Full text: Newspaper volume (1934, Bd. 3)

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Schleswig-Holstemischer 28irļschaftsdļenst 
êîģŞņen Worten 
^kbhzķ bin Thema, das Amtsgerichtsrat 
Kahlke, Hilfsrichter beim Landes- 
^ erbhofgericht in Celle, ausführ- 
c- li 1 £ 6au u . lich unter der Ueberschrift: Ge- 
gg - Ackernahrung behandelt. (Deutsche 
Ii^üsebanbp?'. ®* 1008 IW Er bemerkt, daß die 
j ^âeôujļg ^ebe in der Art, wie wir sie in der 
à 53etr° W r Ģļuckstadt haben, bei aller Klein- 
„Hektzx . ^ ^ von 1734 Hektar verteilen sich 
Marschhllfe mit einer Durchschnitts- 
J lt >e&e jjļļļ. Şbktar, der Rest entfällt auf kleinere 
iß,. Y" 10 Hektar — er bemerkt, daß diese 
.^>8 ernijfi * antiIien jahrhundertelang bauern- 
fi !t5e n müiip ® a6en » so daß Vorsorge getroffen 
r im r' öie kleineren Betriebe (1—10 
i^^icher şK ( Ulne ^es Reichserbhofgesetzes die bei 
^ sindkn. îŗkschast gewährleistete Mindestgröße 
J'"be/sL Erfasser geht grundsätzlich davon 
>, Ußg n besitz in dem Augenblick eine Acker- 
besûi'p^ņņ der bäuerliche Leüenskreis dort 
würd/ /ņeņ Ablauf findet. Diese Mindest- 
lil Kreisr ^ ^en Gemüsebaubetriev nach Ur- 
m und erfahrener bäuer- 
^8r uw bschulzen auf 5—6 Hektar beziffert, 
i»a öer Voraussetzung, daß alsdann 
also',' ^ betrieben werden müsse. Danach 
n Şekt^ŗ û',, r ^ie an sich seltenen Betriebe unter 
dj ^ ŅlkernļM ^ Hektar fraglos die Eigenschaften 
ņung gegeben. Die Frage wäre nun, 
Jetten tstļ ..l u ^en Betriebsgrößen unter 5 Hektar 
v^k'mrkt.^ìe vom betriebswirtschaftlichen 
ifļ în die Typen: von 1—3,5 Hektar 
ļki°^- daß gf Hektar zu scheiden sind. Interessant 
biz z. ŗntsgerichtsrat Kahlke selbst die Be- 
Hektar als „vorzügliche Ackernah- 
»>it^^eßlid> ""sieht. Er sagt, daß der Boden fast 
%' ^Bei v Um Eemüse- und Obstbau benutzt 
êdeichZ Pachtnutzung von Pachtland und 
ß ilöe* <v- eine besondere, jahrzehnte alte 
ļr' iirnsak' !^ den auf dieser Art Betriebe mög- 
ļ^i« l^.,. r rter folgende Beispiele an: 
jlj.,siker ft-, eŗ Sachkenner hat im Jahre 1024 
h» Ģ . "lichen Prüfung eines reinen, vor- 
ky füt jq,^ ett Gemüsebaubetriebes, von 414 
Id'' lei ei :4 einen Umsatz von 13 000 bis 14 000 
l Ct| v<m ^äßig geleiteten Marschhvf einen 
g. festgestellt. 
^I r"Ģmäm "Esebaubetrieü hatte im Jahre 1928 
V tetris Einnahme von 6000 MM, ein Ge- 
^,1932 ( inL 00tt 3 Hektar in den Krisenjahren 
Hh^.V'rr bine Durchschnittseinnahme von 
s!\^ Oerechnet war dabei die Selbstent- 
ì^FrH şEfe' Obst und überhaupt der selbst- 
ln» ike und Milch und Butter einer durch 
V dey " brhültenen Kuh. Dabei handelt es 
^Kleinbetrieben bis 3,5 Hektar keines- 
H«iàxtrşE <",bde mit gewerbetechnischer Lebcns- 
tzäj bbSinhaberschaft, sondern um durchaus 
^ i ^Ueit bäuerlichen Charakters." 
^ļļjli 6 e /bse Beispiele aus dem Gemüsebau 
Sk in . brkenswert, sehen wir doch, daß der 
ì >Ven Eröße von 414 Hektar in seinen 
\ «its 6 "" 1 nicht weniger als 8000 MM von 
VH 6 e ; heruntergegangen ist. Man 
ützjp îesen Zahlen wirklich allen Ernstes 
ì^fnng ^"ben diese Betriebe es bei dieser 
. EpN, sj.a , Cl Betriebsleistungen bloß fertig 
>U derartig gut über Wasser zu halten? 
nk): „Zwangsversteigerungen hat es 
r c (f M «em 3 bn Jahren vor dem Umsturz m. E. 
, Ep^schuiz, "sönlich verschuldeten Fall gegeben, 
rnejt^^bvsahren gilt etwa das gleiche. 
"Auch in den schärfsten Krisen- 
m Aß,>?_!?. Betriebe neben der eigenen 
satzmarkt Hamburg ist nahe und billig zu erreichen, 
die Bauern selbst sind geschulte Leute, aber man 
muß trotz allem doch staunen, daß ein Einnahme- 
rückgang von ungeführ 60 Prozent sich nicht an 
ders auswirkt. 
Zwei Gründe nur kann man dafür anfüh 
ren: 
1. Entweder hat ein Gemüsebaubetrieb von 4% 
Hektar mit einer Betriebsleistung von 13 bis 
14 000 MM ungeheuer viel verdient, oder 
2. es ist unmöglich gewesen, die Ausgaben ent 
sprechend den zusammenkrachenden Einnahmen 
auf nur annähernd dasselbe Ausmaß zu senken. 
Ueber Punkt 1 steht einem vom betriebswirtschaft 
lichen Gesichtspunkt aus eine letzte Enssscheidung 
nicht zu. Die Gemüsebaubetriebe sind noch zu we 
nig erfaßt, als daß man sich ein Urteil über ihren 
Betriebssaldo erlauben könnte. Nur muß es einen 
wundernehmen, daß die Gemüse- und Obstbauern 
entgegen den sonst in der Nachkriegszeit gemachten, 
förmlich in der Luft liegenden Fehlern lediglich die 
Betriebsüberschüsse zu einer Intensivierung ihrer 
Höfe verwandten. Oder nur Schulden in einer 
Größenordnung machten, die sich von den veran 
schlagten Betriebsleistungen der Folgejahre ver 
zinsen und abtragen ließen. Gerade deshalb sind 
doch so unendlich viele Betriebe in die Stricke der 
Verschuldung hineingekommen : weit sie un- 
teäganz anderen Preisverhältnissen kalkulierten, 
als'ste den Bankkredit kurz- und langfristiger Na 
tur in Anspruch nahmen. Es kann gar nicht klar 
und deutlich genug hervorgehoben werden: Unter 
den Preisen von 1925 bis 1027-28 wurden die Bank 
gelder geholt, unter zusammenbrechenden Welt 
marktpreisen waren sie zurückzuzahlen — eine 
glatte Unmöglichkeit, selbst für manche Betriebe, die 
den Kredit „nur" in angemessenem Verhältnis 
zum eigenen flüssigen Vermögen anforderten. Wie 
dem auch sei: die Gemüsebaubetriebe müssen also 
günstiger und anders gearbeitet haben als die an 
der Westküste gelagerten größeren Betriebe. Vom 
Kohlbau in Norder- und Süöerdithmarschen weiß 
ich sonst aus eigener mehrjähriger Beschäftigung 
mit einer Vielzahl von Buchführungen über die 
Zeit von 1924 bis 1934, daß die Verschuldung zum 
größten Teil eine zwangsläufige, weil unvermeid 
bar, war. Das Betriebskapital fehlte in den Jah 
ren nach der Inflation, der intensive Hackfruchtbau 
aber verlangte bei seinen hohen Ausgaben den 
Bankkredit. Ob da die Bedeutung der eigenen und 
Familien-Arbeitskräfte so wesentlich andere Vor 
aussetzungen für den Gemüsebaubetrieb gebracht 
hat? 
Zu Punkt 2 (Drosselung der Ausgaben) ist zu be 
merken, daß eine 50prozentige Senkung — man 
möge zur Bestätigung die zahlreichen deutschen 
Betriebsstatistiken durchsehen — bis jetzt nur in 
ganz außergewöhnlichen Fällen in jeglicher Be 
triebsrichtung gelunden ist, sei es, daß die Aus 
gaben annormal hoch lagen oder durch vollständige 
Umstellung des Betriebes auch wesentlich andere 
Vorbedingungen für die Ausgabenseite gegeben 
waren. — Man kann das Blatt wenden, wie man 
will, man muß nach wie vor staunen über die Ge 
müsebauern um Glückstadt herum. Von Vierlan 
den weiß ich es sonst persönlich aus vielen Gesprä 
chen mit dort einheimischen Gemüsebauern, daß man 
bei den Spinat- und Salatpreisen im Frühjahr 
1934 sehr ernst gestimmt war und in bewunde 
rungswerter Ruhe auf die kommende Besserung 
der Verhältnisse wartete. Und nicht nur in Vier 
landen, der gesamte feld- oder gartenmäßig betrie 
bene Hackfruchtbau hat neben den Weidemast- und 
Jungviehaufzuchtgegenden unten allen Betriebs- 
sormen mit am schwersten zu kämpfen gehabt, und 
tut es auch jetzt noch. Der Getreidebau und die 
Milchwirtschaft haben weit ruhiger arbeiten kön 
nen als gerade die oben gezeichneten Wirtschafts 
systeme. — Daß im übrigen eine Ackernahrung beim 
Gemüsebau flächenmäßig nicht im Verhältnis zu 
dem eigenen Bauernbetrieb zu stehen braucht, son 
dern weit kleiner sein kann, wird jeder verstehen, 
der Gärtnereibetriebe kennt oder die Betriebsweise 
der alten Vierlander Höfe aus eigener Anschauung 
oft sah. 
Deutsche Fachkräfte dem Inland 
Der Reichsarbcitsminister und der Präsident der 
Reichsanstalt haben kürzlich angeordnet, daß den 
Industrie- und Handelskammern, sowie den Hand 
werks- und Gewerbekammern Gelegenheit gegeben 
werden soll, in den Fragen der Auswanderung und 
Vermittlung von Fachkräften nach dem Ausland 
vor Ausstellung der Pässe in allen Fällen gutacht 
lich Stellung zu nehmen. Dadurch ist eine wirksame 
Maßnahme getroffen, um auch die unerwünschte 
Auswanderung von Handwerksgesellen ins Aus 
land zu verhindern. Nichtarische Firmen, die nach 
der Gleichschaltung ihren Wohnsitz ins Ausland 
verlegten, versuchen in letzter Zeit, deutsche Fach 
arbeiter und vor allem Fachhanöwerker nachzuho 
len. Der eindeutige Zweck dieser Versuche ist, mit 
Hilfe dieser Fachkräfte im Ausland ein dem deut 
schen möglichst gleichwertiges Handwerk oder eine 
entsprechende Industrie aufzuziehen, um dann, 
wenn die ausländischen Arbeitskräfte genügend ge 
lernt haben, die deutschen wieder zu entlassen. Es 
kann natürlich nicht zugelassen werden, daß aus 
derartigen unlauteren Gründen der deutschen 
Wirtschaft Schaden zugefügt wird. 
an- 
,",e Agv^Echen Lebenshaltung (in den An- 
"ttschwnds) der eigenen Familie 
"t y bNtliche Verschuldung Altenteil (z.T. 
bis zu 1500,- MM) und Aus- 
Si Ci 
"ey, .Getriebe verfügen über einen auS- 
ŗbeitungswilligen Boden, der Ab- 
Die nordfriesische WoAe 
s.,,id am 3. August in Bremen auf der ersten Ver 
steigerung der deutschen Reichswollverwertung wil 
lige Abnehmer. Die Wolle des Kreises Südton- 
dern wurde mit 1,15—1,30 MM pro Pfund, einige 
Posten sogar über Notiz bezahlt. Die von der In 
sel Sylt gelieferte Wolle erzielte bis 1,45 MM pro 
Pfund, weil dieselbe bedeutend feiner als die des 
Festlandes ist. Ungewaschene holsteinische und han- 
noveranische Wolle (sog. Schweißwolle) wurde mit 
50—60 Pfg. pro Pfund bezahlt. Die vom Kreise 
Süötondern zum Verkauf gestellte Wolle fand über 
all große Anerkennung, was noch ganz besonders 
zum Ausdruck kam durch das Lob des Leiters der 
Reichswollverwertung Breuer. 
200—220 000 Zentner Wolle 
erwartet man in Deutschland 1934. Wenn hiermit 
eine nennenswerte Steigerung gegenüber dem Vor 
jahre noch nicht erreicht worden ist, so ist zu bcöen- 
ekn, baß — abgesehen von dem geringen erstjähri 
gen Ertrag an Lammwolle — das Schaf erst im 
zweiten Jahre voll ertragfähig wird. Eine schnel 
lere Steigerung des Ertrages an Jnlandswolle 
könnte nur durch ein Schlachtverbot erreicht werden, 
das den Nachteil haben würde, daß es dem Schaf 
halter die Fleischrente entzieht. Die Preisgestaltung 
auf den letzten Auktionen, insbesondere auf der 
Auktion vom 27. Juli in Berlin, wurde so gehanö- 
habt, daß im großen und ganzen die dem Einkaufs 
preis der Reichswollverwertung entsprechenden 
Preise herausgeholt wurden, so daß der Ausgleichs 
fonds an Bedeutung verliert. Ein Uebergang vom 
Auktionssystem zu einem Verteilungssystem ist je 
doch nicht beabsichtigt, da die Verschiedenheit der 
Qualitäten und der Qualitätsanforderungen eine 
gewisse Elastizität erfordert, die ein bürokratisches 
Verteilungsschcma nicht leisten würde. 
Den Kohlen-Vedarf 
hat Dänemark im Laufe des letzten Jahres (vom 
1. Juli 1933 bis zum 30. Juni 1934) zu 81 Proz. 
in England gedeckt gegen nur 66 Proz. im Vorjahr. 
Dagegen ist die Kohlen-Einfuhr aus Polen auf die 
Hälfte beschnitten. Auch die Einfuhr aus Deutsch 
land ist erheblich verringert, nämlich um etwa ein 
Viertel der vorjährigen Menge. 
Auslese 
Tie italienische Kuustseideerzsugung 
Erreichte im Mai eine Rekordhöhe. Die Erzeugung 
betrug 3,9 Mill. Klg. gegen 2,7 Mill. Klg. im ent 
sprechenden Vorjahrsmonat und 2,8 Mill. Klg. im 
Mai 1932, das heißt gegenüber dem Vorjahr ist eine 
Steigerung um 46 Proz. eingetreten. 
Deutsch-itaiiemsche Wirtschaftsverhandlungen 
werden im Laufe der nächsten Woche in Berlin 
aufgenommen. 
Die Weizenernte Jugoslawiens 
wird auf 20 Mill. Dz. geschützt. Gegenüber dem 
Vorjahre ergibt sich mithin eine Abnahme der 
Weizenerzeugung um rd. 6 Mill. Dz. Im Vergleich 
zum Jahresdurchschnitt 1928-32 dürste die diesjäh 
rige Ernte um rd. 3% Mill. Dz. zurückbleiben. 
Zur Belebung des Sparsinns 
hat eine amerikanische Bank einen Sparwecker kon 
struiert. Die Uhr ist alle 24 Stunden aufzuziehen, 
muß aber zuvor mit einem bestimmten Geldstück 
gefüttert werden. — Den Schlüssel zu dem Gehäuse 
hat die Bank. Sie will ihre Gründe haben. 
Das Wegenetz Dänemarks 
umfaßt zurzeit 8814 Kilometer Makadamstraßen 
mit befestigter Decke, 706 Kilometer Pflasterstraßen, 
23 Kilometer Zementstraßen, 189 Klm. Straße mit 
Asphaltbeton und 811 Klm. Wege mit gewöhnlicher 
Befestigung. 
Der Fernsprechkundendienst, 
vor Jahresfrist von der Reichspost eingerichtet, hat 
sich sehr gut bewährt. Er wird deshalb erweitert 
und auf breiterer Grundlage aufgebaut. Seit dem 
1. August wird als Sprech- und Schreibgebühr für 
die Uebermittlung von 3 Nachrichten 10 Pfg. ge 
nommen und nicht, wie bisher, für eine Nachricht. 
Es kann jetzt also z. B. ein Arzt, wenn er Kranken 
besuche macht, seinen Apparat auf diesen Kunden 
dienst umschalten und von dort aus einem An 
rufenden die Zeit seiner Rückkehr sagen lassen. 
Die Rttndfunkindustrie , 
ist mit aufgelagerten Apparaten stark übersetzt. 
Neben den Lägern des Handels schätzt man die Zahl 
der Jnöustriebestänöe auf 870 000 Stück (einschließ 
lich 100 000 Volksempfängern). Durch Preisherab 
setzung von 10 bis 30 Proz. hofft man sich der Be 
stände entledigen zu können. 
Für Oele uud Fette 
waren die Devisenaufwenöungen im ersten Halb 
jahr 1934 mit 12,25 Mill. MM um 2,43 SmU.°MM. 
niedriger als in der Vergleichszeit des Vorjahres,' 
durch die Maßnahmen zur Drosselung der Einfuhr 
von Oelen und Fetten ging der Import in der 
Berichtszeit dieses Jahres von 499,6 auf 440,2 Tsd. 
Dz. zurück. 
Ein Institut für Berufskrankheiten 
ist im Städtischen Krankenhause Berlin-Neukölln 
eingerichtet. Jeder berufskranke Volksgenosse kann 
sich in der Beratungs- und Untersuchungsstelle des 
neuen Instituts kostenlos Auskunft und Belehrung 
holen. 
Ueber einen Wegebau-Kredit 
in Höhe von 800 Mill. Zloty schweben Verhandlun 
gen zwischen Polen und einer englischen Finanz 
gruppe. Die englische Gruppe soll in Polen den 
Neubau von 7500 Klm. Straßen im Laufe von 10 
Jahren.beabsichtigen. Noch in diesem Jahre soll mit 
dem Neubau von 500 Klm. Kunststraßen begonnen 
werden. Als Gegenleistung sichert sich die englische 
Finanzierungsgruppe weitgehende Zollnachlässe für 
die Ausfuhr von Automobilen nach Polen. 
Die Dnrchschnittsqnalrtät 
für Getreide stellt sür die Provinz Schleswig- 
Holstein die Kieler Börse in Kiel fest. Die Durch 
schnittspreise gelten für „gesunde, trockene Ware von 
durchschnittlicher Beschaffenheit". 
ï}S.5i u ur § er Schweinemarkt 
SÄl r <50 kg 
°°E-bw°in- 
(50 kg Lbdg.) iObne Cewäbrļ 
. so 
. 46—47 
. 46—47 
>rr 
,45-46 
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Marktverlauf mittel 
Hi V ^älbermarkt 
alle Klaffen 12-49 
C 7 \ Schlachtvieh markt 
5ì, g (Vorbericht) (Ohne Gewähr! 
^ş'lt füx 50 Kg. Lebendgewicht: 
Auftrieb: Verlaus: 
glatt 
glatt 
glatt 
glatt 
Sauen 43—47 
für 
4% Preise: 
è-10-37 
1968 
2490 
3946 
»lle b'V. 14893 
b's E 40-50 
Cjjļ 25? ^"elnrarkt vom 6. August 
jsnd Jungschweine. Handel 
V âNe £ el 5 träumt. Es kosteten 4—6 Wo- 
"Ud ļ«, 6-8 Wochen alte 7-9 
bis 10 MM, Spitzentiere 
^üdgtzArwme kosteten 28-32 MM. je 
Handel und Wandel 
(Ohne Gewähr) Oeàche Zchlachtviehrnärkte 6. Kllgust 1934. 
Kammernoliekung Berlin am Markttage. Preise für 1 Pfd. Lebendgewicht in 
Letzte Hamburger Notierung 
gtefrcüite (50 kg) 
7. August. 
Markt 
1. Ochsen .. 
2. „ .. 
3. „ .» 
4- „ .. 
1. Bullen ... 
2. „ ... 
1. Kühe ... 
2. „ ... 
1. Kälber ... 
2. „ ... 
1. Schafe ... 
2- „ ... 
1. Schweine 
2. „ 
3- „ 
1. Sauen ... 
Ochs. Bu.Kü. 
Kälber 
Schafe 
Schwein.Sau. 
Ochs. Bu.Kü, 
Kälber 
Schafe 
Schwein.Sau. 
Chemnitz 
31—33 
24-21 
22—23 
17-18 
28— 30 
24—27 
29- 31 
24-28 
35-38 
37- 40 
33—36 
47-49 
46—49 
45—48 
38— 44 
806 
891 
764 
2184 
schlecht 
schlepp. 
33—35 
27—29 
23—26 
32- 34 
29-31 
29- 32 
25-28 
38-42 
33- 37 
35-3 i 
30- 33 
50 
43- 47 
44— 46 
43-44 
Aust 
787 
1328 
1102 
3588 
mittel 
schlecht 
langsam 
s. längs. 
Zwiekaii 
31-32 
26—28 
23—25 
28—30 
26-28 
30—32 
28—30 
37-39 
40—42 
3/—39 
50—52 
50—51 
47—50 
43-47 
rieb u 
245 
127 
314 
850 
gut 
schlecht 
mittel 
langsam 
Dortmund 
31—3/ 
27-30 
24-25 
22—23 
34 
29— 32 
34— 36 
30— 33 
46— 49 
41-45 
35- 37 
52-53 
49-52 
48-51 
47- 50 
nd Han 
900 
595 
46 
2782 
mittel 
glatt 
Elberfeld 
35—37 
31-34 
28—30 
25—27 
30- 31 
31- 32 
28—30 
42—46 
c6—41 
49—52 
49—51 
47—51 
42—46 
del auf 
791 
795 
3083 
mittel 
34—37 
30-33 
26—29 
32- 33 
28—31 
33- 34 
28—32 
42-45 
34- 40 
25—27 
12-14 
50—52 
47— 50 
48— 51 
38—46 
den M 
648 
798 
57 
3664 
Frankfurt/M. Kiel 
33—34 
30-32 
27- 29 
22—26 
30-31 
28- 29 
30 
26-29 
42—45 
37-41 
32 
50 
49—52 
48-51 
40—46 
ä r k t e n 
1461 
508 
61 
4180 
7. 8. 
mittel 
mittel ruhig 
mittel 
mittel 
32-35 
25—27 
23- 25 
27— 31 
24— 26 
38—42 
32—34 
28- 30 
48 
45—47 
405 
246 
106 
1919 
gut 
30.7. 
34-36 
32-33 
31-33 
28-30 
31- 33 
27-30 
42-43 
35-39 
32- 34 
30-32 
52 
51 
48-50 
46-48 
643 
556 
960 
2000 
mittel 
längs. 
mittel 
34-36 
26-29 
30-32 
26-29 
29-31 
25-28 
40-42 
40-42 
35-39 
46-47 
45-43 
42-44 
40-45 
Tendenz stetig 
10.00- 10.10 
9.75- 9.80 
7.65 
7.85 
8.05 
10.20 
7.65 zuzüglich 
I'M 
Tendenz stetig 
— Erdnußk.-Mehl. hell — 
12.70* Leint Hurd./Arilhb. 8.80 
12.60 Leinkuch m. 37% — 
7.85 ZŞ-Schrot „ 7.90 
8.85 Reisf.-Mehl 24 % — 
7.25 Buumw>S.-M 43% 9.05 
8.60 abgobtftei aus alten Kontrad 
WishI '100 kg) 
Weizenmehl. Balls Type 790. W 6. +) 27.25 
Weizenmehl. Balls Type 790. W 4, X) 27.00 
Noggenmebl. Balls Type 997. R 12. -tz) 22.50 
Roggenmehl. Balls Type 1800. R 4. X) 18.50 
*) brutto f. netto inel. Sack ab Mühle Er.-Hambg. p. 100kg 
Waggonfrei: P) Er.-Hamburg. X) fchl.-holst. Stationen 
Weizen franko Hamburg . . . , . 
Wetzen ab inl3nd. Station . , . . 
Roggen. R 9 
Roggen 
ffuttergertte. G 12. (Erzeugerpreis) .... 
Sommergerste ab Meckl./Holst./Hann. 
Douauaerste kwgfr. Hbg. oerz. loko 
Hafer franko Hamburg 
Hafer ab inland. Station 
Autjiernilttel (50 kg) 
Weizenklete inland 
Weizenkt. int. mgr. 
Roggenkleie inländ 
Palm? Hurb./Wilhb 
Kokoskuchen „ 
Rapskuchen „ 
Erdnußk. Harb./W. 
Berliner Getreidefrtthnrarkt 
Marktlage ruhig. Die Angebotsverhältnisse haben 
sich kaum geändert. In Brotgetreide erfolgten 
kleine Umsätze. Die Verkaufslust für Hafer und 
Gerste ist weiter gering.
	        
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