Full text: Newspaper volume (1932, Bd. 4)

125. Jahrgang. 
6d)Seswig-ßolfteinifd}e Lcrnösszsitung 
125. Jahrgang. 
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der I 
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Nr. 271 
Frêiîag, den IS. NsyemSer 
Änsrahme Kes NürKtritis» des Kabinetts vsn Papen 
durch den Neichspraß-enten. 
A« Programm s«d Ministerliste. 
AnierhmiKtnng der Parteien Mit HinösuLurg. 
Amtlich wird mitgeteilt: „Der Reichskanzler er 
stattete am Donnerstag dem Reichspräsidenten 
Bericht über das Ergebnis der Besprechungen, die 
kr im Aufträge des Reichspräsidenten mit den 
Parteiführern zur Erzielung einer möglichst brei 
ten nationalen Konzentration gepflogen hat. Wäh 
lend die Deutschnationale Volkspartei, Deutschs 
^oļkspartei und die Bayerische Volkspartei auf 
«em Standpunkt stehen, daß sie jede solche Kon 
zentration begrüßen, die die Arbeit der Reichs 
regierung zu erleichtern in der Lage sein würde, 
hat der Führer der Zentrumspartei der Ansicht 
Ausdruck gegeben, dag ihm Führung und Zusam 
mensetzung des gegenwärtigen Kabinetts nicht ge 
eignet erscheine, den Zusammenschlug dieser Kräfte 
sicherzustellen. Die SPD. hat den Wunsch des 
Kanzlers zu einer Unterhaltung über die Mit 
arbeit in einer nationalen Rotgemcinschaft schrosf 
abgelehnt. Die NSDAP, hat mitgeteilt, dag sie 
ņur unter gewissen Vorbedingungen zu s ch r i f t - 
i ch e n Verhandlungen bereit sei» wobei sie es 
ÖOlt vornherein ablehnt, das von der Reichsregie- 
îung in Angriff genommene politische und wirt 
schaftliche Programm zu unterstützen. 
In dieser Lage glaubte die Reichsregierung, die 
Unter Einsatz aller ihrer Kräfte versucht hat, den 
ihr vom Reichspräsidenten am 1. Juni erteilten 
Auftrag auszuführen, im besten vaterländischen 
Interesse zu handeln, wenn sie ihn in die Hände 
»es Reichspräsidenten zurücklegt. Sie handelt dabei 
*— ohne den Grundsatz autoritärer Staatsführung 
preiszugeben — nach dem von ihr schon vielfach 
ausgesprochenen Prinzip, daß Rücksichten aus Per 
sonen in dieser so ernsten Stunde keinen Raum 
haben können. Sie wünscht dein Reichspräsidenten 
Weg völlig freizumachen, damit er als der 
Ķhrer der Nation und gestützt auf die hohe Auto- 
ķrtät seines Amtes die Zusammenfassung aller 
wahrhaft nationalen Kräfte herbeiführen möge, 
me allein den Weg der deutschen Zukunft sicher» 
rann. 
DerReichspräsidentnahmdenRLck- 
rritt der Reichsregierung entgegen 
Und beauftragte das Kabinett mit 
Wetterführung der Geschäfte." 
Die Ereignisse folgen unerwartet rasch aus 
einander. Von Papen hat nach der gestrigen 
«abinettssitzung den Rücktritt der 
Tseichsregierung ausgesprochen, und 
«Reichspräsident non Hinüenburg hat den Ent- 
Şusi angenommen. Bis zu einer anderen Re 
gung gilt das bisherige Kabinett als ge- 
'chäftsfnhrend. 
Fünfeinhalb Monate führte von Papen re 
gelrecht das vom Parlament abgesetzte und an 
"n Reichspräsidenten herangezogene Präsi- 
^alkabinett. Er ist gestrauchelt, weil er den 
à von der Not der Zeit gestellten Aufgaben 
Ulcht in dem erforderlichen Maße sich gewach- 
gezeigt bzw. die Zeichen der Zeit nicht voll 
Ratzt hat. Von Papen ist ein Staatsmann 
üvi eigentümlicher liüeralistisch-konservativer 
Mischung, unverkennbar liberalistisch in rvrrt- 
:^aftlicher Beziehung und konservativ einge- 
in allgemeinpolitischer und kultureller 
Hinsicht. 
. Das deutsche Volk erlebt wieder Schick- 
lu .Kunden. Die entscheidende Entwick 
lung ist wahrscheinlich auf die knappe Spanne 
^ on 2 Wochen zusammengedrängt und wesent- 
^ w abhängig von der dieser Tage bereits auf- 
g wuchten Frage, ob die Parteien, die 
ü?sît mit Hindenburg ün te rhan - 
Re schaffen werden. Sie sollen dem 
tchsprgsidenten ein Regierungsprogramm, 
tz ŗ allem auf die Kernfrage der Arbeits- 
dem n f f u n g hinauslaufend, unterbreiten, 
schss einem Vergleich mit dem Papen- 
silln? Programm das Reichsoberhaupt ange- 
des ehernen Zwanges der Stunde nicht 
versagen kann. Die Personen sind von der 
S a ch e nicht mehr zu trennen, und deshalb 
wird in den Unterredungen der Parteiführer 
mit Hindenburg auch die Ministerliste, die 
Kabinettsfrage eine bedeutende Rolle 
spielen. Die Belange des deutschen Volkes 
sollten nahelegen, sie der Sache, der Rettung 
aus großer Not, dienstbar zu machen. Die 
Nationalsozialisten dürften als weit 
aus stärkste Volksbewegung den Anspruch auf 
das Führeramt im Kabinett nicht fallen las 
sen. Sie haben als solche auch ein Anrecht dar 
auf, mit der Verantwortung den Beweis 
staatspolitischer Leistung zu erbringen. Ob 
Hitler, der für morgen zum Reichspräsiden 
ten gebeten ist, Gregor Straffer, Goering 
oder Frick von den Nationalsozialisten als An 
wärter aufs Kanzleramt nach Brüning mid 
Papen ausersehen ist, entzieht sich bislang 
einer genauen Kenntnis. Erinnert man sich, 
daß Hindenburg in den kritischen Tagen 
des August für eine Kanzlerschaft Hit 
lers nicht zu haben war, so mag die Kanzler 
frage zur Stunde noch heikel erscheinen. Der 
Blick auf die Nation sollte aber auch hier eine 
namentlich dem Ergebnis der letzten großen 
Wahlen entsprechende Einigung gebieten. 
Was werden wird, falls es nicht zu einem 
Arrangement zwischen dem Reichspräsidenten 
und den Parteien kommt, ist ungewiß. Sehr 
zu wünschen ist eine autoritäre Regierung, 
die aber mit den tragenden Kräften 
des Volkes in engem Zusammenhang 
steht, so dem Lande die unbedingt nötige Be 
ruhigung verschaffend. Nicht ausgeschlossen 
ist, wenn die letzten Stränge reißen, eine 
Entwicklung zur Diktatur, damit aber auch 
zur Staatskrise mit unübersehbaren gefahr 
vollen Möglichkeiten. Der ersteren Lösung ist 
natürlich der Vorzug zu geben. 
Wenn von allen für den nächsten deutschen 
Entwicklungsabschnitt Verantwortlichen mit 
wirklich ehrlichem Willen nach dem Grundsatz 
gehandelt wird, daß das Wohl desVol- 
kes oberstes Gesetz ist, so wird eine 
Einigung gefunden werden können. Die Lö 
sung muß dauerhafter sein als die bisherigen, 
damit sich im Inneren politisch und wirtschaft 
lich wieder Vertrauen bildet und 
ein, wenn auch nur langsamer Aufstieg ge 
währleistet ist. Es muß mit anderen Worten 
die Leistnngsprüsung positiv bestanden wer 
den. Dann wird neues Leben aus den Ruinen 
sprießen und der entwicklunghemmende, auf 
reibende Kampf aller gegen alle zurücktreten 
vor friedlicher Aufbauarbeit. Straffe Kon 
zentration auf das unbedingt Vorzunehmende 
wird nötig sein. Entschlossenheit des Handelns 
ist erforderlich, uferlosen Plänen jedoch aus 
dem Wege zu gehen, weil die ausgepumpte 
Steuerkraft'des Volkes sowie der Etat und 
was damit zusammenhängt sie nicht zulassen. 
Wie es auch kommen mag — von Papen 
scheint als Kanzler nicht mehr wiederzukom 
men. Die schleichende Krise muß ein Ende 
nehmen. Die Größe der Ausgabe möge ein 
verantwortungsbewußtes, der Stunde gewach 
senes Geschlecht vorfinden. # 
Hrenzpolililcher Lu-arnmenlchlrch 
ttt Schleswig-Holstein. 
Zusammenschluß des Verbandes der Vereine heimattreuer deutscher 
Nordschleswiger und des Echîeswig-Hoļsteķnischen Land- und Bauern 
bünde» z« gemeinsamer grenzpolitischer Arbeit. 
In Flensburg fand gestern eine gemeinsame Be 
sprechung zwischen dem Verband der Vereine hei 
mattreuer deutscher Nordschleswiger und dem 
Schleswig-Holsteinischen Land- und Bauernbund 
statt. Die Ausspräche führte zu folgender gemein 
samer Erklärung: 
„Der Wille Schleswig-Holsteins, zu einer star 
ken, von dem Vertrauen der Eesamtbevölkerung 
getragenen grenzpolitischen Gemcinschaftsfront sich 
zusammenzuschließen, hat den Schleswig-Holsteini 
schen Land- und Bauernbund und den Verband 
der Vereine heimattreuer deutscher Nordschleswiger 
veranlaßt, sich zu gemeinsamer grenzpolitischer Ar 
beit zusammenzuschließen. 
^ Der Zusammenschluß erfolgt mit der Zielsetzung, 
die Bevölkerung südlich der Grenze stärker für den 
Grenzkampf zu aktivieren und die nordschleswîgsche 
Bevölkerung in ihrem Kampf um das Deutschtum 
zu unterstützen, damit das unserer Heimat durch 
die willkürliche Grenzziehung angetane Unrecht 
wieder gutgemacht wird." 
Eine Erklärung des Land- und Bauernbundes. 
Zu der gemeinsamen Erklärung des Verbandes 
der Vereine heimattreuer deutscher Nordschleswi 
ger und des Schleswig-Holsteinischen Land- und 
Bauernbundes gibt die Führung des letzteren fol 
gende Erklärung ab: 
„Der Zusammenschluß ist notwendig geworden, 
um dem Schleswig-Holsteiner-Bund 
gegenüber zu betonen, daß zum Aufbau einer 
grenzpolitifchen Eemeinschaftsfront mit der gegen 
wärtigen Führung des Schleswig-Holsteiner-Bun- 
des die erforderliche Vertrauensgrundlage im 
Landvolk fehlt." 
Die vorsteyenbe Erklärung der in Frage 
stehenden Verbände ist als ein aktiver und 
positiv gerichteter Vorstoß im Sinne der 
Sammlung der Kräfte zu werten. Er liegt 
auf der Linie des in der Sonnabenö-Nr. ver 
öffentlichen Artikels „Zum Sammeln 
geblasen", der uns aus grenzpolitischen 
Kreisen zugegangen war und besondere Be 
achtung gefunden hatte. 
Ans der Erklärung des Land- und Bauern 
bundes zu dem Zusammenschluß geht hervor, 
daß Spannungen zu der Führung des Schles 
wig-Holsteinerbundes bestehen. Sie leugnen zu 
wollen, hieße auch Vogelstraußpolitik betrei 
ben. Es wird deshalb u E. Aufgabe öeä 
Schleswig-Holsteinerbnndes sein, von sich 
aus die Lage zu klären. 
In weiten Kreisen hofft man auch, daß 
die Landesgruppe des Vereins für das Aus- 
lanösöeutschtum sich für die Sammlung der 
Kräfte auch dann zur Verfügung stellen wird, 
wenn erwartet wird, daß sie unter Führung 
von Persönlichkeiten vor sich geht, die der jün 
geren Generation so nahe stehen, daß sie der 
Gegenwart und den in ihr in die Zukunft 
wirkenden Kräften das notwendige volle Ver 
ständnis entaeaenbringen können. 
+0 
1932 
Die Besprechungen mit Hindenburg. 
Der wettere Verlaus. 
Die Entscheidung über die weitere Entwicklung 
der innerpolitischen Verhältnisse ist nach dem Rück 
tritt des Kabinetts von Papen nunmehr in die 
Hände des Reichspräsidenten und der führenden 
Politiker übergegangen, deren Aufgabe es sein 
wird, einen Weg ans den Schwierigkeiten zu fin 
den. Von zuständiger Stelle wird zur Erläuterung 
der kommenden Ereignisse darauf hingewiesen, daß 
es sowohl im Interesse der Sache als auch im Zn-- 
teresse der gesamten deutschen Wirtschaft liege, 
wenn dieser Zwischenzustand, der zur Zeit bestehe, 
nicht allzu lange andauere. Der Reichspräsident 
hat zunächst eine Anzahl Parteiführer zu sich ge 
beten, um mit ihnen in den nächsten Tagen Einzel- 
besprechungen abhalten zu können. Diese Bespre 
chungen sollen aber noch keinen endgültigen Cha 
rakter haben. Sie dienen dem Zweck, den Reichs 
präsidenten über die Auffassung der Parteiführer 
zu unterrichten. Hindenburg legt Wert darauf, 
daß die eingeladenen Parteiführer nach Abschluß 
der Besprechungen zunächst in Berlin bleiben, um 
auch untereinander Fühlung zu nehmen, damit sie 
in der nächsten Woche dem Reichspräsidenten 
bestimmte Vorschläge 
machen können, die nicht nur die Personenfrage 
umfassen sollen, sondern vor allen Dingen auch das 
wirtschaftliche und politische Programm, das nach 
Ansicht der Parteiführer durchzuführen wäre. 
Für den heutigen Freitag sind zunächst Hugen. 
berg für die Deutschnationalen, Kaas für das 
Zentrum und Dingeldey für die Deutsche Volks 
partei zu Einzelbesprechuugen eingeladen. Für 
Sonnabend sind der Führer der NSDAP., Adolf 
Hitler, und für die Bayerische Volkspartei Staats 
rat Schaffer zur Unterredung nach Berlin gebeten. 
Ueber den Inhalt der Einzelbesprechungen wird, 
wie von zuständiger Stelle erklärt wird, zunächst 
nichts bekanntgegeben werden. Die an den Ver 
handlungen teilnehmenden Herren werden eben 
falls gebeten, nichts mitzuteilen, bis ein Ergebnis 
vorliegt. In Berliner politischen Kreisen nimmt 
man an, daß 
die Besprechungen etwa Mitte nächster Woche 
abgeschlossen 
sein können. Hierauf werden voraussichtlich Vor 
schläge für weitere, abschließende Bespre- 
Zwischenbemerkung. 
Widerwärtig und menschenunwürdig ist die 
Jagd einer gewissen Spezies großstädtischer 
Reporter auf das Privatleben von Per 
sonen, die im Rampenlicht der Oeffentlichkeit 
stehen. Ehrsüchtige und immerfort nach dem 
Schmetterling der Volksgunst haschende Leut 
chen mögen es in der Ordnung finden, stän 
dig auf dem Präsentierteller herumgereicht zu 
werden, andere, die Anspruch auch auf ein 
unberührbares Privatleben erheben, hinwie 
derum nicht. 
Zu letzteren gehört bekanntlich die Film 
künstlerin G r e t a G a r b o, die sich einem 
verpönten Rummel verschließt. 
Man höre, was aus Paris über eine 
Pirsch auf die Schwedin berichtet wird: „Die 
Jagd nach der menschenscheuen Greta Garbo 
setzt sich auch aus französischem Boden fort. 
Kaum war das Gerücht von der Anwesenheit 
der Garbo in Paris, angeblich ans der Durch 
reise nach den Balearen, aufgetaucht, als es 
einem Berichterstatter, der die Großstadt Tag 
und Nacht durchstöbert hatte, gelang, die 
„Fährte" in einem „diskret vornehmen" Ho 
tel des Ministerviertels festzustellen. Sämtliche 
Ausgänge wurden mit Photographen umstellt. 
Schließlich entkam die Gesuchte doch, obwohl 
man sogar eine richtiggehende Autojagd hin 
ter ihrem Taxi durch die Pariser Straßen 
machte. Zur großen Enttäuschung ihrer Ver 
ehrer erklärt der Berichterstatter, daß die 
Wunderbare „schwarze Brillen und ein ab 
scheuliches Hütchen,, trug." 
Wie fern ist doch solch hysterisches Ge 
tue von den großen weltbewegenden Ange 
legenheiten einer suchenden, kämpfenden und 
darbenden Menschheit! #
	        
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