Full text: Newspaper volume (1932, Bd. 4)

Welche Forderungen verjähren 
am 31. Dezember 1932? 
Angesichts öeS herannahenden Jahresendes er 
scheint es geboten, auf Sie Bestimmungen über die 
Verjährung näher einzugehen. Nach 8 196 BGB. 
verjähren in zwei Jahren die Ansprüche der Kauf 
leute, Fabrikanten, Handwerker und derjenigen, 
welche ein Kunstgewerbe betreiben, für Lieferung 
von Waren, Ausführung von Arbeiten und Besor 
gung fremder Geschäfte mit Einschluß der Aus 
lagen. Es verjähren des weiteren in zwei Jahren 
die Ansprüche der gewerblichen Arbeiter — Gesel 
len, Gehilfen, Lehrlinge, Fabrikarbeiter —, der Ta 
gelöhner und Handarbeiter wegen des Lohnes ver 
einbarter Leistungen mit Einschluß der Auslagen, 
sowie Ansprüche der Arbeitgeber wegen der auf 
solche Ansprüche gewährten Vorschüsse. Der Ver 
jährungsfrist von zwei Jahren unterliegen ferner 
die Ansprüche der Lehrherrn und Lehrmeister we 
gen des Lehrgeldes und anderer im Lehrvertrage 
vereinbarter Leistungen sowie wegen der für die 
Lehrlinge bestrittenen Auslagen. 
Da der Tag, an dem solche Forderungen erwach- 
scn find, sich meist schwerlich feststellen läßt, beginnt 
btt Laus der Verjährungsfrist mit Ende des Jah 
res, in dem die Ansprüche entstanden sind. Es ver 
jähren also am 31. Dezember ds. Js. die genannten 
Ansprüche, soweit ihre Entstehung in das Jahr 
1980 zurückreicht. 
Bestehen Forderungen der Kaufleute. Fabrikan 
ten, Handwerker, lnach der neuesten Rechtsprechung 
auch der Landwirte), und derjenigen, welche ein 
Kuustgewcrbe betreiben, für Lieferung von Waren, 
Ausführung von Arbeiten ober Besorgung fremder 
Geschäfte für den Betrieb des Schuldners, so 
verjähren diese erst in vier Jahren. Um also am 31. 
Dezember ds. Js. der Verjährung zu unterfallen, 
müssen diese Ansprüche im Jahre 1928 entstanden 
sein. Während also Forderungen des Schneider 
meisters an seine Privatkunden für gelieferte An 
züge nach zwei Jahren verjähren, beträgt die Ver 
jährungsfrist vier Jahre, sofern es sich um For 
derungen des Schneidermeisters an eine Firma 
handelt, die von ihm Anzüge zum Weiterverkauf 
bezogen hat. 
Nach § 197 des BGB. verjähren nach vier Jahren 
die Ansprüche auf Rückstände von Zinsen, mit Ein 
schluß der als Zuschlag zu den Zinsen zum Zwecke 
allmählicher Tilgung des Kapitals zu entrichtenden 
Beträge, die Ansprüche auf Rückstände von Miet- 
ubn Pachtzinsen, soweit cs sich nicht um Mietzins 
gewerbsmäßig vermieteter beweglicher Sachen han 
delt,' schließlich noch die Ansprüche auf Rückstände 
von Renten, Auszugsleistungen, Besoldungen, 
Wartegeldern, Ruhegehältern, Unterhaltungsbeiträ 
gen und allen anderen regelmäßig wiederkehrenden 
Leistungen. 
Die Verjährung ist gehemmt, solange die Lei 
stung gestundet oder der Verpflichtete aus einem 
anderen Grunde vorübergehend zur Verweigerung 
der Leistung berechtigt ist. Der Zeitraum, wäh- 
renödeffen die Verjährung gehemmt ist, wird in 
die Verjährungsfrist nicht eingerechnet. Eine An 
erkennung des Anspruchs unterbricht die Verjäh 
rung, insbesondere dann, wenn der Verpflichtete 
dem Berechtigten gegenüber den Anspruch durch 
Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung 
oder sonstwie anerkennt. Die Verjährung wird 
weiter unterbrochen, wenn der Berechtigte auf Fest 
stellung des Anspruchs, auf Erteilung der Voll 
streckungsklausel oder auf Erlassung des Voll- 
streckungsurteils Klage erhebt. Der Erhebung der 
Klage werben u. a. gleichgestellt: die Zustellung 
eines Zahlungsbefehls im Mahnverfahren, die 
Anmeldung des Anspruchs im Prozesse usw. 
2ttt Aufwertung von Versichernugsunfpruchm. 
Eļņe ne»e D«rchf8hķ«ņg»vķkorduuņg. 
Bei einigen VersicherrmgSunternehmen hat es 
şich als technisch undurchführbar herausgestellt, bis 
»um 31. Dezember 1982 sämtliche aufgewerteten 
Bersicherungsansprüche so zu bearbeiten, daß für 
Dre Befriedigung die im Teilungsplan vorgesehene 
Wrist eingehalten werden kann. Ueberwiegend liegt 
iiaä darau, daß einige Teilungspläne erst im 
Frühjahr 1932 rechtskräftig genehmigt worden sind 
Änd die Zahl der zu bearbeitenden Versicherungs 
scheine Sei manchen Bersicherungsunternehmungeu, 
Besonders solchen, die früher in großem Umfange 
Sie sogenannte Volksversichcrung betrieben haben, 
şich auf mehrere Millionen beläuft. Die Reichsre- 
Aiernng hat deshalb in Würdigung von Notständen, 
Seven auch durch eine zum Teil sehr erhebliche 
Verstärkung des Beamtenapparatcs nicht abzuhel 
fen war, den Versicherungsaufstchtsbchörden in 
'«wer Durchführungsverordnung zuin Aufwer 
tungsgesetz die Befugnis eingeräumt, Vcrsiche- 
rungsunternehmungen bei Vorliegen der bezeich 
neten Voraussetzungen eine nicht über de» 81. De 
zember 1934 hinaus zu bemesienbe Frist zuzuge 
stehen, bis zu deren Ablauf Zahlungen abgelehnt 
werden können. Macht die Aufsichtsbehörde von 
der Befugnis Gebrauch, so hat sie anzuordnen, daß 
die Unternehmung für die Zeit, um welche die 
Verpflichtung zur Leistung hinausgeschoben wird, 
dem Berechtigten eine angemeffeue Verzinsung ge 
währt. Soweit eine Zahlungsfrist zugestanden 
wird, was vermutlich nur für einige wenige Un 
ternehmungen notwendig sein wird, werden die 
Berechtigten auch die Berechnung ihrer Ansprüche 
erst im Laufe dieser Zahlungsfrist erwarten kön 
nen. Denn diese Berechnung, nicht die Zahlung 
als solche verursacht die Arbeitslast, der die Ver 
ordnung Rechnung tragen will. 
Mneralölsteirer wieder auf 3,80 Mk. 
erhöht. 
■ Die Ausgleichsteuer für Mineralöle (Mineral- 
Msteuer), die in der Zeit vom 1. Juli bis 89. Sep 
tember mit einem Satz von 0,19 MM für einen 
Doppelzentner als fast aufgehoben gelten konnte, 
Sann mit Wirkung bis znm Jahresschluß auf 
Ü MM heraufgesetzt wurde, wird jetzt durch eine 
Neue Verordnung vom Reichsminister der Finan 
zen und Reichswirtschaftsminister vom 1. Januar 
1988 an bis auf weiteres auf den vom 1.' Mai ds. 
Js. bis Ende des ersten Halbjahres 1932 geltenden 
Satz von 3,89 MM. je Doppelzentner wieder 
erhöht. 
Die Entwicklung der Reichsvankausweise im De 
zember, die immer noch in Zeiten rückströmendcr 
Hamsternoten steht, hat den Geldbedarf der Wirt 
schaft für Weihnachten und auch für die bisherigen 
Vorbereitungen zum Jahresultimo kompensiert. 
Aus diesem Grunde ist anzunehmen, daß der Jah- 
resultimo verhältnismäßig leicht verlaufen wird. 
Jedoch ist damit zu rechnen, daß diese Bewegung 
bald zum Stillstand kommen wird und daß, nachdem 
die Reserven, die bisher noch in den Hamsternoten 
liegen, erschöpft sind, die Ansprüche der Wirtschaft 
an die Reichsbank vor allem auch aus dem Arbeits 
beschaffungsprogramm stark zunehmen, sowie daß 
die Reichsbankausweise in den nächsten Monaten 
erheblich im Zeichen einer immer stärker werdenden 
Beanspruchung stehen werden. 
Die Neichsbank vor Sem 
Iahresuķêrmo. 
Die Entlastung der Reichsbank hat in der dritten 
Dczemberwoche angehalten. Die gesamten Auslei 
hungen weisen eine weitere Abnahme um 1v3 Mill. 
’MJt cms, so daß von den Ultimoausleihungen ins 
gesamt rund 99 Prozent abgedeckt sind. Wenn die 
Entlastung per Saldo auch geringer als in den 
vorangegangenen Monaten wor, so ist sie in Anbe 
tracht der Feiertage und des bevorstehenden Jah 
resultimos doch als stärker zu bezeichnen. Diese 
^Belebung, die immer noch im Widerspruch zu den, 
wenn auch geringen, Belebungserscheinungen der 
Wirtschaft steht, erklärt sich, wie schon wiederholt 
ausgeführt wurde, mit dem anhaltenden Rückfluß 
gehorteter Noten. Aus einem starken Zurückströmen 
von Zehnmarkscheinen, die, wie bekannt, von der 
Neichsbank schon seit längerer Zeit nicht mehr aus 
gegeben werden, geht hervor, daß ein beträchtlicher 
Teil des Weihnachtsgeschäftes mit gehamsterten 
Noten finanziert wurde. 
Der gesamte Zahlungsmittclnmlauf liegt mit 
6368 Mill. MM etwas über dem Stande der Bor- 
wonatszeit von 8242 Mill. MM, aber ganz erheb 
lich unter dem Stande des Vorjahres von 6282 
Mill, MM. Die Goldbestände der Neichsbank weisen 
einen kleinen Zugang von 1,6 Mill. MM aus, wäh 
rend sich die Deckungsdevisen kaum verändert ha 
ben. Infolge der weiteren Entlastung hat sich die 
Noteudecknnq durch Gold und Devisen von 26,9 in 
Her Vorwoche auf 27,2 Prozent erhöht. . 
Die SrijhtnkShrrrrrg eines 
Dem Reichsverband der deutschen landwirtschaft 
lichen Genossenschaften angegliedert ist nach Liqui 
dation der Regeno Lebcnsversicherungsbank a. G. 
und der »Raiffeisenķ Allgemeine Versicherungs 
gesellschaft a. G. die neu gegründete Rcgcno Raiff 
eisen Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft zu 
Berlin. Der Bauer im Lande wird dabei die Auf 
fassung vertreten, daß in der Spitzensührung aller 
genossenschaftlichen Organisationen, sowie aller di 
rekt oder indirekt mit dem landwirtschaftlichen Ge 
nossenschaftswesen in Verbindung stehenden Unter 
nehmungen der Bauer die ausschlaggebende Stel 
lung einnehmen muß. In welchem Umfange dieser 
Grundfordcrung des landwirtschaftlichen, genosscn- 
schaftlichen und berufsständischen Gedankens ent 
sprochen worden ist, konnte mit fast unübertreff 
licher „Eindeutigkeit" bei der Nengründung der zu 
letzt genannten Unternehmung festgestellt werden. 
In dem neu gewählten Aufsichtsrat dieser Orga 
nisation sind vertreten Staatsminister, Vcrbands- 
AmtNch« Währungskurse 
I Ņşmrd Stņļiņg 
I Dollar . 
100 dSn. £». 
100 ff*. Fraud 
P«ş«»a 
Lira 
(Ohu» GķwLtzrk» (deldkur» 
27. 17 23 1 2 
1498 
4 209 
72 43 
16 42 
34 37 
21 55 
13 99 
4 209 
72? 
16 42 
34 37 
21 55 
Metall: 
EleKtrolytKupser per 100 kg 
prompt cif. Hamg. ob. Brŗm «otterb 
48 0) 
48 00 
direktoren, Reichsminister, Bankdirektoren, Präsi 
denten, Landwirtschaftliche Direktoren, nur nicht ein 
Bauer, der praktisch auf seiner Scholle arbeitet und 
von dem Ertrag seiner Scholle leben muß, also 
allein in der Lage ist, ein sachliches Urteil über die 
Belange der Bauernwirtschaft abzugeben. — Unbc- 
dingt das Musterbild einer bäuerlichen Selbsthilfe- 
Organisation. 
Dir Wirtschaftskrise im Grenzgebiet. 
Die Industrie- nnd Handelskammer Flens 
burg erstattet ihren Wirtschastsbcricht für das 
Jahr 1932, in dem es unter anderem heißt: 
Wie die Jahre 1928, 1929, 1930 und 1931 stand 
auch das abgelaufene Jahr ilnter dem Zeichen 
schärfster Wirtschaftsdepression. Was die 
Wirtschaftsbewegung im Kammerbezirk be 
trifft, so war diese, wie zu erwarten, ungünsti 
ger als im Reichsdurchschnitt. Festzustellen ist, 
daß zurzeit etwa ein Drittel der Bevölkerung 
der Stadt Flensburg ans öffentlichen Mitteln 
erhalten wird. 
Zugegeben ist, daß die bisher stark fallerà 
Kurve der Wirtschaftskrise einen geneigteren 
Verlaus nimmt nnd sich mehr der Geraden 
nähert. Daß der Tiefpunkt indessen bereits 
überwunden ist, kann nicht behauptet werden, 
jedenfalls nicht für den Kammerbezirk. 
Es wäre außerordentlich zu begrüßen, wenn 
in dem Handelsverkehr zwischen Deutschland 
und Dänemark der Geist des Verständnisses 
Einzug halten würde. In diesem Zusammen 
hang richtet die Kammer an die für die Han 
delspolitik Dänemarks verantwortlichen Stel 
len die dringende Bitte, dem von der Kammer 
eingeleiteten Tauschverkehr, der auf Grund 
des Abkommens betreffend znsützliche.n Jm- 
unö Export eingeleitet worden ist, jegliche För 
derung zuteil werden zu lassen, da er für beide 
Landesteile größtmögliche Vorteile bringt. 
Die Kammer richtet ferner an die maßgeben 
den dänischen Stellen einen Appell, zur Förde 
rung des Grenzverkehrs die Beschränkungen 
betreffend die Mitnahme von Waren im Werte 
von mehr als 5 Kronen fallen zu lassen, da 
dadurch altgewohnte Handelsbeziehungen zer 
stört werden. 
Bei der ungünstigen verkehrsgeographischen 
Lage unseres Bezirks wird über die Höhe der 
Frachten, sowie der Post- und Telegraphen- 
gebüyren geklagt. 
Dem Arbeitsbeschaffungsprogramm mißt 
auch die Kammer eine erhebliche Bedeutung 
bei, da gerade mit dieser Frage die Gesun 
dung der kommunalen Finanzen auf das In 
nigste zusammenhängt. 
Der Frage der Reichsverwaltnngsreform 
wird im Einvernehmen mit der Handwerks 
kammer zu Flensburg die allergrößte Bedeu 
tung beigemessen. Eine organische Gesamt- 
lösnng dieser Frage ist nach Auffassung beider 
Kammern mit größtmöglichster Beschleuni 
gung im Interesse der Provinz wie des enge 
ren Grenzgebietes anzustreben, weil sie der 
Ueberzeugung sind, daß minderleistungsfähige 
Provinzen und Wirtschaftsgebiete auch mindere 
Steuerlasten zu tragen haben sollten. 
Wirtlchaktsrun-lchan. 
Die Schweineschlachtungen in Dänemark. Nach 
einer halbamtlichen Aufstellung sind in Dänemark 
im letzten Jahre in den Genoffenschafts- nnd Privat 
schlachtereien 7,5 Millionen Schweine geschlachtet 
worden, d. s. 200 000 mehr als im Vorjahre. 
Jahresbilanz des Handwerks 1932. Syndikus 
Oberbeck von der Handwerkskammer Hannover hält 
am Donnerstag, dem 29. d. M,, 17.30 Uhr, einen 
Nur roo Millionen Gerrke-Kreöite. 
Der Reichskommiffar siir Arbeitsbeschaffung, Dr. 
Gerate, dürfte bis Neujahr die Richtlinien für die 
Gewährung von Krediten an die Gemeinden fertig 
stellen und auch die Zusammensetzung der Beiräte 
bestimmen, die sowohl in der Zentralstelle wie in den 
Bezirksstellen für die Kreditgewährung eingerichtet 
werden sollen. Das Verfahren ist so gedacht, daß be, 
der Rentenbankkreditanstalt nnd bei der Gesellschaft 
für öffentliche Arbeiten bis 300 Mill. RM. an 
Steuergutscheinen als Unterlage festgelegt werden. 
Auf Grund dieser Unterlage werden die Gesellschaf 
ten dann kommunale Wechsel, die mit der Gegen 
zeichnung eines Lieferanten versehen sind, anneh 
men, bzw. an die Reichsbank weitergeben. Ueber die 
Gewährung der Kredite werden die erwähnten Bei 
räte je nach Höhe des Betrages entweder in den 
Dezirkssiellen oder in der Zentralstelle entscheiden, 
ş 
Inzwischen sind bereits die 
Richtlinien für die Durchführung des Notwerkes 
für die Jugend 
ausgearbeitet worden. Danach sollen sofort in den 
einzelnen Arbeitsamtsbezirten jene Avbeitsgemein- 
schaften gebildet werden, in deren Hände die Der- 
teilung der vom Reich zur Verfügung' gestellten 
Mittel liegt. Die Arbeitsgemeinschaften haben zu 
nächst einen Gesamtplan aufzustellen, wie man die 
erwerbslose Jugend erfassen kann. 
Die Hilfe soll'für die Jugendlichen nicht nur ver 
ordnet, sondern auch aus den Reihen der Jugend- 
lichen organisiert werden. Der Aufruf des Reichs- 
Präsidenten sah dazu die Bildung freiwilliger Ka 
meradschaften der jungen Arbeitslosen vor. Die 
Bildung einer solchen Kameradschaft ist jede Gemein 
schaftsgruppe berechtigt, die keine staatsfeindlichen 
Ziele verfolgt. Die Kameradschaften selbst sollen im 
allgemeinen nicht weniger als 25 Mitglieder um- 
faffcn. 
Insults Auslieferung abgelehnt. Das Athe 
ner Gericht hat die Auslieferung des amerika 
nischen Großindustriellen und Finanzmannes 
Jnsull im Gegensatz zu der Forderung des 
Staatsanivalts abgelehnt. Jnsull wurde auf 
freien Feß gesetzt. 
Vortrag im Rundfunk über „Jahresbilanz des Hand. 
Werks 1932". 
SchWMrļkîŞņŞteîliW 
ab 1. Januar 1938. 
1. Stallmastschafe: 2. Weiden,astschasc: 
a) beste Mastlämmer, 
bi beste jüngere Masthaunncl, 
c) mittlere Mastlännncr nnd -Hammel, 
d) beste junge Schafe, 
c) ältere fette Schafe und geringere Ware, 
f) geringe Ware. 
Schweine: 
a) beste Fettschwcinc, 
bi mittelschwcre Ware, 
c) Mittelivarc, 
b» gute leichte Ware, 
ei leichte Ware, 
f> sehr leichte und geringe Ware, 
g> Sancn. 
Mißt Meningen nee SntnSuraet Sorte 
Notierungen in RM. für 100 Mk. Nennwert. 
(Schlunkurle! lObne Gewähr!! 
Bank»« 
Darmst. Bank 
Deutsche Bank 
Di»konto-Ges. 
Dresdner Bank 
Dereinsbank 
Westholst. Bank 
Verkehrs-Akt. 
Hbg. Hochdahn 
Lüdeck-Büchener 
Dtsch. Ostafriko 
stlensd. D 'Co. 
ffl.nsb Da. 69 
Hdg. Südamer. 
Roedd. Lloyd 
29 00 
1850 
58.37 
43.00 
31 00 
17.50 
3nbttfMe-$*fct. 
Harn- Bergd -G. 
Phönir.A.G. 
All«. El, btt.. G. 
Hamb. El. W. 08 
Lchucàert'Ģlrdt». 
Alfen-Cein. 
Breuend.Etfbr. 
2h. Düngers. R. 
(Lldsch-Br. 
Holsten-Br. 
Karstadt Rud. 
Schleslv.-H. Bk. 
23. 12 
87 75 
3-/0 
30.00 
82>0 
80 00 
54.00 
64 00 62.00 
Berliner Börsennotierungen 
27. 12. 32 söhne Gewährt. 
8% Schl.-H. Ldssch. K rcövbd. Goldpfdvr. 
A.E.G. 81,39', Darmü. Bank 181,09, Dtsch. 
76,99, Reichsbank 115,30, Schl.-H. Bk. 49,00, 
einsbank 67,50. 
85,75. 
Bank 
Ber- 
Mehmarkie 
vom 27. Dezember 1932. 
Köln: Ochsen 28-32, 26-29, 23-27, 20—24, Bul 
len 25—28, 29—24, —, —, Kühe 26—3«, 20—24, 16 
bis 18, —, Färsen 28—32, 22—26, —, Fresser 16 bis 
23, Kälber —, 37-42, 80—35, 22—28, Schweine — 
36—41, 28—41, 35—89, 32—36, —, Sauen 30—35. 
Auftrieb: 833 Rinder, 1037 Kälber, 4628 Schweine. 
Tendenz: Rinder nnd Kälber ruhig, Schweine sehr 
schlecht. 
Mannheim. Ochsen 80—32, 22—25. 24—27. Bul 
len 22—24, 20—22, 17—20, —, Kühe 22—25, 20-23. 
13— 15, 10—12, Färsen 81—38, 28—28, 23—23, Käl 
ber —, 32—34, 27—30, 24—27, 18—28, Schweine 
88—89, 87—89, 80—37, 34—36, 33—38, —. Auftrieb: 
060 Rinder, 834 Kälber, 2824 Schweine. Tendenz: 
rußist. 
Zwickau: Schweine 43—44, 42—43, 40—41, 39—40, 
88—38, —, Sauen 32—88. Anstrieb: 1127 Schweine. 
Tendenz: schlecht. 
Chemnitz: Ochsen —, —, 22—28, 22—28, 18—21, —, 
Bullen 24—27, 22—23, —, —, Kühe 24-28, 18—22, 
14— 16, 10—12, Kälber —, 86—38, 32—34, 24—30, —. 
Schafe 24—28, 24—28, 20—23, 16—19. 12—14, Schwei 
ne —, 39—42, 37—41, 36—88, 83—86, —, Sauen 29 
bis 36. Auftrieb: 342 Rinder, 364 Kälber. 302 
Schafe, 1748 Schweine. Tendenz: schlecht. 
Dortmund: Bullen 26-29, 23—23, 20—22, —, 
Kühe 28—80, 28—27, 21—24, 18-20, Färsen 30—32, 
26—29, 22—25, Kälber —, 40—42, 32—38, 24—29, —, 
Schweine —, 36—38, 37—39, 84—37, 32—35, —. 
Sauen 29—34. Auftrieb: 503 Rinder, 510 Kälber, 
2110 Schweine. Tendenz: Rinder langsam, Kälber 
flau, Schweine schlecht. 
Düsseldorf: Schweine —, 36—39, 38-40, 35-39, 
30—35, —, 80—83. Auftrieb: 2531 Schweine. Ten 
denz: sehr schlecht. . 
Elberfeld: Schweine 37—41, 37-41, 37-41, 87 
bis 41, 83—86, —> 30—35. Auftrieb: 2349 Schweine. 
Tendenz: schlecht. 
Essen: Ochsen 31-34, —, —, 28—28, —, —, 29 
bis 80, 26—»88, 23—25, 20—22, Kühe 27—29, 24—26, 
20—23, 13—18, Färsen 31—38, 27—30, 23—26, Fres 
ser 18—23, Kälber —, 88—42, 30—37, 22—28, —, 
Schafe 28—30, Schweine 38—40, 39—41, 38—41, 35 
bis 38, 34—36, —. Sauen 32—37. Auftrieb: 419 
Rinder, 534 Kälber, 2015 Schweine. Tendenz: 
langsam. 
Frankfurt a. M.: Ochsen 26—28, 23—25. 20—22, 
Bullen 24—27, 21—23, —, —, Kühe 22—24 19-21, 
16—18, 12—15, Färsen 26-29, 23—25. 20—22, Käl 
ber —, 33—36, 29—32, 24—28, Schweine —, 37—40, 
86—40, 85-39, 34—38, —. Austrieb: 1099 Rinder. 
712 Kälber, 4670 Schweine. Tendenz: Rinder 
schleppend, Kälber rege, Schweine schleppend. 
Bremen: Schweine —, 35—87, 34—37, 82—35, 28 
bis 82, 22 
Schweine. 
-24. Sancn 26—32. 
ciidenz: sehr schlecht. 
Austrieb: 1720 
Flensburg, 27. Dez. Ferkelmarkt. Auftrieb 77 
Ferkel und Jungschweine. Handel flau. Markt 
nicht geräumt. Preise: 4—6 Wochen alte Tiere 4 
bis 6 MM, şnr 6—8 Wochen alle 6—8 MM und für 
10—12 Wochen alte 14 MM. Für bessere O.ualitcL 
wurde in einzelnen Fällen über Notiz bezahlt.
	        
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