Full text: Newspaper volume (1932, Bd. 4)

Lie Vorkommnisse in Harvestehude. 
Erklärungen von Stahlhelm und d«r NSDAP. 
Die Klärung der Schnldsrage wegen der Zu 
sammenstöße zwischen Stahlhelmern und National 
sozialisten in Hamburg ist noch nicht abgeschlossen 
Die Bundesführer des Stahlhelms wenden sich in 
einer Erklärung an Adolf Hitler, der dem Blut 
vergießen ein Ende machen könnte, weil Führer, 
Redner und Presseleute die Verantwortung für die 
Entwicklung träfen. Im Gegensatz dazu stellt die 
Gaupressestelle der NSDAP. Hamburg fest, daß 
ihre Ermittlungen ergeben haben, daß ganz offen 
bar der Ileberfall der Stahlhelmleute auf die SS.- 
Leute auf einem Mißverständnis der Stahlhelm- 
leute beruht. Es hatte sich das Gerücht verbreitet; 
Jungstahlhelmer seien von Nationalsozialisten an 
gerempelt worden. Die Stahlhelmsührer begaben 
sich auf die Suche nach den vermeintlichen Tätern 
und glaubten, in den SS.-Leuten die Täter zu 
finden. Die Gauleitung Hamburg der NSDAP, 
gedauert in ihrer Erklärung, daß solche Zusammen 
stöße überhaupt möglich sind und hat strengstens 
verboten, daß Parteiangehörige von sich aus zu Zu 
sammenstößen mit Stahlhelmleuten Veranlassung 
geben. 
Der Führer der 28. SS.-Standarte hat an den 
ersten Gauführer des Stahlhelms einen offenen 
Brief gerichtet, in dem er um Aufklärung bittet, 
welche Jungstahlhelmleute vor dem bedauerlichen 
Zusammenstoß von Nationalsozialisten und wo sie 
überfallen worden sind. Auch hier wird erklärt, 
daß der Zusammenstoß auf einem Mißverständnis 
der Stahlhelmleute beruht. 
Ràes zur Meyper-Wiire 
auf der 3. Seite des 2. Blattes. 
Nie war's m 13. August? 
Diese Frage kommt immer noch nicht zur Ruhe. 
Jetzt hat der nationalsozialistische Abg. Dr. Frick 
sich folgendermaßen geäußert: 
„Am 13. August war ich Augen- und Ohren 
zeuge bei dem Empfang beim Reichskanzler und 
beim Reichspräsidenten von Hindenburg. 
Der Reichspräsident erklärte sofort, er habe nur 
eine einzige Frage an unseren Führer zu richten: 
„Wollen Sie mir Ihre Mitwirkung im Ka 
binett zur Verfügung stellen?" 
Darauf antwortete der Führer: „Wir sind un 
ter der Bedingung dazu bereit, daß wir die Füh 
rung erhalten." 
Darauf Hindenburg: „Sie wollen also die 
ganze Staatsmacht haben?" 
Hitler: „Nein, wir verlangen nur die Füh 
rung. Die Bildung des Kabinetts wird dann dis 
Frage weiterer Verhandlungen sein." 
Hindenburg: „Das geht nicht! Vor meinem 
Gewissen kann ich das nicht verantworten, das 
muß ich ablehnen!" 
Damit war die denkwürdige Unterredung be 
endet. 
Ire amerikanisch-japanische Spannung. 
TU. Tokio, 16. Okt. Im Zusammenhang mit 
einer gegen Amerika gerichteten Erklärung des 
japanischen Außenministers über angebliche Ein 
flußnahme amerikanischer Staatsangehöriger bei 
der Zusammenstellung des Lytton-Verichts hat 
ein Vertreter der amerikanischen Botschaft das ja 
panische Außenministerium aufgesucht und Aufklä 
rung über gewisse Behauptungen verlangt. Die 
amerikanische Regierung stehe,, sagte er, allen 
Machenschaften, die in der japanische Erklärung 
erwähnt seien, fern. Der Vertreter des japanischen 
Außenministers teilte mit, daß die japanische Re 
gierung nicht in der Lage sei, die Einzelheiten 
der Oeffentlichkeit zu übermitteln,' sie werde dies 
bei der Besprechung des Lytton-Derichtes in Genf 
tun. 
* . * 
Sļerilisaļîonsşrodleme. 
Schutzmaßnahmen für die Gesamtheit. 
Bei einer Tagung über Erblehre und Erbpflege, 
die im Institut für Erziehung und Unterricht für 
Aerzte, Lehrer und Theologen in Berlin abgehal 
ten wurde, kündigte Ministerialrat Dr. Ostermann 
vom preußischen Wohlfahrtsministerium an, daß 
vom Landesgesnndhcitsrat der Entwurf eines Ste 
rilisationsgesetzes fertiggestellt sei. Das Gesetz sehe 
eine freiwillige Sterilisation für geistig Minder 
wertige, Sexualverbrecher usw. vor. Nach der bis 
her geltenden Nechtsanschauung mußte jede, nicht 
ausdrücklich zu Heilzwecken vorgenommene Steri 
lisierung als schwere Körperverletzung bestraft 
werden. 
In München starb ôer Rechtêlehrer Univer- 
sitätsprofessor Dr. Karl Rothenbücher im 
Alter von 62 Jähren. Sein Werk „Die Tren 
nung von Staat und Kirche" fand seinerzeit 
viel Beachtung. 
* 
Der Berliner Felseneck-Prozeß ver 
läuft auch weiter nicht ohne Zwischenfälle. Das 
Schivnrgericht hat den kommunistischen Rechts 
anwalt Litten als Verteidiger ausgeschlossen. 
Der Prozeß soll trotz dieser Störung heute 
wieder beginnen. 
* 
Auf Kuba geschah ein neuer politischer 
Mord. Ter Schwager des Gouverneurs der 
Provinz Havanna. Adolf Meza, wurde erschos 
sen. 
Aus der Wahlbewegung. 
Ģ'obSels 
erklärte in Leipzig nach scharfer Kritik an den 
Deutschnationalen unter Hinweis auf die 
Verhandlung der Nationalsozialisten mit dem 
Zentrum: „Wir Nationalsozialisten begrüßen 
jeden als Bundesgenossen, der mit uns die 
Regierung Papen stürzen will." Papen sei ein 
Schrittmacher des Bolschewismus. Eine Dikta 
tur könne nur aus dem Volk heraus gemacht 
werden. 
Ansprache Hitlers in Koburg. 
Bei Gelegenheit eines nationalsozialistischen 
Treffens in Koburg wurde Hitler die Ehren- 
bürgerurkunde der Stadt überreicht. In einer 
Ansprache sagte Hitleķ^ baß er aus den 14 
Millionen Deutschen, die hinter der national 
sozialistischen Bewegung stünden, 20 bis- 80 
Millionen machen wolle. Die Nationalsozia 
listen seien nicht, wie Gegner behaupteten, in 
der Auflösung begriffen, sie wiirden uner 
schüttert aus dem Wahlkampf hervorgehen. 
Die öeulschvsllsyarkeilichen ReichskW- 
kWhidà in Schleswîg-ŞŞà 
Bei einer Tagung der Deutschen Volkspar 
teil Schleswig-Holsteins in Neumünster wurde 
folgende Kandidatenliste für die Reichstags 
wahl im Wahlkreis Schleswig-Holstein aufge 
stellt: 1. Dr. Julius Christiansen-Rahlstedt, 
Geschäftsführer, M. ö. L.,' 2. Willi Jversen- 
Munkbrarup, Hofbesitzer,' Z.Erich Rademann- 
Kiel, Landesobersekretär,' 4. Max Harry-Alko- 
na, Bäckerobermeister,' 5. Frau Käthe von Hey- 
er-Kiel, Stadtverordnete,' 6. Dr. F. C. Rvde- 
Altona-Kleinflottbek, Amtsrichter. 
Flensburger Dänentum und Reichstagswahl. 
Der Schlesrvigfche Verein für die Stadt Flens 
burg hielt eine Vorstands- und eine darauffol 
gende Dertrauensmännersttzung ab. Man beschloß, 
für die am 6. November stattfindenden Reichs- 
tagsrvahlen keinen Wahlvorfchlag aufzustellen. 
Es ist aber freigestellt, die Liste des Vereins der 
Landbezirke zu wählen. 
Mi VchchM Mer öie HMsche MZei. 
TU. Genf, 13. Okt. Der französische Vertreter 
Massigli hat am Freitag in dem Unterausschuß 
der Abrüstungskonferenz für die Personalbestände 
Ausführungen über die deutsche Polizei gemacht, 
die er vorsichtiger Weise unterlassen hatte, "jo lange 
noch deutsche Vertreter an der Abrüstungskonfe 
renz teilnahmen. 
Massigli gibt die Gesamtstärke der deutschen 
Polizei mit 140 000 Mann an und erwähnt nur 
beiläufig, daß hiervon 33 008 als rein kommunale 
Polizei abgehen und daß ferner 18 000 Beamte in 
Zivil sind, die nur in Büros und im Kriminal 
dienst tätig sind. Er unterläßt es dabei, zu er 
wähnen, daß die deutsche Polizei keine einheitliche 
Organisation unter einheitlichem Kommando dar 
stellt. Die Polizei untersteht bekanntlich nicht dem 
Reich, sondern den 17 deutschen Ländern. 
Die gesamte Organisation und Bewaffnung der 
Polizei ist in jahrelangen Verhandlungen mit 
der Votschafterkonferenz und der Interalliierten 
Militärkontrollkommission unter dem besonderen 
Gesichtspunkt festgelegt worden, daß eine niilitäri- 
schr Verwendung der Polizei ausgeschlossen ist. 
Die Schutzpolizei besitzt demnach keinerleit schwere 
Waffen wie Minenwerfer und Geschütze, ohne die 
eine militärische Verwendung undenkbar ist. Die 
von Massigli erwähnten Maschinengewehre sind in 
einer beschränkten Zahl von der Interalliierten 
Militärkontrollkommission zugestanden worden, 
weil sie für die polizeilichen Aufgaben erforder 
lich sind. Bei den Panzerwagen handelt es sich 
nicht um kriegsmäßige verwendbare Tanks, 
sondern um geschützte Automobile, die nur auf 
guten Straßen fahren können. 
2 Tote in Dortmund, 4 in Wien. 
Opfer des Kampfes. 
Der politische Kampf hat am gestrigen Sonn 
tag in Deutschland und beim österreichischen 
Nachbarn zusammen 6 Tote und eine ganze 
Reihe Verletzte gefordert. Nachdem es bereits 
am Freitag in Dortmund zu blutigen Zusam 
menstoßen zwischen Kommunisten und Nativ- 
nalsozialisten gekommen war, ereignete sich am 
Sonntag noch Schlimmeres. Vormittags gin 
gen nationalsozialistische Flugblattverteiler in 
Gruppen durch die Straßen des nördlichen 
Stadtteils. In der Nähe eines Platzes wur 
den sie von Kommunisten angegriffen. Als die 
Schlägereien größeren Umfang annahmen, 
griffen Ueberfallkommandos ein. Bei dem 
Eingreifen der Beamten kam es zu Schieße 
reien, wobei zwei Personen, darnuter eine 
Frau, getötet und zwölf mehr oder weniger 
schwer verletzt wurden. Unter den Verletzten 
befindet sich auch ein Polizeibeamter, der ei 
nen Kopfschuß erhalten hat, aber außer Le 
bensgefahr ist. Die ums Leben gekommene 
Frau wurde tödlich getroffen, als sie am Fen 
ster die Vorgänge auf der Straße beobachtete. 
Bei Zusammenstößen in Berlin wurden am 
Sonntag einige Personen verletzt und eine 
Reihe festgenommen. Bei einem Zusammen 
stoß zwischen Kommunisten und Nationalsozia 
listen erhielt ein Kommunist einen Kopfschuß, 
ein Nationalsoizalist trug einen Nasenbein 
bruch davon. 
Nicht weniger als vier Tote und über 30 
Verletzte gab es im Wiener Bezirk Simme 
ring. Dort wurde vormittags eine vornber- 
marschierende nationalsozialistische Abteilung 
aus einem sozialdemokratischen Arbeiterheim 
beschossen mit dem vermerkten traurigen Er 
gebnis. Lebensgefährlich verletzt sind 2 Per 
sonen. Die Polizei beschlagnahmte 12 Revol 
ver, Munition sowie Maschinengewehrbestand- 
tcile. 60 Menschen wurden verhaftet. Die er 
regte Menge suchte die Täter zu lunchen. Auf 
dem Dachboden versteckte Sozialisten wurden 
heruntergeholt. Republikanische Schutzbünd 
ler die man im Parteisekretariat festnahm, 
hatten sich größtenteils der Uniform entledigt. 
Nach einer nationalsozialistischen Darstel 
lung trugen sich die Ergeignisse folgenderma 
ßen zu: 
Für Sonntagvormittag war eine Versammlung 
im Simmeringer Brauhaus angesetzt. Vor der 
Versammlung fand ein Umzug mit Musik statt. 
Ein kleinerer Teil der Umzugsteilnehmer wurde 
von der Polizei abgeriegelt, das Gros zog zum 
Brauhaus weiter. Die zurückgebliebene kleinere 
Gruppe wurde aus den umliegenden Häusern von 
Sozialdemokraten überfallen. Es kam zu einem 
Handgemenge, das die Polizei nicht verhindern 
konnte, da sie nur mit schwachen Kräften zur Stelle 
war. Auf die Kunde von dem Ueberfall eilten die 
im Brauhaus befindlichen Nationalsozialisten her 
ber. Es kam zu dem Feuerüberfall aus dem 
sozialdemokratischen Parteiheim. In wenigen 
Augenblicken wurden über Ivv Schüsse abgegeben. 
Bei den Getöteten und Verwundeten handelt es 
sich größtenteils um SA.- und SS.-Leute. Ferner 
wurden vier Wachtbeamte durch Schüsse verletzt. 
Drei Schwerverletzte in Leipzig. 
TU. Leipzig, 17. Okt. lEig. Funkmeld.) In der 
Kirchstraße kam es Sonntagabend zwischen Gästen 
Der Zivilist am Scherenfernrohr. 
Işş iïŗif 
MUWMN 
Spaniens Ministerpräsident A z a n n beobachtet durch das Scherenfernrohr die 
Herbstmanöver der spanischen Truppen. Das spanische Heer, das während des Rif- 
kabylen-Krieges einige empfindliche Schlappen erlitt, ist jetzt besser ausgestattet und 
mit reichlicheren Mitteln versehen. 
eines Arbeiterheims und vorübergehenden Natio 
nalsozialisten zu einem Zusammenstoß, bei dein 
auch geschossen wurde. Drei National 
sozialisten wurden schwer verletzt. 
Jm wenigen Zeilen. 
Der Hamburger Stahlhelm teilt 
mit, daß in der gleichen Nacht, in der sich der 
Zusammenstoß in Harvestehude ereignete, 
zwei Stahlhelmleute in der Haller Straße von 
einem Trupp, an dessen Spitze Reichsbanner- 
leute erkannt worden seien, überfallen wor 
den wären. 
* 
Das fünftägige Verbot nationalsozialisti 
scher Blätter im Rheinland wird vom Ober- 
Präsidium zu begründen versucht mit einem 
sich mit der Justiz beschäftigenden Artikel 
dieser Blätter aus Anlaß des Prozesses gegen 
Berliner Kommunisten wegen der Ausschrei 
tungen in der Röntgenstraße zu Charlotten 
burg. 
* 
Auf dem Gut Gammelgaard bei Farum in 
Nordseeland wurde durch den katholi 
schen Bischof in Dänemark, Brems, das erste 
seit der Reformation in Dänemark errichtete 
regelrechte Nonnenkloster eingeweiht. Die dä 
nischen Katholiken haben das Gut angekauft. 
Mt Ersatzwahl Zu Fraàichs §ena!. 
TU. Paris, 17. Oktober. (Eig. Funkmeldung.) Die 
französischen Senatswahlen haben keine bedeutende 
Aenderung in der Zusammensetzung des Hanfes ge 
bracht. Es ist lediglich eine unwesentliche Verschie 
bung nach links festzustellen, die sich in dem Ver 
lust der Rechten von 7 Mandaten zugunsten der Ge 
mäßigten und der Radikatsozialisten (letztere jeß^ 
Regierungspartei, sie haben bekanntlich nach d«r 
Kammerwahl den Ministerpräsidenten, Herriot, ge 
stellt) ausdrückt. Die bisherige Regiernlngspartei ge 
winnt 4 Eitze, während die Sozialisten 1 Sitz verlie 
ren. 36 Senatoren wurden zum erstenmal gewählt, 
und 18 Senatoren, die bereits dem Senat angehör 
ten und erneut aufgestellt waren, wurden geschlagen. 
Bei ihnen befinden sich jedoch keine besonders mar 
kanten Persönlichkeiten. Unter den Neugewählten be 
findet sich der bisherige Generalgouverneur von Ma 
rokko nnid Sohn des ehemaligen Staatsprüstdentea 
Andre Fallieres. 
VrovMMl-Mlsschch-SitzMg. 
Me Stellungnahme zu der in Aussicht genommenen 
Ernennung von Dr. Thon zum Oberpräsidenten 
zurückgestellt. 
KRN. Kiel, 17. Oktober. Am 14. Oktober fand im 
Landeshouse zu Kiel eine Provinzialausschuh- 
Sitzung statt, in der zu der vom preußischen Staats 
ministerium in Aussicht genommenen Ernennung 
des Vizepräsidenten Dr. Thon zum Oberpräsidenten 
in Schleswig-Hotstein Stellung genommen wurde- 
Mit Rücksicht auf das vor dem Staatsgerichtshof zur 
Feit schwebende Verfahren wurde die endgültige Be 
schlußfassung einstweilen zurückgestellt. 
Für Zwecke der Jugendpflege sowie für die Ge 
währung von Darlehen an Kriegsrentenempsänger 
wurden in einer Reihe von Fallen Beihilfen ge 
mährt. 
LŞ »milieu MM MWß-AaM 
Hamburg, den 17. Oktober 1932 
Getreide sPreUe in RM. ver 50 Kg.) 
Weizen franko Hamburg 
Weizen ab inland. Station 
Roggen franko Hamburg 
Roggen ab inland. Station > 
Wintergerste ab Meckl./Holsi./Hann.--- 
Sommergerüe ab Meckl./Holsi.lHann.-- 
Donauaerüe kwgfr. Hbg. unverz. loko 
Hafer franko Hamburg 
Hafer ab inland. Station 
Futtermitttl (Preise in RM per 60 
lg. 45—10.5? 
10.10—10.12 
8.10— 8.15 
7.70— 7.75 
9.00— 9.10 
9.10— 9.41 
3.60— 3.61 
7.20- 7.40 
6.80— 7.00 
orrt > 
Kg. 
Weizenkleie inländ. 
Weizenkl. fnl- rnar- 
^oggenkleļe inland. 
Mgiskl. afrfş. nm. 
iiglm''.Hgrb.lMlbb 
^okoekncken .. 
Rapŗkucb-n 
4.35 
4 45 
4.10 
4.IC 
5.1C 
3.50 
Erdnußk. Hgrbâ 
Krdniibk.<M->bs, bell 
»ein*. ?>arb.!Milhb. 
0y!nku^enm.37°t> .. 
^ang-^^rgf 
Ņgnmw.»8.°M. 50% 
5.65 
5.75 
5.16 
5.76 
5.25 
4.CÖ 
5.26 
Mehl (Preise in RM. per 108 Kg.) 
Auszugmebl hiesiger Mühlen 
Räckermebl .. „ 
^oggenfeinmehl.. 
Roggengrobm. .. .. 
Tendenz: Getreide ruhig. Futlermitte! ruhig 
Mehl ruhig 
37.25 
31.75 - 
24.50-25.00 
18.75—19.15 
Berliner GetrsidsfrühnmrÄi 
vorn 17. Oktober 1832 
Tendenz noch sehr unsicher. ^ 
Weizen....197.00-201.0g | Hafer 135.00-139.00 
Roggen.... 157.00-159.00 Weizenkleie.. 94.00-97 
Wintergerste 187.00-174.00 | Roggeiikleie..84.00-88ov 
Breis für 1000 kg 
Zwangsversteigerung. 
Es werben am Dienstag, dem 18. 10. 1932, öffentlich meist 
bietend gegen Barzahlung versteigert: a) um 9 Uhr vormittag 
in Todenbüttel, Eammelstelle Rathgcns Wirtschaft: 1 Mot»*' 
1 Nadioanlagc, 1 Büfett, 1 Schreibtisch; — b) um 11.30 “9^ 
vormittags in Schenefeld, Sammelstelle Timms Gasthof- 
Teppich, 1 Schreibtisch, 1 Liegcsofa; — c) um 3.30 Uhr nşş 
mittags in Lütjenbornholt, Sa-mmclstelle Wirtschaft: 1 
1 Sessel, 1 Tisch. 
7066 
Fejeseldt, OberpemchrsvoLzicher, Hohenwesiedt,
	        
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