Full text: Newspaper volume (1932, Bd. 4)

Sd)&es wig-6olfteimfd)e LandsszsiLung 
/25. Jahrgang 
125. Jahrgang. 
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derartiger Bestimmungen also nicht anerkannt werden- - 
des Kirchenwesens in den Aemtern Haders 
leben und Tönning. 1528 erhielten die Land 
pastoren eine Kirchenordnung in plattdeutscher 
Sprache von Wenth und Widensee. Sie wurde 
Haderslebener Artikel genannt. Es war die 
erste Kirchenordnung unseres Landes. Artikel 
1 bis 13 bestimmen die Gottesdienstordnung, 
Festtage, verlangen ein Glaubensexamen 
(10. Geb., Abendmahls. Der Glaube ist die 
Hauptsache. Artikel 14 bis 17 verlangen un 
tadeliges Leben der Priester, die Priesterehe, 
Aufsicht der Pröpste. Tie Schlußkapitel be 
handeln Taufe, Seelsorge, verbieten heimliche 
Ehestiftung, regeln die Kirchenrechnung. 
So konnte also im Amt Hadersleben sich die 
ev.-luth. Bewegung frei entfalten, und es war 
der revolutionäre Charakter verschwunden. 
Christians Einfluß reichte aber auch weiter 
nach dem Süden,' denn seit 1523 war ihm die 
Statthalterschaft für längere Zeit übertragen. 
Durch das Auftreten der Schwarmgeister — 
Bilderstürmer — wurde die reformatorische 
Bewegung etwas gehemmt. In Kiel predigte 
Melchior Hofmann für die Schwarmgeister. 
Unter Hintansetzung der Bibel war ihm die 
„innere Erleuchtung" die Hauptsache. Er leug 
nete znm Teil die Sakramente. Er und der 
Magdeburger Theologe Ambsdorf gerieten in 
eine Fehde, die so grobe Formen annahm, daß 
Luther, der diese Bewegung mit Fleiß beob 
achtete, einen Brief an Christian, den Kron 
prinzen, schrieb, er möge Hofmann das Predi 
gen untersagen, da Einträchtigkeit im Glauben 
und in der Nächstenliebe nur vor Nutzen für 
das große Werk sein könne. Gerne märe Chri 
stian dem Wunsche des großen Reformators 
gefolgt,' doch sein Vater Friedrich I. hatte 
Hofmann znm Prediger an der Nicolaikirche 
ernannt und war auch allein befugt, ihn zu 
entlassen. Friedrich I. zeigte auch hier seine 
Toleranz. Allerdings veranlaßte ihn die im 
Lande hervorgerufene Erregung, daß Hofmann 
in einer Disputation in Flensburg, 8. 4. 1529, 
seinen Gegnern gegenübertreten mußte. 
(Fortsetzung folgt.) 
Von G. Rolfs, Schacht-Andorf. 
zu verhelfen. So spielten die Fäden jener 
katholisch-weltlichen Macht auch in unser 
Land. Friedrich wahrte den Schein, ein Geg 
ner der Reformation zu sein, um von den 
Prälaten hohe Steuern zu erlangen. Tie 
Klagen des Bischofs von Schleswig hörte er 
auf dem Kieler Landtage teilnehmend an, 
hob hervor, daß er seinen Sohn, den Kron 
prinzen Christian, dazu bewogen habe, der 
lutherischen Kirche zu entsagen, drohte sogar 
mit der Aufgabe seiner Toleranz. Angesichts 
der Kraft der evangelisch-lutherischen Bewe 
gung entschlossen sich nun die Vertreter der 
katholischen Kirche, von den 100 000 Mark 
Steuern 80 000 zu bewilligen, die Friedrich 
zur Sicherung seiner Macht gebrauchte. 
Aeußerlich schien die katholische Machthaber- 
schaft gesiegt zu haben. Innerlich bedeutete 
der Kieler Landtag für sie eine schwere Nieder 
lage. Auf der Rückreise nach Preetz äußerte 
sich Detlef Reventlow, der Propst des Rein 
beker Klosters: „Lieber hätte ich gesehen, dgß 
meine Mutter mich ersäufet hätte, als daß 
sie mich zum Priester bestimmte". Tie geist 
lichen Stifter des Landes mußten bedeutende 
Güter verkaufen oder verpfänden, um die 
große Steuer an den König aufzubringen. 
Reventlow hatte richtig gesehen. Tic Reforma 
tion war nicht aufzuhalten. In Apenradc, Ton- 
dcrn, Flensburg, Kiel und auch in der 
Bischofsstadt Schleswig wurden evangelische 
Predigten gehalten. Besonders wurde in Hu 
sum und Hadersleben die Reformation völlig 
durchgeführt. Christian, der Kronprinz, berief 
den bedeutenden Dr. Widensee und den Ma 
gister Wenth, Schüler Luthers und Melanch- 
thons, nach Haderslebcn. Die Klöster in Hu 
sum und Hadersleben wurden 1526 geschlossen. 
Die evangelisch-lutherische Messe wurde ein 
geführt. Es erfvlgte nun die Neuordnung 
licher Beziehung herbeizuführen. Friedrich I. 
mußte aus politischen Gründen so handeln, 
ans Gründen der Staatsraison. Man darf aber 
nicht außer Acht lassen, daß der Gedanke der 
Toleranz dem König ebenso nahe stand. 
Die katholische Kirche hatte nicht mehr die 
Kraft, den Sturm zu überstehen. Der Grund 
war die Veräußerlichung der katholischen 
Kirche, die Bevorzugung des Adels und der 
Verfall der Geistlichkeit, die der Verkün 
digung unwürdig waren. Heinrich Grove in 
Lunden, der eine reinere Form des Gottes 
dienstes anstrebte, wurde bei der Beichte in 
der Kirche erstochen. Die Mahnungen eines 
Ahrensböker Mönches über die „Verderbnis 
der Klerisei und des Glaubens" wurden nicht 
gehört. Diese Gedanken aus der Mitte des 
15. Jahrhunderts brachen nun auf dem 
Rendsburgcr Landtage — Mai 1525 — erneut 
durch und glimmten wie ein Feuer trotz der 
Vereinbarung unter der Asche. Tie Lösung 
von Rom konnte Friedrich l. aus politischer 
Rücksichtnahme nicht vollziehen. Papst Cle 
mens VII. forderte Friedrich I. noch 1525 auf 
Grund von dessen Stellungnahme zur luther. 
Ketzerei (Lutherana haercsis) auf, dem Erz 
bischof von Bremen gegen die lutherische 
Bewegung zu helfen. Ans Veranlassung des 
mächtigen Bischofs von Schleswig wurde der 
Landtag 1526 in Kiel gehalten, auf welchem 
derselbe sich über die Bedrückung der „Marti 
nischen Sekte" beklagte. Friedrich I. änderte 
sein Verhalten nicht. Wir sehen hier schlagend 
die Verquickung von Politik und Kirche. Fried 
rich mußte sich gegen seinen Gegenkönig 
Christian 11, der ein Schwager Karls V. war, 
schützen. Karl V. stand nach der Schlacht bei 
Pavia 1625 auf dem Höhepunkte seiner Macht 
und bedachte sehr, seinem Schwager zur Macht 
Vorbemerkung der Schriftleitnng. Anläßlich der Re 
formationsfeier geben wir heute an dieser Stelle 
den ersten Teil einer geschichtlichen Darstellung 
über die Einführung der Reformation in Schles 
wig-Holstein wieder. 
Unsere Reformation steht in engster Bezie 
hung zum Wormser Reichstag 1621. Die 
Hauptbedeutung für die Einführung der Re 
formation hat Christian III., dessen Vater, 
Friedrich L, Herzog in Schleswig-Holstein und 
seit 1623 auch König von Dänemark war. 
Friedrich I. übte beiden Kirchen gegenüber 
strengste Toleranz. Die Macht der katholischen 
Geistlichkeit ans den dänischen Inseln nötigte 
ihn zu dieser Stellungnahme, doch konnte Chri 
stian III., der Kronprinz, seine in Wittenberg 
aufgenommenen Anregungen ungehindert ver 
breiten. Husum, die damals reiche Handels 
stadt, war früher der Stützpunkt des Katho 
lizismus gewesen. An 10 Altären wurden 
von 15 Vikaren Messen gelesen, auch für Kö 
nige und Fürsten aus fremden Ländern. Her 
mann Tast, einer der Vikare, trat bald offen 
für Luthers Lehre ein, predigte, da ihm die 
Kirche verboten wurde, zunächst in dem Pesel 
des ehrbaren Herrn Knudsen und darauf un 
ter einer großen Linde, oft verfolgt von den 
Anhängern der Katholiken. Fördernd für die 
Ausbreitung der neuen Lehre war cs nun, daß 
der König Friedrich I. seinen Sohn Christian 
als Statthalter für die Herzogtümer einsetzte. 
Tast konnte nun ungehindert seine evange 
lische Arbeit fortsetzen, die ihn zunächst nach 
Garding, dann auch unter großen Schwierig 
keiten nach Flensburg 1524 brachte. Wenngleich 
sich auch in den Elbmarschen und Dithmar 
schen starke reformatorische Bewegungen be 
bemerkbar machten, so sollte doch zunächst Ha 
dersleben nach Husum den ersten Rang für die 
Ausbreitung der Lutherlehre erreichen. König 
Christian, der hier seinen Hof hielt, war die 
Seele der Erneuerungsarbeit. Der Prediger 
Thomas Knudsen, Hygum, trat offen für die 
Lehre ein. Tie Hardesvögte im alten Bar- 
withspssel rissen die Gewalt der Pröpste an 
sich und verweigerten selbst gegen den damals 
sehr mächtigen Bischof vvn Schleswig die Ab 
gaben an die katholische Kirche. Die Gegensätze 
zwischen Protestanten und Katholiken ver 
schärften sich derart, daß man gezwungen war, 
wegen dieses Streites in Rendsburg 1525 
einen Landtag zu halten. Die katholischen Ver 
treter des Landes erhoben Beschwerde gegen 
die Zurückhaltung des Zehnten, während die 
Ritterschaft Beschwerde führte über die Ge- 
waltmaßnahmen der Katholiken, der Geist 
lichen, welche den Bann als Machtfaktor miß 
brauchten, die Fabeln predigten und für die 
Gewährung der Sakramente Geld, Pferde 
oder Kühe forderten. Die erste Forderung 
nach einer Reformation war gestellt. 
Die Seele dieses Landtages war wieder der 
lunge Kronprinz Christian. Die ausschlagge 
bende Stellung hatte aber der Vater, König 
Friedrich I. von Dänemark, mit welchem 
Schleswig-Holstein seit 1460 in Personalunion 
verbunden war. Friedrich aber, wenngleich der 
Reformation freundlich gesinnt, mußte auf 
bie mächtige katholische Geistlichkeit und den 
Gleichfalls mächtigen katholischen Adel Rück- 
şicht nehmen. Erstere befürchtete bei Einfüh 
rung der Reformation den Verlust ihrer 
Pfründen und letzterer fürchtete die Freima- 
wung der Bauern. So war die Stellung 
Friedrichs zum Landtage in Rendsburg Mai 
W25 stark unter katholischem Einfluß. In dem 
"Landtagsabschied" wollte er beiden Parteien 
Ü^recht werden. Die Bischöfe sollten dafür sor- 
ş.en, daß nur gelehrte Männer das Evange 
lium predigten und keine Fabeln gegeben wür 
den. Die Evangelischen sollten die Heiligen 
und die höhere Geistlichkeit nicht lästern, der 
èhnte wurde wieder bewilligt, Glaubcnsfrci- 
diit sollte nach wie vor herrschen. Es war dies 
der letzte Versuch, im Rahmen alten Kirche 
Ķus dem Boden der Toleranz Frieden in kirch- 
Die große Frage. — Sn der Schwebe. 
tung zeigen wird. Die Vereinfachung der so 
zialen Behörden ist in Arbeit. Die Verringe 
rung des Umfanges der Reichsmintstericn 
wurde eingeleitet. Ein weiterer Mangel ist ein 
überspitzter Parlamentarismus. Deswegen 
müssen durch Abänderung des Artikels 54 der 
Reichsversassung Bestimmungen eingebaut 
werden, entweder durch Ausbau der Rechte des 
Reichsrates oder im Einbau neuer berufsstän 
discher Kammern. 
Tie Aenderung 
der Wahlrechtsbestimmungen 
soll darin bestehen, daß das aktive und passive 
Wahlalter um etwa fünf Jahre herausgesetzt 
und den selbständigen Familienernährern, 
gleichviel ob Mann oder Frau, sowie den 
Kriegsteilnehmern eine Zusatz st i m m e ge 
währt wird, welche die Bedeutung der Fami 
lienernährer für unser Volk unterstreicht und 
den Kriegsteilnehmern den Dank des Vater 
landes zum Ausdruck bringt. 
Wir hoffen, dem Reichsrat und dem neuen 
Reichstag nach seinem Zusammentritt und da 
mit der Oeffentlichkeit ein fertiges Programm 
unterbreiten zu können. An die deutsche Presse 
richte ich die Bitte, erkennen Sie die Schwere 
unserer Verantwortung und arbeiten Sie mit. 
Es geht um Deutschland. 
staatcs. Der B u n d c s st a a t wird solange 
bleiben, bis eine überwältigende Volksströ 
mung sein Ende fordert. Es steht ganz fest, daß 
kein deutsches Land gegen seinen Willen seiner 
Eigenstaatlichkeit beraubt und einem größeren 
Reichsglied zugeteilt werden soll. Es steht fer 
ner fest, daß eine Neueinteilung des Reiches in 
neue Länder oder Reichsprovinzen nicht in 
Frage kommt. Auch die Bereinigung der zahl 
reichen Enklaven auf der Landkarte ist keine 
vordringliche Angelegenheit. Was wir erstre 
ben, ist eine friedliche Lösung durch gegenseitige 
Vereinbarungen. 
Das Verhältnis zwischen 
Reich und Preußen 
bedarf dringend der Neuordnung. Entsprechend 
dem bundesstaatlichen Charakter des Reiches 
soll die Eigenstaatlichkeit Preußens nicht wei 
ter angetastet werden, als das Reichsintcresse 
cs erfordert. Preußen soll in ein engeres Ver 
hältnis zum Reich treten. Seine eigenstaatliche 
Willensbildung soll so organisiert werden, dcktz 
Meinungsverschiedenheiten einen Ausgleich 
von Kabinett zu Kabinett finden können. Das 
Urteil des Staatsgerichtshofes weist darauf 
hin, daß der Reichspräsident unter bestimmten 
Voraussetzungen die Maßregeln treffen kann, 
die zur Erzielung einer einheitlichen Politik 
in Reich und Preußen notwendig erscheinen. 
Notwendig ist ferner eine Aenderung des 
Finanzausgleiches mit dem Ziele, daß Länder 
und Gemeinden wieder selbständig Aufgaben 
übernehmen und durchführen können, ohne 
Mittel vom Reich zu erbitten. Zugleich ist eine 
Vereinfachung der gesamten ReichSver- 
waltung 
erforderlich, die sich un Abbau entbehrlicher 
Behörden der Finanz-, Bahn- und Postoerwal- 
Bci einer Veranstaltung des Vereins Ber 
liner Presse in den Gesellschaftsräumen des 
Zoos hielt ReichSinnenministcr von G a y l 
eine glebe über die geplante Berfassungs 
reform. Im großen und ganzen ist die Rede 
wieder ziemlich allgemein gehalten. Deutlicher 
wurde der Minister hinsichtlich der beabsichtigten 
Aenderung des Wahlrechts. Die Herauf- 
setznng des aktiven Wahlalters von 20 auf 
25 Jahre dürfte bevorstehen,' für Familien- 
ernährer und Kriegsteilnehmer ist eine Zusatz- 
stimme vorgesehen. Im übrigen war Gayl 
darauf bedacht, die Länder in puncto Eigen 
staatlichkeit zu beruhigen. Daß die Beseitigung 
der Enklaven, dieser Reste einer Dynastien 
politik, nicht vordringlich sei, wird befremden. 
Die Beseitigung des Dualismus zwischen 
Preußen und Reich wird das Ziel Ser 
Reichsrcgicrung bleiben,' doch spürt man aus 
den ministeriellen Worten eine gewisse Rück 
sichtnahme auf die Länberstimmung und das 
Leipziger Urteil heraus. Gayl schnitt auch wieder 
die wichtige Frage b e r n f s st ä n d i s ch c r 
Kammern an bei Erwähnung der Notwen 
digkeit der Schaffung eines Gegengewichts 
gegen den Reichstag. 
Im einzelnen führt er aus: Daß die Zustän 
de in Deutschland reformbedürftig sind, wird 
so allgemein zugegeben, daß ich darüber keine 
Worte zu verschwenden brauche. Wir sehen 
Mängel im Verhältnis des Reiches zu den 
Ländern, in der Verwaltung des Reiches, ans 
dem Gebiete des Finanzausgleiches und in der 
Reichsverfasiung. Grunöstürzende Neuerun 
gen werden unterbleiben. Das gilt u. a. beson 
ders für die 
Staatsform. 
Das gilt auch von dem Gedanken des Einheits- 
Preußen und Reich. 
sur Lage. 
Ueber die gestrige Reichskabinettssitzung, die 
sich mit den Preußen zugedachten Reformen be 
faßte, liegt eine Mitteilung noch nicht vor. Be 
vor man Beschlüsse der Oeffentlichkeit mitteilt, 
will man das Ergebnis der heutigen Ausspra.
	        
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