bist kräftig, schnell und schön! Gebrauche 
aber deine Kraft, deine Schnelligkeit und deine 
Schönheit richtig! Habe Erbarmen mit dem 
jenigen, die mit dir nicht wetteifern können! 
Habe Mitleid mit Hunden, Pferden und dem 
Fußgänger, der Hund fürchtet deine breiten 
Räder, die ihn so schnell überfahren können. 
Das Pferd wird scheu von dem Lärm und dem 
Gestank, den du verbreitest. Es scheint aber, 
daß du dem Fußgänger bitterböse bist. Habe 
Mitleid mit dem Unglücklichen, es ist ja leicht 
möglich, daß morgen auch er im Auto fahren 
wird!" 
Wer hat dich, du schöner Wald... 
Es gibt Länder, die ganz waldlos sind, z. B. 
die Mongolei, der Irak, Turkestan, die 
^Sahara und das Innere Australiens. Süd 
amerika ist der dichtest bewaldete Erdteil. Die 
Strafkolonie Guyana in Südamerika ist die, 
waldreichste Gegend der Erde, denn 98 % des 
Bodens sind dort mit Wald bedeckt. In Europa 
verteilt sich der Waldbestand folgendermaßen: 
Finnland 64,9 % des Bodens, Schweden 54%, 
Rußland, Oesterreich, Tschechoslowakei etwa 
35%, Deutschland 26%, Großbritannien und 
Irland sind nur sehr wenig bewaldet, nämlich 
mit nur 4,3%. 
Kompaß-Schwankungen 
durch Sonnenfinsternis. 
Ein wenig bekanntes, aber sehr wichtiges 
Experiment wurde von japanischen Gelehrten 
während der letzten totalen Sonnenfinsternis 
im Pazifischen Ozean durchgeführt. Im Fe 
bruar ü. Js. fand in einem schmalen Streifen, 
der auch einige Südseeinseln berührte, das 
seltene Naturereignis einer totalen Verfin 
sterung statt. Das Hydrographische Amt 
Japans beauftragte einige Seeoffiziere mit 
der Untersuchung, in welcher Weise das mag 
netische Feld der Erde sich während einer 
Sonnenfinsternis ändert. Es wurden auch 
zwei amerikanische Forscher hinzugezogen. Un 
ter der Leitung des Commanders Akyosi und 
von Dr. Josef Johnson vom Technologischen 
Institut des amerikanischen Bundesstaates 
Californien wurden zahlreiche Versuche ge 
macht, die mit unbedingter Sicherheit Kompaß- 
Schwankungen feststellten, als der Mond die 
Sonnenscheibe verdeckte. Mit einem sehr kom 
plizierten Gerät wurde ein langsames 
Schwingen der Magnetnadel etwa 1 Minute 
lang photographisch festgehalten. Die Ursache 
dieser Erscheinung ist völlig rätselhaft. 
Wollhandkrabben verlassen das Wasser. 
In der Gegend von Bremen hat man beob 
achtet, daß die auch zu Wasser sehr gefürchtete 
Wollhandkrabbe ihren Wirkungskreis nun 
sogar auf das Land verlegt. 2luf dem an die 
Gewässer angrenzenden Gelände, in Gärten, 
auf Wiesen, ja, sogar auf der Landstraße wird 
dieser gefährliche Räuber zu Dutzenden gefun 
den. Ein Schlächtermeister entdeckte sogar 
einige Exemplare der frechen Eindringlinge, 
die vermutlich von dem Fleischgeruch angelockt 
wurden, in seinem Keller. Es setzte nun ein 
wahrer Kampf gegen diese bösen Schädlinge 
ein, die — wenn sie nicht schonungslos ver 
nichtet werden — bald in unseren Gewässern 
eine Verheerung angerichtet haben werden, die 
nie wieder gut zu machen ist. 
Eine Dynastie von Korbflechtern. 
In einem in der Nähe von Nordfolk gelege 
nen stillen Dorf betreibt eine Familie, die 
alter ist als das Britische Reich und das regie 
rende Königshaus, bis heutigen Tages das 
Korbmachergewerbe. Der Fall, der vermutlich 
einzig in der Welt dasteht, kennzeichnet aü 
einem klassischen Beispiel den beharrenden 
Sinn des Engländers, der mit beispielloser 
Zähigkeit am 2llthergebrachten festhält. Die 
Werkstätte der Familie ist auch die älteste eng- 
Der Guerillakrieg 
in Spanien. 
Ein Bild von den blutigen 
Kämpfen in Barcelona: 
Nationalgaröe geht mit 
provisorischen Kampfwagen 
gegen die Aufständischen 
vor. 
lische Firma, da sie vor 826 Jahren, im Jahr" 
1108, in demselben Haus, in dem sie noşş 
heute besteht, gegründet wurde. Seit jener 
fernen Zeit erbte sich das Handwerk vol" 
Vater auf den sSohn fort, und nie ist es einer" 
der Mitglieder der Familie auch nur in de", 
Sinn gekommen, sich einem anderen Berus 
zuzuwenden. Sie flechten die Körbe heute 
vermutlich noch genau nach dem Verfahre"' 
nach dem schon ihr Ahn und Begründer des 
Handwerks gearbeitet hatte. 2lllen Neueru"- 
gen gegenüber verhalten sie sich völlig ableh 
nend. 
Kronprinzessin als Brautjungfer. 
Die holländische Kronprinzessin Julian" 
wird an der Hochzeit des Prinzen Georg um 
der Prinzessin Marina als Brautjungfer teil 
nehmen. 
Wenn der Rettich ein Wetterprophet ist... 
dann haben wir in diesem Jahr einen strenge" 
Winter zu erwarten. Einem alten Volksglau 
ben zufolge kündet nämlich die Größe vo" 
Rettichen die Härte des folgenden Winters a"' 
In Scharnhausen a. F. wurde aber bei Gar 
tenarbeiten ein Rettich geerntet, der eine Län 
ge von 1,47 Meter hat. 
Getters Ecke. 
Was ist ein Kuß? 
Die Frage wird in einem aus dem 18. Jahr 
hundert stammenden „Frauenzimmer-Lexi 
kon" wie folgt beantwortet: „Kuß oder Mann 
chen, auch Schmätzgen und Heitzgen genannt- 
ist eine aus Liebe herrührende und entbrannt 
Zusammenstoßung und Vereinigung der Lip- 
pen, wo der Mund von zwei Personen so fei' 
aneinandergeörückt wird, daß die Lippen be> 
dem Abzug einen rechten und deutlichen Nach 
klang zum Zeichen des Wohlgeschmacks vo" 
sich geben." 
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Neuer Mantel. 
„Mensch, schon wieder einen neuen Mantel 
Donnerwetter!" 
„Durchaus nicht, den habe ich nun sch"^ 
dreimal reinigen lassen, einmal wenden, um 
gestern habe ich ihn im Kaffee vertauscht!" 
Vankfachmann. 
Maxe Halseisen trifft Heinrich Bulette ^ 
ganz großer Schale. Staunt Maxe: „Heinrich- 
wat sehen meine entzündeten Augen???" 
Sagt Heinrich: „Ja, ick ha en Bankjes^' 
uffjemacht!" 
„Wat denn, wat denn???" 
„Ja, mit's Sauerstoffjebläse!" 
Gastfreundschaft. 
„Bitte, greifen Sie doch noch zu", nötigt 
Gastgeberin, indem sie zum zweiten Male öck 
Braten reicht — und fügt dann noch hinzjh 
„Ich freilich, wäre dazu nicht mehr imstande 
ķê§Şş / Roman von A. Sazenhofen. 
Urheberrechtsschutz durch Verlagsanstalt Manz, Regensburg. 
Nachdruck verboten. 
„Stefan! Mach die Läden zu, und noch ein 
paar Schnitten Pumpernickel, recht dünn, der 
Herr Baron Zsiga ißt sie so gern, dann rufe 
die Herren zum Tee." 
Der alte Stefan trat zum Fenster, zog die 
seidenen Vorhänge zurück und öffnete es. 
Es schneite leicht. Im Dunst des 2lbends 
brannten die Laternen der stillen Straße gelb 
und lichtlos. 
Von irgendwoher kam es wie unartikulierte 
Schreie, Laute von Menschenstimmen, von 
denen niemand sagen konnte, was und w°m 
sie galten. 
Es war, wie wenn ein Windstoß in einen 
Kamin fahrt und es schlägt eine Flammen 
zunge hoch und versinkt wieder... alles andere 
ist stille Glut. 
Die Baronin fuhr zusammen. Hastig schloß 
Stefan den Laden. 
Dann saßm die drei um den Teetisch und 
waren fröhlich. Zuweilen kam der ferne un 
artikulierte Laut wieder, war näher, hob sich 
lauter und versank wieder. 
„Ist das große Tor zu, Bela?" 
Bela legte seine Hand auf die, die neben ihm 
lag und zitterte. 
„Beruhige dich, Mama, das Tor ist geschlos 
sen." 
Dann sprang er ab. 
„Hör mal, Zsiga, wen ich heute getroffen 
habe! Erinnerst du dich noch an den alten 
Berkassy? Er war Oberst bei den Vierer 
husaren seiner Zeit." 
„Ja... selbstverständlich." ' 
„Ter hat doch ein Gut in der Nähe von 
Belat Keretsz. Weißt du, was er mir erzählt 
hat? Ich wollte es nicht glauben, aber n be 
schwor es hoch und heilig: Dein Onkel soll 
.... geheiratet haben. Was sagst du?" 
„Was?" 
„Ja, stell dir das vor in seinem Alter! Die 
hat's verstanden... es ist natürlich diese 
junge Pfleg°rin. Was mich beruhigt, ist, deine 
Majoratsrechte wird es nicht stark tangieren, 
auf Nachkommenschaft ist nicht zu zählen. Im 
merhin ist es einmgl für dich eine dumme 
Zugabe, die Witwe deines Onkels erhalten 
zu müssen. Sj° wird ja Ansprüche stellen." 
„Wer ist es denn, wie heißt sie?" 
„Ja, das weiß man eben nicht genau, sie soll 
sehr hübsch sein, bildhübsch." 
Zsiga sah stumm auf seine Tasse nieder. In 
seiner Stirne stand eine bestimmte, handgreif 
liche Vorstellung... eine Freitreppe... ein 
Wagen mit zwei Goldfüchsen... niedliche 
Füße, die diese Treppe heruntereilen... dann 
ein paar große, veilchenblaue 2lugen, die in 
die seinen trafen und ... versanken. 
Er schüttelte den Kopf leise vor sich hin. 
Sie fuhr doch zu ihrem Manne an die ost 
preußische Grenze. 
Da fiel Belas Stimme an sein Ohr. 
„Ter Alte soll wieder ganz gesund sein, das 
soll er ihr zu verdanken haben. Er soll sogar 
auf die Jagd gehen, es ist nicht zu glauben." 
Ta sah Zsiga auf. 
„Ich gönne es ihm!" 
Bela runzelte die Stirne. 
„Er hatte es dir wenigstens mitteilen kön 
nen! Ueberhaupt..." 
Da brach er ab. Er wollte sagen, das sei 
doch sonderbar, daß er sich gar nicht um Zsiga 
kümmere, aber er sagte es nicht. Zsiga könnte 
glauben, daß er nicht mchr hier bleiben solle. 
Aber nein, auf solchen Gedanken konnre Zsign 
doch nicht kommen. 
Die gute, alte Baronin rang die Hände. 
„Nein, an die siebzig oder vielleicht schon 
drüber... und heiratet ein junges Mädchen! 
Wie alt mag sie denn sein?" 
„Höchstens einundzwanzig", sagte Bela. 
„Nein, was heutzutage alles vorkommt, es 
ist unglaublich. Das arme Ding dauert mich 
ja... fünfzig Jahre Unterschied' şias haben 
denn beide davon?" 
Bela lächelte. 
„Sie haben schon etwas davon. Sas arme 
Ding, wie du sagst, arm wird sie ja gewesen 
sein, sonst wäre sie doch nicht Pflegerin gewor 
den — sie hat sich ins warme Nest gesetzt, er, 
nun ja, die 2llten sind schlimmer wie die Jun 
gen, sagt ein Sprichwort. Er scheint ja offen 
bar jung geworden zu sein an ihr. Du kannst 
ihm gratulieren, Zsiga, damit er doch weiß, 
daß du noch lebst und Majoratsherr in spe 
bist." 
„Ich glaube, daß ihm das taktlos erscheinen 
würde, nachdem er mir nichts mitgeteilt hat. 
Wann war es denn?" 
„Jm Oktober vorigen Jahres soll er schon 
geheiratet haben." 
„Da hätte mich die Nachricht noch im Felde 
erreichen müssen. Meine Feldpostnummer 
hatte er ja." 
In der Nacht beschloß Zsiga doch, nach Bela 
Keretsz zu schreiben. 
Er wollte fragen, ob er einmal kommen 
dürfe, seinen Besuch zu machen. Etwas zwang 
ihn unwiderstehlich dazu. Er tat es. 
Umgehend kam die 2lntwvrt. 
„Lieber Zsiga! 
Freue mich, daß du aus dem Schlamassel, 
aus der verfluchten Schweinerei, noch lebend 
davon kamst. 
Es wäre schade gewesen um jeden einzelnen 
Knochen für dieses saumäßige Ende. 
Was deinen Besuch anlangt, so kann ich dich 
jetzt nicht empfangen. Wir haben einen Um 
bau in den Wirtschaftshöfen... und sonst 
allerhand. 
Wenn du Geld brauchen solltest, kannst du 
mir schreiben. Dein Onkel Lajos." 
Zsiga warf den Brief ärgerlich auf den 
Tisch. Er hat geglaubt, ich will ihn nur an 
pumpen. Bon seiner Heirat keine Silbe. Bon 
mir hört er nichts mehr! 
Ilber... wenn Zsiga an Belat Keretsz 
dachte, und er dachte viel... da sah er immer 
die niedlichen Füße über die breite Freitreppe 
kommen... und sah immer die Augen... veil 
chenblau ... 
Zu dumm! Wie man so etwas nicht aus 
dem Kopf bringt! Sie ist doch zu ihrem Mann 
gefahren an die ostpreußische Grenze. 
Er lernte sich diesen Satz förmlich auswen 
dig. Dann ritz er ein Blatt vom Block und 
schrieb: 
„Mädi! 
Ich gehe in der Irre mit meinen Gedanken 
wie ein Mensch in der Finsternis. 
Gib du mir ein Zeichen!" 
Am andern Tag sagte er zu Bela: 
„Ich möchte doch einem Institut den 2luftrag 
geben, nach dem Neubert zu forschen." 
„Endlich!" sagte Bela. 
Der Winter war vorüber. 
Mit dem Sturm des Frühlings kam der 
Sturm, der die Hauptstadt Ungarns zu cttf 1 
Blutfeld machte. 
Ter rote Terror, dem.kein Orkan der 
und der Wolken gleichkam an Zerstörung. 
Das kleine Palais hatte Tag und Nacht 0 C< 
schlossene Fensterläden und verriegelte Tür""' 
2ln ein Ausgehen war nicht mehr zu denke"! 
Es war kein Mensch mehr seines Lebe"-' 
sicher... und die Namen und Würden gett^ 
gen, waren Kandidaten des Todes. Sie nüst! 
den aus den Betten gerissen und ohne Urte' 
hingerichtet, wie dies rote Revolutionen i""' 
mer im Brauch haben, weil dann Recht w", 
Gerechtigkeit kein Begriff mehr ist. Der 
Stefan schlich in Verkleidung eines schäbig"" 
'Mantels bei Dämmerung aus und brach" 
unter diesem verborgen die notwendigsten 
bensmittel. 
Die alte Baronin zitterte und betete. 
Bela fluchte. 
Zsiga schwieg. 
Da war auch Zsigas 2luftrag an die Firl" 
Argus ins Bodenlose gefallen. Wer konR 
jetzt forschen und reisen, Briefe schreiben, 
beschlagnahmt wurden. . 
Budapest war isoliert und mit angstvoll" 
Augen sah die Welt auf die ungarische Hatzf, 
stadt, wo Bela Kuhn die blutige Geiß" 
schwang. ^ 
Draußen auf der Pußta jagten die 
auf dürren Pferden, wie immer, nur hatt" 
sie um die bronzefarbenen Stirnen die 
morganen von Dingen, die sie nur vom Hö", 
und Sagen kannten. Paläste dämmerten ihn", 
an fernen Horizonten, purpurne Kissen lu""^ 
die sehnigen Glieder ein, die harte Erde 8, 
wohnt waren, statt dem Zisternenwasser neb", 
ten Kristallkelche mit purpurnem Wein v 
ihren Augen. j 
Leben... leben... wie die Reichen... Ss" ^ 
sein! Stumm und hoch zogen die Störche ä" 
die Weite mit gespannten Flügeln. In a"st, 
seligen Dörfern hockte das Gespenst des ™ 
des und der wilden Begierde. a 
Wer ist euer Herr? Ihr seid selbst 
Herren! J 
Sie schauten groß und erschrocken, dann 
es einer an sich. 
„Wir sind selbst die Herren..." yi 
Und die Heide zerfetzte die weiße Decke 
Schnees und hob ihr gedunkeltes Ang"'' 
zum Himmel und erwartete das Leben. 
(Fortsetzung folgt.) 
Die i 
In Ri 
ber in 
Selbst« 
Ģenera 
Sen lg 
^erhari 
en 
şichwur 
'N Nļol 
»Ein 
Anklag 
Mit 
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