Full text: Newspaper volume (1932, Bd. 4)

Frankreich und Ker Kampf um 
deutsche Gleichberechtigung. 
Um Me Jnknifiing einer Unfmöchteknnferenz. 
Deutschland offiziell eingeladen. - Frankreichs Vorbehatte. 
4-© Die außenpolitischen Ereignisse drängen 
zur Entscheidung. England und Amerika, die 
in Ostasien weitestgehend interessiert sind, ha 
ben ein Interesse daran, auf dem europäischen 
Kontinent eine gewisse Ruhelage zu schaffe». 
Aus den Gründen der Bindung der Welt 
mächte Amerika und England im Raume des 
Stillen Ozeans hat Frankreich aber kein In 
teresse daran, im letzten Augenblick seine un 
bedingte militärische Vorherrschaft in Europa 
dadurch zum mindesten zu schwächen, daß 
Deutschland mit der Gleichberechtigung die 
Möglichkeit zu schneller Aufrüstung gegeben 
wird. In der Bindung der Weltmächte im 
Fernen Osten liegt die Stärke Frankreichs, die 
noch dadurch unterstrichen wird, datz Italiens 
Gegnerschaft sehr stark durch den Einfluß 
Frankreichs im mitteleuropäischen Raum aus 
geglichen wird. So liegen die Tinge, die wir 
glauben, kurz zeichnen zu müssen, um Opti 
misten in Deutschland vor zu weitgehenden 
Hoffnungen bezüglich unserer außenpoliti 
schen Lage zu warnen. 
Ueber die außenpolitische Entwicklung lie 
gen die folgenden Meldungen von Bedeutung 
vor: 
TU. London, 4. Oktober. Die zuständigen engli 
schen Kreise bestätigen nunmehr d'e Pressenachrich 
ten, wonach die englische Regierung die Einberufung 
einer Fünfmächtekonferenz nach London zur Erörte- 
rung der Abrüstungs- und der deutschen Wehrfrage 
erwägt. Auf dieser Konferenz sollen Frankreich, 
Deutschland, Italien und England voll vertreten 
sein, während Amerika einen Beobachter entsenden 
kann, falls es sich nicht voll vertreten lassen will. 
Der englische Vorschlag war der Gegenstand der 
Unterredung zwischen dem englischen Außenminister 
Sir John Simon und dem französischen Minister 
präsidenten Herriot am Dienstag. Die deutsche 
Gleichberechtigungssorderung soll auf der Konferenz 
in allererster Linie behandelt werden. 
Eine offizielle Slellungnchme Englands. 
TU. Berlin, 5. Oktober. Das englische Außenmi 
nisterium gab in der Nacht zum Mittwoch folgende 
Verlautbarung heraus: „Die englische Regierung ist 
mit den Regierungen Frankreichs, Deutschlands und 
Italiens in Verbindung getreten, um sich zu verge- 
wiffern, ob die Schwierigkeiten, die durch den Aus 
tritt Deutschlands aus der Abrüstungskonferenz ent- 
standen sind, zum Gegenstand eines Meinungsaus 
tausches unter ihnen gemacht werden könnten. Die 
Angelegenheit wird noch erwogen. Die englische Re 
gierung hat aber zu verstehen gegeben, daß, wenn 
das Verfahren allgemeine Zustimmung findet, sie 
gern bereit wäre, eine Konferenz zu diesem Zweck 
nach London einzuberufen." 
Sehr verheißungsvoll klingt diese amtliche Ver 
lautbarung nicht. 
Deutschlands Stellungnahme. 
TU. Berlin, 4. Okt. Der englische Geschäfts 
träger erschien am Dienstagnachmittag im 
Auswärtigen Amt, um der Reichsregierung 
eine Einladung zu der für London geplanten 
Fünfmächtekonferenz über die Gleichberechti 
gungsfrage zu erbringen. Diese Einladung 
dürfte von deutscher Seite in dem Sinne auf 
genommen worden sein, in dem bereits von 
unterrichteter Seite zu den Plänen einer sol 
chen Konferenz Stellung genommen worden 
ist, daß nämlich vorher die Gewißheit bestehen 
müßte, datz Deutschland nicht einer Einheits 
front gegenübertritt und der deutsche An 
spruch auf Gleichberechtigung auch tatsächlich 
anerkannt wird. 
Die Besprechung Hemsl-Smori. 
TU. Paris, 5. Oktober. Ueber das Ergebnis der 
Unterredung zwischen Herriot und Sir John Simon 
verlautet in politischen Kreisen, daß Herriot sich dem 
Plan Mac Donalds nur unter bestimmten Bedin 
gungen habe anschließen wollen. Angeblich verlange 
er, daß die vorgesehene Konferenz nicht in London, 
sondern m Genf, das heißt also wenigstens theore- 
tisch im Rahmen des Völkerbundes stattfinde. Her 
riot setze ferner voraus, daß die interessierten kleinen 
Mächte keinen Einspruch gegen dieses Verfahren er 
heben und daß schließlich die Vierer- oder Fünfer- 
konferenz nur einen vorbereitenden Charakter haben 
solle, während der endgültige Beschluß über die 
Gleichberechtigung dem VölkSröund überlassen blei 
ben müsse. Dem „Matin" zufolge sollen MacDonald 
und Simon unter Umständen bereit sein, die Kon 
ferenz zu erweitern und Polen sowie die Tschecho- 
şlowakeî einzuladen. 
Dem Pariser Korrespondenten der „Daily Mail* 
zufolge hat Herriot sein Einvernehmen mit den eng 
lischen Besorgnissen über das Schicksal «der Abrü 
stungskonferenz und die Notwendigkeit zur Weiter- 
führung der Verhandlungen zum Ausdruck gebracht, 
hat aber gleichzeitig auf die Schwierigkeiten hinge, 
wiesen, die sich der Einberufung einer Konferenz 
nach London entgegenstellen.- Er habe noch einmal 
die ernste Auffassung zum Ausdruck gebracht, die 
umn in Frankreich von der Lage habe und erklärt, 
daß Frankreich niemals eurer Lösung zustimmen 
könne, die darauf hinauslaufe, Deutschland dl» 
rechtliche Erlaubnis zur Wiederbewaffnung zu geben 
oder durch Herabsetzung der französischen Rüstungen 
eine theoretische Gleichheit zwischen der französischen 
und deutschen Landmacht zu schaffen. 
presseflimMn. 
TU. Paris, 3. Oktober. (Eig. Funkm.) Die Pariser 
Morgenpresse zeigt sich über die englische Absicht, in 
London eine Vierer-Konferenz einzuberufen, wenig 
begeistert. Die Blätter teilen dabei anscheinend die 
Befürchtung des französischen Ministerpräsidenten, 
Frankreich könnte sich gegenüber England, Italien 
und Deutschland in eine wenig angenehme Lage ge 
drängt sehen und schließlich allein dastehen. Diese 
Befürchtung war auch allem Anschein nach der Grund 
dafür, warum Herriot den englischen Außenminr- 
ster um Bedenkzeit gebeten hat, die damit ausgenntzk 
werden sollte, bei den französischen Vasallenstaaten 
Rücksprache zu nehmen. Obgleich über den eigentli 
chen Verlauf der Besprechungen zwischen den 
Staatsmännern amtlicherfeits noch nichts bekannt 
gegeben ist, nimmt man in gut unterrichteten Krei 
sen doch an, daß Herriot ganz besonders auf der Be- 
teiligung Polens und der Tschechoslowakei bestan 
den und in dieser Richtung von Sir John Simon 
gewisse Zusagen erhalten hat. Der außenpolitische 
Berichterstatter des „Echo de Paris", Pertinax, be 
tont in diesem Zusammenhang, daß iber französische 
Ministerpräsident gelegentlich seines letzten Auf. 
enchalts in Genf gegenüber den Mächten der kleinen 
Entente gewisse Bürgschaften übernommen habe, die 
mit der englischen Absicht einer Viererkonferenz un 
vereinbar seien. . _ 
Belgien ist verschnupft. 
Eupen-Malmedy-Monschau. 
Die belgische Regierung ist verschnupft we 
gen der in Krefeld stattgefundenen Kundge 
bung von Vertretern der Landsmannschaften 
von Eupen-Malmedy-Monschau, die von 
neuem protestieren gegen die Entstellung des 
Selbstbestimmungsrechts bei der sog. Abstim 
mung in Eupen-Malmedy. Namentlich haben 
es der belgischen Negierung Begrüßungstelc- 
gramme der Reichsminister von Gayl und 
von Schleicher an die Tagung angetan. Man 
spricht pathetisch von den „unumstößlichen 
Rechten Belgiens" und beruft sich auf den 
Völkerbund. Ter deutsche Gesandte in Brüs 
sel, Graf Lerchenfeld, hatte gestern nachmittag 
mit dem belgischen Ministerpräsidenten Renkin 
eine Besprechung in der Angelegenheit. 
Belgiens „unumstößliche Rechte" auf Eupen- 
Malmedy sowie einen Teil des Kreises Mon 
schau dürften ins richtige Licht gesetzt sein durch 
die Feststellung, daß von 60 000 Bewohnern 
des fraglichen Gebietes für rund 49 000 
Teutsch die Muttersprache war laut Stand 
vom 1. 12. 1910. 
Am Vereinfachung und Verbilligung. 
Ehrenamtliche Bürgermeister. — Konkursverfahren 
gegen Gemeinden. 
Im „Ministerialblatt für die preußische innere 
Verwaltung" erscheinen vorläufige Richtlinien des 
Ministers des Innern zur Ausführung der Ver 
ordnung zwecks Vereinfachung und Verbilligung 
der Verwaltung vom 3. September 1932. Es han 
delt sich um Aenderungen des Polizeiverwaltungs- 
gesetzes^des Zuständigkeitsgesetzes und des Flucht 
liniengesetzes sowie des Gemeindeversassungsrech- 
tes und um die Regelung der Zwangsvollstreckung 
gegen Gemeinden und Gemeindeverbände. 
Während bisher im größten Teil des preußischen 
Staatsgebietes die Stelle des Bürgermeisters auch 
kleiner und kleinster Stadtgemeindcn hauptamtlich 
und besoldet sein mußte, ist durch den 8 36 der Ver 
ordnung die Möglichkeit geschaffen, für sämtliche 
preußischen Stadtgemeinden mit einer Einwohner 
zahl bis 3009 die Stelle eines ehrenamtlichen unbe 
soldeten Bürgermeisters einzurichten. Der kommis 
sarische Innenminister beauftragt die Regierungs 
präsidenten, dafür zu sorgen, daß von dieser Mög 
lichkeit tunlichst viel Gebrauch gemacht werde. 
Aktuelles Interesse haben ferner die Richtlinien 
zur Ausführung der Vorschriften über die Zwangs 
vollstreckung gegen Gemeinden. Diese schwierige 
Materie ist in der Verordnung erstmalig einheit 
lich und erschöpfend für das ganze preußische 
Staatsgebiet geregelt. Hervorzuheben ist vor allem 
die Vorschrift des 8 44, wonach Konkursverfahren 
über das Vermögen einer Gemeinde oder 
Gemeindeverbandes ausgeschlossen werven. 
VchMMerl. 
Negierungsinspektor Erich Hasse, der vor 
zwei Jahren durch Urteil des Disziplinarge 
richts in Stade wegen Zugehörigkeit zur N. S. 
D. A. P. mit Dienstentlassung ohne Pension 
bestraft wurde, ist jetzt bei der Negierung 
in Lüneburg wieder eingestellt worden. Die 
kommissarische Staatsregierung hat das Diszi 
plinarurteil aufgehoben, nachdem das Ver 
bot für Beamte, der N. S. D. A. P. anzugehö 
ren, gefallen ist. Hasse gehörte seit 1980 dem 
Reichstag als Abgeordneter der N. Ş. D. A. 
P. an und mar im Wahlkreis Osthannover ge-' 
wählt. 
ê * * 
Kampf gegen Geschlechtskrankheiten. 
Verschärfung ks Gesetzes besnlragļ. 
Wie verlautet, sind in letzter Zeit an den Reichs 
kommissar für Preußen Klagen gelangt, die eine 
Verstärkung des Kampfes gegen sittliche Verfalls 
erscheinungen in den Großstädten verlangen. Die 
Bekämpfung der Auswüchse der Prostitution in 
der Oefjentlichkeit sei erschwert durch die unzu 
länglichen Vorschriften des Reichsgefetzes über Be 
kämpfung der Geschlechtskrankheiten. Das preußi 
sche Innenministerium hat an das Reichsinnen- 
mlnisterinm den Antrag gerichtet, das Gesetz über 
die Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten abzu 
ändern. 
In wenigen Zeilen 
Von insgesamt wegen unruhiger Vorfälle 
während des nationalsozialistischen Gantages 
in Wien verhafteten 321 Personen wurden 
21 ins Gerichtsgefängnis eingeliefert, und 
zwar 14 Sozialdemokraten. 2 Kommunisten 
und 5 Nationalsozialisten. Verwundet sind 
131 Personen, davon 97 Nationalsozialisten 
(16 schwer), 17 Sozialdemokraten (2 schwer) 
und 17 Polizeibeamte (ebenfalls 2 schwer). 
Der englische General Jan Hamilton hat in 
einem Hindenburg-Artikel den Wunsch ge-1 verletzt, 
äußert, Hindenburg möge einmal Englands 
Hauptstadt besuchen, wo man ihm sicher 
einen großartigen Empfang bereiten werde. 
Die Beziehungen zwischen Mexiko und 
dem Vatikan sind abgebrochen. Die mexi 
kanische Abgeordnetenkammer beschloß die 
Ausweisung des päpstlichen Nuntius. Der 
Konflikt geht zurück auf die Enzyklika des 
Papstes wegen Katholikenverfolgung in. 
Mexiko. 
* 
Die finanziellen Schwierigkeiten Rumä-- 
niens sind so groß, daß Sachverständige den 
sofortigen Abbau von zunächst 40 000 Beam 
ten fordern, den Verkauf von Staatsmonopo- 
eines len und Zustimmung zu einer ausländischen 
Finanzkontrolle. 
In Breslau wurden zwei Reichsbanner-' 
ungehörige angefallen und durch Messerstiche 
Die Absage an den Lytton-BerîchL. 
Umnmbutev MMNischer 
Mandschurei-Kurs. 
Das japanische Kabinett hat am Montag unter 
dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Saito die 
politische Lage im Fernen Osten nach dem Bericht 
der Lytton-Kommission beraten. An der Kabinetts- 
sitzung nahmen auch die Vertreter des Eeneral- 
und Admiralstabes teil. Außenminister Graf 
Uschida erklärte, daß die japanische Regierung nicht 
in der Lage sei, ihre Mandschurei-Politik zu 
ändern. 
Nach der Kabinetissitzung sagte Kriegsminister 
Araki, das japanische Oberkommando in der 
Mandschurei werde die alten Anweisungen und 
Richtlinien der japanischen Politik wetter ver- 
Der Lytton-Bericht werde keinerlei Rück 
wirkungen auf die Grundsätze der japanischen Po 
litik in der Mandschurei haben. 
H «- 
DMschMisnale und YZêchsļLgSWchî. 
Der Pressechef der Deutschnationalen Bolks- 
partci, Brosius, meint in einer Wahlprognose, 
daß die Dentschnationalen im neuen Reichstag 
eine entscheidende Schlüsselstellung einnehmen 
würden: sie würden jeden Versuch, der den 
jetzigen Regierungskurs gefähröeu könnte, 
verhindern. 
Hamburger Mlermark?. 
Von der Streikwelle in Deutschland. 
Hamburg, 5. Olt. Vorläufiger Bericht. Markt- 
bericht bis auf eine Stunde vor Schluß der Auk 
tion der Meiereiverbände für Schleswig-Holstein. 
Es wurden gezahlt für Nichtmarkenbutter 114 bis 
116,60 für je 50 Kilo, für Markenbutter 118 
bis 120 für je 50 Kilo. Hinzu kommen für 
Käufer auf der Aktion 5 Prozent Kavelingsgeld 
und die Kosten der Verpackung. 
* * * 
husumer FeîlmchnMkî. 
th. Husum, 5 Okt. Auftrieb zum heutigen Fett 
viehmarkt 1157 Ochsen 16 Bullen. 478 Kühe, 428 
Otticn, zusammen 2074 Rinder und 458 Schafe und 
Lämmer. Der Handel war mittelmäßig. Preise: 
Ochsen 1. Güte 29, 2. 24—27, 3. 19—23. Bullen 15 
bis 25, Kühe 1. Güte 24—26, 2. 20—23. 3. 17—19, 
gering genährte 10—13, Quien 1. Güte 28—29. 2. 
24—27, 3. 19—23, Splüentiere über Notiz. Schafe 
16—19, Lämmer 20—23. 
« * 
LM MķttUŞ m MMH-MM 
Hamburg, den 5. Oktober 1932 
Getreide (Preise in RM. per 30 Kg.) 
Weiten franko Hamburg - 
Weizen ab inländ. Station ļ 
Roggen franko Hamburg 
Roggen ab inland. Station j 
Wintergerste ab Meckl./HäGann...." 
Sommergerste ab Meckl.Holst./Hann.-- 
Donauaerste kwgfr. Hba. unoerz. loko 
Hafer franko Hamburg 
Hafer ab inländ. Station 
10.60— 10.65 
0 20—10.25 
8.10— 8.25 
7.70— 7.75 
8.70— 8.80 
8.80— 9.20 
3.60— 3.65 
7.10— 7.30 
6.70— 6.85 
Futtermittel (Preise in RM per 30 Kg. Ptpt) 
Streikende F Uchlonjervenarbeiter tu Wesel münde. 
Wetzenkleie inländ. 
Weizcnkl. ini- mot- 
^oaaenklele inländ 
Maiskl. atrib vcru. 
^aintt.Harb.lWilbb 
Kokoskuchen .. 
Rapàch-n 
4.55 
4.80 
4.CO 
4.15 
5.15 
3.60 
Erdnubk. àrb-î 
Ģrdmmk-.Mebi.bell 
Harb.lMilhh, 
0eink»gbenm.37°z> 
«ong-Sş'ggt 
Reļsş.»MļĢ ?4/28% 
Rgnmw.-F.-M. 50% 
Mehl (Preise in RM. prr 100 Kg.) 
5.70 
5.75 
5.15 
5.75 
5.25 
4. CO 
5-25 
37.75 
32.25 
24.75-25.50 
19.25-20.25 
Anszngmckl hiesiger Mühlen 
Räckermcbl .. , „ 
Roggenşeinmehl,. <X. 1 ş/ 
Roggeimrobm. .. .. - - 
Tendenz: Getreide ruhig. Enliermltte! ruhig 
Mehl ruhig. 
* * * 
Berliner GetZLidssrühmaE 
3. Oktober 1982 
Tendenz rubig. Geschäft noch unentwickelt. 
Weizen....203.00-205.00 
Roggen.... I56.0C—I58.C0 
Wintergerste 1&7.C0—173.00 
Hafer 135.00-140.00 
Wetzenkleie.. 95.00-99.00 
Roggenklaie..84.00—88.00 
Breis für 1000 kg
	        
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