Full text: Newspaper volume (1934, Bd. 3)

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sodann die erste und zweite in Swinemünöe 
stationierte und die dritte und vierte in Wil 
helmshaven stationierte Torpeöoboothalbflot- 
tille. Eine Abwechselung für das Auge boten 
die sich anschließenden massigen Linienschiffe, 
die „Veteranen" der Flotte: 
Taggefecht der Schiffe und Durchbrüche 
der Torpedoboote 
durch die eigene Linienschiffskette, ein Manö 
ver, das Zielgeschicklichkeit verlangt. Bald 
richteten sich alle Gläser auf eine künstlich er 
zeugte Nebelbank, unter deren Schutz sich die 
flinken Torpedoboote vor den Rohren der 
Linienschiffe bargen. 
Langsam senkte sich der Abend auf die Ost 
see. Die Schiffe waren nördlich der Insel 
Fehmarn vorübergefahren und hatten die 
Kieler Bucht erreicht. Bald waren die mit ab 
geblendeten Lichtern fahrenden Schiffe den 
Augen ganz entschwunden. Nur die Positions 
laternen der Linienschiffe und die zahlreichen 
Lichter der Zuschaueröampfer leuchteten. 
Nachtgefecht! 
Angriffe der Schnellboote, der Torpedoboote 
und Kreuzer auf die Linienschiffe. Kaum war 
das Zeichen zum Gefechtsbeginn gegeben, da 
spielten die Scheinwerfer der Linienschiffe 
über die weite Wasserfläche. Zunächst war der 
Feind nicht sichtbar. Doch da traf ein Licht 
kegel ein heranpirschendes Schiff, das im 
Scheinwerferlicht aufleuchtete. Im Nu blitzte 
es aus den Rohren der Linienschiffe. Donner 
grollen erfüllte die Luft. Ueberall wurde es 
jetzt lebendig. Auf allen Seiten griffen die 
raschen Torpedoboote an. 
Für den Zuschauer entwickelte sich das 
Bild eines Niesenfeuerwerks, 
Leuchtraketen in grünen und roten Farben, 
die die Schüsse der gegnerischen Torpedoboote 
kennzeichneten, blitzten auf. Leuchtgranaten 
verließen surrend die Rohre der Linienschiffe 
und gehen viele Seemeilen entfernt, grell auf 
flammend, auf die Dee nieder. Ueber eine 
Stunde lang waren Ohr und Auge vom kalei 
doskopartigem Wechsel der Eindrücke gefangen 
genommen. Tann wurde auf Kommando das 
Feuern eingestellt. Das Gefecht, das von den 
vielen Zufchauerdampfern aus genau verfolgt 
werden konnte, hatte sein Ende erreicht. 
Wieder im ßssen. 
DNB. Kiel, 29. August. (Eig. Funkmeldung.) 
Die gesamte deutsche Flotte ist kurz nach Mit 
ternacht in den Kieler Hafen eingelaufen und 
hat dort festgemacht. Die Flottenschau hat 
einen prächtigen Verlauf genommen. Etwa 
10 0M Volksgenossen aus allen Teilen des 
Reiches waren auf den großen Dampfern der 
Hamburg-Süd: „Monte Pascoal" und „Monte 
Olivia", sowie dem Urlauberschiff der NSG. 
Kraft durch Freude, „Der Deutsche", und zahl 
reichen kleineren Schiffen auf dem Schauplatz 
erschienen und verfolgten die Vorführungen 
der Reichsmarine mit regstem Interesse. 
Heute wird der Kieler Hafen im Zeichen des 
traditionellen großen Flottenwettruderns 
stehen, bei dem in Gegenwart des Flottenchefs, 
Vizeadmirals Förster, die Kutter, Jollen, 
Dingis und andere Boote der Marine um 
wertvolle Preise kämpfen werden. 
Neuordnung 
bei den preußischen Ministerien. 
NDZ. Berlin, 29. Aug. (Eig. Funkmeldung.) 
Die Vereinigung verschiedener Ministerien des 
Reiches in den entsprechenden Ministerien 
Preußens hat eine Reihe von organisatori 
schen Maßnahmen zur Folge, für die jetzt durch 
eine Aenderung der bisherigen gesetzlichen 
Grundlagen in Preußen die Voraussetzungen 
geschaffen worden sind. Das ist, wie NDZ. mel 
det, in der Form einer Aenderung der zweiten 
Verordnung zur Vereinfachung und Verbilli 
gung der Verwaltung geschehen. Das neue 
preußische Gesetz bestimmt u. a., daß die Staats 
minister mit Zustimmung des Ministerpräsi 
denten die Gliederung ihrer Ministerien in 
Abteilungen regeln. 
Der kyfshäuserbund auf dem Parteitag. 
DNB. Berlin, 28. August. Der Bundesfüh 
rer des Deutschen Reichskriegerbundes „Kyff- 
häuser" und Oberftlandesführer der SA. R. II, 
Oberst a. D. Reinhard, werden mit den Füh 
rern der Landesverbände des Kyffhäuserbun- 
des an dem Parteitag in Nürnberg teilneh 
men. Außerdem wird der Kyffhäuserbund 
durch eine Abordnung von 4000 alten Soldaten 
màà fein, : ^ ^ 
in»in die SinlnnpiM im HF. 
„Schlesien", „Hessen" u. „Schleswig-Holstein". 
Das Flottenflaggschiff „Schleswig-Holstein" 
hatte den Flottenchef, Vizeadmiral F ö r - 
st e r, an Bord. Auf dem Linienschiff „Schle 
sien" befand sich der Befehlshaber der Linien 
schiffe, Konteradmiral Bastian. Die Vorbei 
fahrt eröffneten die vier kleinen Schnellboote 
der Reichsmarine, die in Pfeilgeschwinöigkeit 
die Wogen durchschnitten.. In langer Kiellinie 
zog die Flotte westwärts. Die Zuschauerdamp 
fer hängten sich alle der langen Linie an, 
ebenso der Flottentender „Hela" mit etwa 30 
Presservertretern aus den verschiedenen Tei 
len des Reiches und das Torpedoboot 157 mit 
den vielen Operateuren, denen der Tag eine 
Fülle interessanter Aufnahmen bescherte. 
Die Flottenparade wird jedem, der dabei 
war, in Erinnerung bleiben. Mit dem gleichen 
Interesse verfolgte man ein 
Otto Zander von der Reichsjugendführung 
der HI. schreibt über den obigen Gegenstand 
u. a.: 
Die Schulung der Hitlerjugend konnte sich 
nicht au überlebte Formen halten, konnte nicht 
in die althergebrachte Art professoraler Vor 
träge verfallen, sondern mußte mit dem neuer» 
Geist und dem neuen Wollen der Jugend einen 
ebenso neuen Weg beschreiten. In der Schu 
lungsarbeit der Hitlerjugend soll die gesin- 
nungsbildende Kraft des Nationalsozialismus 
zum Ausdruck kommen und dort Früchte brin 
gen. Diese Kraft durch langatmige und gelehr 
te Vorträge vermitteln zu wollen, wäre voll 
kommen verfehlt. Denn: Nationalsozialismus 
kann nur erlebt werden. Seine Kraft muß die 
Menschen emporreißen und aufwühlen und 
sie dann formen wie glühenden Stahl. Schon 
deshalb muß die Hitlerjugend es ablehnen, 
ihrer Schulung einen lehrhaften Charakter zu 
geben. Sie hat vielmehr den Weg des Erle 
bens beschritten. Durch das aufwühlende und 
nachhaltige Erlebnis der Idee und des großen 
Geschehens, in dem diese Idee stumm fortwirkt, 
will auch heute wieder die Hitlerjugend ihre 
Jungen und Mädel zu innerlich unwandelba 
ren Gefolgsleuten des Führers und zu 
Kämpfern für Deutschland erziehen und for 
men. 
Zwei Wege werden die Hitlerjugend in ihrer 
Schulungsarbeit zum Ziel führen, zwei Wege, 
die echt nationalsozialistisch sind, w 'I sie sich 
auf die Gemeinschaft gründen und auch zur 
Gemeinschaft führen werden. Einmal der Weg 
über die Heimabendsendungen des deutschen 
Rundfunks, die an jedem Mittwochabend im 
Rahmen der „Stunde der jungen Nation" den 
Jungen und Mädeln der Hitlerjugend ver 
mittelt werden, — und dann der Weg über die 
Heimabendmappen, die der starke Rückhalt der 
Schulung sind und das Erlebnis der Heim- 
abendsendungen vertiefen und unterbauen. 
Erleben und Anschauung, diese beiden in be 
wußter Gemeinsamkeit verarbeitet, das ist — 
Weitere Sowjetangestellte 
wegen Waffenbesitzes verhaftet. 
VerschärsMg her Lage 
in der ygröMMdschmei. 
DNB. Charbin, 28. August. Die Lage in der 
Nordmandfchurei spitzt sich bedrohlich zu. Bei 
Haussuchungen bei Sowjetangestellten der 
nordmandschumschen Bahn wurde eine Menge 
von Waffen, Handgranaten und Sprengstoffen 
gefunden. Daraufhin wurden weitere 70 
sowjetrussifche Angestellte ver 
haftet. Der sowjetrussifche Konsul hat gegen 
die Festnahme der Angestellten Protest einge 
legt. Er erklärte, dieses Vorgehen zwänge die 
Sowjetregierung, ihr Heer im Fernen 
Osten weiter zu verstärken. Japani- 
scherseits wurde der Protest nicht beachtet. 
England erkennt UMschukuo an. 
DNB. London, 29. Aug. (Eig. Funkmelög.). 
Heute tritt eine Abordnung des Verbandes 
britischer' Industrieller eine Reise nach dem 
Fernen Osten an. Ihr offizielles Ziel ist er 
stens, die Lage in Mandschukuo zu stieren und 
festzustellen, ob die britische Industrie bei der 
wirtschaftlichen Entwicklung des Landes hel 
fen kann, zweitens Japan zu besuchen und 
dort mit wichtigen Industrien und Handels 
organisationen in freundschaftliche Fühlung 
zu treten. „Financial News" spricht die Ver 
mutung aus, daß noch ein drittel Ziel vorhan 
den sei. Es heiße, daß die Abordnung im Ein 
vernehmen mit der britischen Regierung reise, 
und daß es sich um einen „typischen englischen 
ersten Schritt" auf dem Wege zur Realität, 
das heiße zur Anerkennung von Mundschukuo 
handle. 
* . * 
Wiener Polizei mnß Heimwehr entwaffnen. 
Zwischenfall in einer Kaserne 
in Floridsdorf. 
DNB. Wien, 28. Aug. Vor dem Gebäude 
des ehemaligen Arbeiterheims in der Anderer 
gasse in Floridsdorf, das augenblicklich in eine 
Heimwehrkaserne umgewandelt ist, fuhren 
heute in den erste» Nachmittagsstunden zwei 
Ueberfallwagen der Wiener Polizei vor. Die 
der Alarmabteilung angehörenden Mann 
schaften der Polizei drangen in das Gebäude 
ein und entwaffneten die dort in Unterkunft 
befindlichen Formationen des Wiener 
Heimatschutzes, mit denen es zu 
einem Handgemenge kam. 
Wie man von verläßlicher Seite hört, haben 
die Vorfälle folgenden Hintergrund: Zwischen 
einem Teil der in diesem Gebäude stationier 
ten Heimatschutzgruppe, zumeist jüngeren 
Elementen, kam es zu erregten Auseinander 
setzungen mit dem kürzlich erst eingesetzten 
neuen Kommandanten, dem sie vorwarfen, 
daß er nicht nach dem Heimatschutzprogramm 
vorgehe. Eine andere Gruppe von Heimat 
schützlern nahm für diesen Kommandanten 
Partei. Es kam zu tätlichen Auseinander 
setzungen, die mit Gummiknüppeln und 
Bajonetten geführt worden sein sollen, und 
mm Mt ŞK« M i» MM gefallM üä 
auf die einfachste Formel gebracht — die Schu 
lung der Hitlerjugend. Großes Geschehen und 
Erleben durch einfachste Worte auszudrücken, 
schwierige, und verworrene Lagen und entschei 
dende Situationen im deutschen Schicksal in 
wenigen kraftvollen Strichen verständlich zu 
machen und dem Bewußtsein für immer ein 
zuprägen, für das Auf und Ab in der Geschich 
te unseres Volkes einen sicheren Standpunkt 
zu finden und der jungen Generation im na 
tionalsozialistischen Sinn an einfachsten Er 
lebnissen den Blick zu schärfen für große Er 
eignisse, das ist das Schwierige an dieser Schu 
lung. In der Sprache der einfachsten, Ißjähri- 
gen Jungen und Mädel zu sprechen, um ihnen 
Deutschland als Erlebnis zu geben, — das ist 
die Aufgabe. 
Der Plan, nach dem das Schulungswerk 
aufgebaut werden soll, ist fertig. Die Baumei 
ster sind junge HJ.-Führer oder BDM.-Füh- 
rerinnen. Nun soll der Bau beginnen. 
In der Abteilung Schulung der Reichsju 
gendführung gibt es eine Arbeitsgruppe für 
Heimabendgestaltung, die einem verantwort 
lichen Referenten untersteht. Diese Arbeits 
gruppe gliedert sich in zwei verschiedene Res 
sorts. Das eine davon ist für die Gestaltung 
der Heimabendmappen verantwortlich, das 
zweite für die Gestaltung und Durchführung 
der Heimabendseudungen. 
Das Thema des kommenden Heimabends ist 
schon lange festgelegt. Für die Schöpfer der 
Schulungsarbeit gilt es nun, sich vollkommen 
auf dieses Thema um- und einzustellen. Die 
Heimabendmappen sollen in konzentriertester 
Form Material für die Behandlung des be 
treffenden Themas liefern. Vorher mutz dieses 
jedoch zusammengetragen und dann gesichtet 
werden. 
Wir weisen auf die hente abend 20 Uhr durch 
Rundfunk übertragene Ansprache des Reichs 
jugendführers au die Eltern besonders hi«. 
Diesem Konflikt konnte schließlich nur durch 
das Eingreifen der Polizei ein Ende gemacht 
werden, die, wie gesagt, nach kurzem Kampf 
in das Haus eindrang. Augenblicklich ist das 
Gebäude selbst von der Polizei besetzt. Ebenso 
sind die wichtigsten Punkte um das Gebäude 
von Polizei gesichert. Eine behördliche Dar 
stellung der Vorfälle steht noch aus. 
T Norwegen und Dänemark. 
v Die von uns erwähnte Absage an die Dänen, 
welche die Norweger als Hilfstruppen für den 
Schutz der „Grenze des Nordens" in Anspruch 
nehmen, im Bergener „Morgenavisen" ist von 
„Berlingske Tidende" so ausgelegt worden, als 
handle es sich nicht um eine Stimmungsäuße 
rung, die irgendwelche Bedeutung in Nor 
wegen habe. Gegen diese Auffassung wendet 
sich „Morgenavisen" mit einem neuen redak- 
tionelln Artikel in ihrer Ausgabe vom 25. 
August. Darin heißt es: 
„Es ist für uns hierzulande nicht immer 
leicht, die dänische Mentalität zu verstehen. 
Während der Grönlandsache fand man es 
dort unten ganz natürlich, daß 
schäftsleute in ihre Schaufenster 
aufstellten mit der Inschrift: 
keine norwegischen Waren geführt- 
wir jedoch dem Ausdruck geben, daß sis 
gerade hochspringen aus Dänenbege i 
so steht die dänische Presse dem 0 sl f 9 0 
stänönislos gegenüber. Es ist ' öltl1 e 
ob man dort unten meint, man rd ^ 
kümmerlichen Norweger behandeln, w ^ 
will — sie kämen dennoch angelaşş. jst. 
riefen „Hip, Hip!" für alles, was da > ^ 
. . . Jedenfalls wirkt es fast ļàşş «'.M 
Erstaunen zu sehen, das in Dänernac^de 
Ausdruck kommt, weil wir hier ^ ■gi 
nicht ungeteilt alles wie von einem^ 
Standpunkt ansehen. . . . Der Ģşş '„iig, 
auch nur die allergeringste Mißstl ^ 
Bitterkeit oder auch nur eine Spur jjj« 
Niger freundlichen Gefühlen 
nemark hier in Norwegen besteht, .je* 
jenes Land die Grönlandsache auf fln ", 
von ihm vorgebrachten Gründe ,,0 ^ 
wie es geschehen ist, ist offenbar für 
Nische Presse ganz undenkbar." 
Man sieht also: es ist ein vergeblich 
such, wenn die dänische Presse es so m j 
will, daß der Artikel von Wessel Reetsti ^ 
ganz vereinzelte norwegische Stimme 1 
Bergener Zeitung „Morgenavisen" mell jj$ 
falls das dänische Ansinnen, das Norn> 0 
zum Werkzeug des dänischen „Ska«o ^ 
mus" hergeben sollte, entschieden ob, w 
mit ist dieses Blatt offenbar der Zum 0t. 
weiter Kreise des norwegischen Voltes ^ 
Ueber die wahre Stimmung in Normeg 
dänischen Taktik gegenüber wird das 
doch wohl besser unterrichtet sein als 
„Hejmdal". 
* * * 
Der Weg des „Olympischen Feuers" 
Fackel-Lauf von Wen nach 
In seiner großen Rede über die VM ^ 
tungen für die 11. Olympischen Şşş ß glich 
in Berlin sprach Exzellenz Dr. Lewa 
über die festliche Ausgestaltung der Lp 
führte u. a. folgendes aus: ^ j# 
„Das olympische Feuer, das am Eroil 
tage die olympische Flamme entzünden ^ 
um während der Spiele zu brennen, m 
Olympia selbst herbeigeholt, und Emstek, 
einen Staffellauf über rund 3000 
dessen Mannschaft von den beteiligten ~ 
gestellt wird. & 
Der Fackellauf beginnt am 13. o 
Mitternacht in Olympia und 
Korinth, Athen, Delphi, Saloniki nach 
rien. Hier durcheilt er die Hauptstadt ^ 
erreicht dann Südslawien, wo Bülgt-a m 
fieri wird. Er wird von Ungarn am» 
men über Budapest, führt nach De.» ^t 
über Wien, nach der Tschechosloivat ' (ļit 
Prag, um schließlich über Dresden nw ķ 
zu gelangen. Im allgemeinen soll . # 
fer 1000 Meter zurücklegen, so daß w 
insgesamt 3000 Läufern rechnen. jief*, 1 * 
men noch 3000 Ersatzläufer. Jeder von 0 
QAtitfövv» mtv S Cy ^ , ('Pt* 
Läufern wird mit einer Fackel ausgerN', 
er an der des Vordermannes entzün ^zil 
erste Fackel findet ihre Flamme auf e« f 
einer besonderen Feier im heilige« v 
Olympia aufgerichteten Altar. 
Köcher überbringen die Staffelläufer . 
dem einen den Spielen geweihten 
Politischer Kurzfunk von heute. B „< 
Japan kündigt den Flottenvertrag deutschlands, Triebel, sind zu 
von Washington. 
Die japanische Regierung soll zu der Frage 
des Flottenvertrages von Washington einen 
vorlänfigen Beschluß gefaßt haben. Wie das 
Blatt „Asahi" schreibt, soll die Regierung be 
absichtigen, den Vertrag zu kündigen. 
Kranzniederlegung am Ehrenmal 
Unter den Linden. 
Der Chef der Heeresleitung, General der 
Artillerie Freiherr von Fritsch, hat am 28. 
August anläßlich der 20jährigen Wiederkehr 
der Schlacht bei Tannenberg einen Kranz am 
Ehrenmal Unter den Linden niedergelegt. An 
schließend erfolgte der Vorbeimarsch einer 
Ehrenkompagnie. 
Zeitweilige Betriebseinstellung des Frank 
furter Senders. Zur Fertigstellung der neuen 
schwundvermindernden Antenne wird der 
Rundfunksender Frankfurt am Main voraus 
sichtlich vom 29. August bis 12. September täg 
lich von 1 bis 13 Uhr außer Betrieb gesetzt 
werden. 
In einer Presseunterredung sprach sich der 
französische Finanzminister erneut gegen die 
Entwertung des Franc aus. 
Der Sonderausschuß des amerikanischen 
Senats für Untersuchungen bei der amerikani 
schen Munitionsindustrie hat 100 Vertreterder 
Kriegsmaterialinüustrie vorgeladen, um sie 
über ihre Beziehungen zu ausländischen Un 
ternehmungen der gleichen Art zu befragen. 
Amtliche chinesische Stellen hoffen, daß der 
Feldzug gegen die kommunistischen Truppen 
bald beendet sein wird, nachdem die Operatio 
nen in den letzten Wochen erfolgreich verlau 
fen sind. 
SA.-Gruppe«führer Dr. Zuukel, Arbeits 
gauführer Major Schmückte und der Bezirks- 
LŞ tex LmMm AMMM MM 
thüringischen Regierung und zu ^ .j 
ernannt worden. , sich •’L 
Prinz Georg von England 5«* 
Marina, Prinzessin von Griechenland , ^ ' e .( 
Die „Saarbrücker Landeszeitung 
daß es sich bei dem katholischen Geck 
der Sulzbacher „Gegenkundgebung v‘\. 
Ordensgeistlichen namens Dörr geh" 0 1 
der im Saargebiet nicht amtiert «„eit« 1 
zurzeit auch außerhalb seiner Orde 
schuft befindet. .» -st L 
Kindern unter sechzehn Jahren ^ 
gehörigkeit zu politischen Vererntg««» gļetg 
boten, bestimmt ein neues spamlķV 
Jugendliche unter 23 Jahren «7 zu 
schriftliche Erlaubnis ihrer Eltern 
tritt zu einer solchen Vereinigung 0 
Husumer Felļmehmarkt 
vom 2g. August. 
Auftreib: 1162 Rinder. Preise: 
2. 27-30, 3. 20—26, Bullen: 1. I 
bis 25, Kühe: 1. 28-30, 2. 24—27, 3. 1 « 
genährte bis 16, Färsen: 1. 30-32. 8- * 
bis 25, Fresser bis 17 Pfg. Bet etķ ftt e * 
Geschäftsgang konnten die Preise 
Qualitäten sich gegen die Vorwoche^ 
konnten sogar in dieser Klasse einige ’s’“'# 
wesentliche Ueberpreise erzielen. 
kelte sich der Geschäftsgang in den , A 
litäten ruhig, so daß vereinzelte b „ 
stattfanden. Die auswärtige Käufers«"' ^ 
so vollzählig auf wie in der VorwoS 
wirb der Markt ziemlich geräumt. 
Herbei pjß 
«rrantwortltcher Hauplschriftleiter und 
dtuand Möller. 
Stellvertreter des Hauptschriftleiters: bffķ ,'QAf 
Verantwortlich für Politik: Ferd. 
allgemeine» Teil: Adolf Dregori. für 
Teil: i. A.: Dr. 
örtlichen Teil: Karl 
Verantwortlicher Anzeigenleiter: 
Verlag und Druck: Heinrich Möller Söhne, 
l: Adolf Dregori, für ^ ^ 
<U. Bielfeldt. iür ten p b^ ^ 
îļarl Müller, alle tn ^ W j 
Karl / 
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