Full text: Newspaper volume (1932, Bd. 4)

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Mann, bescheiden nnd sauber gekleidet, der in sei 
nem Paß die Ausfuhrgenehmigung für 3000 Mark 
eingetragen hat. Er hat nur 1500 Mark bei sich 
und bittet zu gestatten, daß der Schwiegervater die 
restlichen 1500 Mark nach Südamerika nachsendet. 
Junge will sich dort eine neue E x i st e n z 
gründen. Schlägt es ein, soll die Frau nochkommen. 
Dann kommt ein junges Ding. 20 Jahre alt 
vielleicht, mit zierlichem Gang und kecken, sehr neu 
gierigen Augen. Sie hat nur 200 Mark bei sich 
und will irgend jemanden in Rio de Janeiro be 
suchen. Sie öffnet das kleine Stadtköfferchen. Der 
Inhalt besteht aus Bonbonnieren. Der Zollbeamte 
greift in ein Innen fach, in dem sich Schriftstücke 
befinden, und öffnet eins. Es ist ein ausgezeich 
netes Zeugnis einer Handelsschule. Der Beamte 
reicht der Kleinen die Hand und sagt befriedigt: 
„Da kann man ja herzlich gratulieren!" Zum Dank 
erhält er einen freundlichen Blick. 
Dann kommen ein paarSLdamerikaner. 
ks ist erstaunlich, wie sich die steifen Hamburger 
Zöllner plötzlich umstellen. Die man hier eingesetzt 
hat, ehemalige Schiffskapitäne, Schiffsingenieure, 
sind sämtlich sprachenkundig und beherrschen bis zu 
sieben Sprachen. Wenn sie sich mit den Brasilianern 
unterhalten, geraten sie sozusagen in südländisches 
Feuer. Einer der Brasilianer, ein Kaufmann aus 
Rio, der auf der Eepäckkontroll-Lists stand, wird 
ersucht, einem der Zollbeamten zu seinem Gepäck 
auf dem Schiff zu folgen. Es muß bekundet wer 
den, daß diese Revision, die wirklich gründlich war, 
sich in den höflichsten Formen abwickelte. Während 
der Revision erzählt der Brasilianer, welche Ma 
schinen er in Deutschland gekauft hat, zeigt die 
Quittungen vor. daß alles in bar geregelt sei, und 
seufzt nur darüber, daß er mehr Geld hier gelassen 
habe. als seine Firma ausgeben wollte. Die Ge 
päckkontrolle ergab nichts, was zu beanstanden ge 
wesen wäre. Der Beamte verabschiedet sich freund 
lich, wünscht gute Ileberfahrt und wird von dein 
Fremden noch durch das Labyrinth der Korridore 
hinausbegleitet. 
So werden hintereinander etwa 20 Stichproben 
gemacht, aber die Passagiere der „Monte Olivia" 
durften offenbar ein gutes Gewissen haben. In 
allen Fällen waren die Auskünfte, die sie über ihre 
Devisenbestände gaben, befriedigend, und die Ee- 
päckproben verliefen negativ. Als der letzte Passa 
gier das Zollhaus verlassen hatte, konnten die 
Hamburger Zollbeamten ihre Plätze verlassen. 
Haben solche Devisenkontrollen überhaupt ei 
nen Sinn. wird man fragen. Werden nicht 
nutzlos Zeit und Arbeit vergeudet? Man wird 
diese Frage verneinen können. Sicherlich steht der 
Aufwand an Arbeit und Zeit nicht im Verhält 
nis zu den „Erfolgen". Im allgemeinen pflegen 
Devisenschieber nicht mit großen Ozeandampfern 
zu fahren, sondern schiffen sich auf kleinen Damp 
fern in Hamburg ein, um erst in Southampton 
oder Cherbourg die großen Schiffe zu besteigen, 
^rotzdem muß es gemacht werden aus — morali 
schen Gründen. Die Tatsache der scharfen, wenn 
auch in der Form höflichen, Devisenkontrolle hat 
abschreckende Wirkung. Die kleinen Gelegenheits- 
schmuggler gewärtigen nicht nur Beschlagnahme 
des Geldes, sondern möglicherweise auch eine Ver 
hinderung der Ausreise und den Verfall des 
Schiffsbilletts. So wird die „Monte Olivia" kon 
trolliert und jedes andere beliebige Schiff und zu 
Ehren der Zöllner und der Passagiere mag gesagt 
werden, daß noch niemand Anlaß zur Klage hatte 
Aus d§r Wahlbswegrmg. 
! haşiet, well er unstatthafte Mittellungen Mer mllt« 
tärische Dinge der Franzosen gemacht haben soll. 
ReichspropWMhMgUKg der NSW. 
In München begann eine dreitägige Retchspro- 
pagandatagung der NSDAP., gleichzeitig eine 
Pressetagung der Parteiverbände. Anwesend sind 
die gesamte Reichsleitung, die Lanöesinspektoren, 
Gauleiter, Gaupropaganöaleiter, die Hauptschrift 
leitungen sämtlicher nationalsozialistischen Zeitun 
gen sowie deren Verlagsleiter. 
Die gemeinsame Sitzung wurde, wie die Reichs 
Pressestelle der NSDAP, mitteilt, vom Reichs 
organisationsleiter Gregor Straffer eröffnet. Er 
wies auf die mit dieser Tagung beginnenden 
Wahlkampfvorbereitungen im Rahmen der Partei 
organisation hin und streifte den Verlauf des poli 
tischen Geschehens der letzten Monate. In der Ge 
schichte der Nation, so führte Straffer u. a. aus, 
werde einmal der 13. August, an dem man dem 
Führer der größten politischen Bewegung Deutsch 
lands die ihm zukommende Führung der Regie 
rung verweigert habe, als ein Verbrechen ange 
sehen werden. Ohne Rückhalt im Volke gebe es 
keine wirkliche Regierung. Wenn die heute noch 
regierenden Herren wirklich überzeugt wären, daß 
das nat.-soz. Programm schon nach sechs Wochen 
scheitern müßte, warum hätten sie dann eine solche 
Angst vor den Nationalsozialisten? Aber die 
Drahtzieher wüßten nur zu genau, daß das 
nationalsozialistische Arbeitsbeschasfungsprogramm 
wenn die NSDAP, regiere — nicht scheitern, 
sondern daß eine nationalsozialistische Regierung 
es auch durchführen werde. Das jüöisch-liberalisti- 
sche System, das sich aus Furcht vor dem National- 
ozialismus in die Arme der Reaktion werfe, 
wisse, daß man vor der grundlegendsten geistig- 
revolutionären Entscheidung stehe, die jemals das 
deutsche Volk zu fällen hatte. Der innere seelische 
und geistige Ausbruch des deutschen Volkes sei da 
als das sichtbare äußere Ergebnis des Kampfes 
Hitlers und seiner Bewegung. 
Nach Ausführungen von Staatsminister a. D. 
Dr. Frick über die technischen Wahlvorbereitungen 
und j>ie Aufstellung der Wahlvorschläge wurde in 
die Sondertagung eingetreten. 
her im Reichsinnenministerium der Entwurf 
für die vielerörterte Reform der Neichsver- 
faffung noch nicht fertiggestellt sei. Man könne 
damit rechnen, daß noch mehrere Wochen ver 
gehen werden, ehe der Entwurf vorliegt. Be 
raten werde über die Verfassungsreform schon 
seit einiger Zeit, ohne daß man bisher zu po 
sitiven Mitteilungen über den endgültigen In 
halt der Reform Anlaß und Berechtigung ha. 
be. Allerdings sei die Verkleinerung der Zahl 
der preußischen Staatsministerien schon ange 
deutet worden. Mit ziemlicher Sicherheit könne 
man sagen, daß eine Aenderung des Quotien 
ten für die bevorstehende Reichstagswahl nicht 
erfolgen werde, obwohl sie an sich ohne ver 
fassungsrechtliche Schwierigkeiten einfach durch 
eine Aenderung des Reichswahlgesetzes mög 
lich wäre. Es wird also diesmal dabei bleiben, 
daß auf 60 000 Stimmen ein Reichstagsmandat 
entfällt. 
Aus Spanien werden Ausschreitungen von 
Arbeitslosen gemeldet, die durch Kommunisten auf 
gehetzt wurden. 
Der aus Mexiko ausgewiesene Erzbischof Ruiz 
Y Flores verläßt im Flugzeug das Land. 
* 
Ein Mjährigcr Angestellter aus Har 
burg-W i lh e lm s o u rg, der seit vori 
gem Fahr der K. P. D. angehört, wurde vom 
Reichsgericht wegen Vergehens gegen das 
Schußwaffen- und Kriegsgerätegesetz zu sechs 
Monaten Gefängnis verurteilt. 
det Kampf gegen Geschlechlskrankhetten 
Montagvormittag beginnt vor dem 
Staatsgerichtshof die Hauptverhand 
lung über die Klage Preußens gegen Einset 
zung des Reichskommissars. Man rechnet mit 
einer mehrtägigen Prozeßdauer. 
Zu der Meldung, datz die preußische Regierung be 
absichtige, sich an den Reichsinnenminister zu wenden 
mit dem Ersuchen, auf dem Wege der Notverordnung 
eine Aenderung des Gesetzes zur Bekämpfung der Ge 
schlechtskrankheiten herbeizuführen, wird von zuständi 
ger preußischer Stelle mitgeteilt, daß infolge der Be 
richte der Polizeipräsidenten von der Staatsregierung 
Erwägungen angestellt seien, ob die bestehenden ge 
setzlichen Bestimmungen ausreichten. Es sei beabsichtigt, 
mit der Bitte an den Reichsinnenminister heranzutre 
ten, die Angelegenheit zu prüfen. Eine Notverordnung 
werde voraussichtlich nicht in Frage kommen. 
Amerika-Dollar-Anleihe 
Kurs vom 4. Oktober föhne Gewähr) 
mit Zertifikat: 7% Dt. Rentenbk. 1950 74—76; 
6% öto. 1938 77—79; 6% dto. 1960 A/O und 
Q/g 70 72- 
ohne Zertifikat': 7%®t. Rentenbk. 1950 70,5—72,5; 
6% öto. 1938 66—68; 6% dto. 1960 A/O und 
J/J 61,5—63,5. 
Aenöshyrger lulämmü 
vom 6. Oktober 1932. 
Wettere V-Iiltt 
befindet sich auf der 3. Hauptblattseite. 
Zufuhr 718 Stück. Handel mittelmäßig. Markt 
nicht ganz geräumt. Preise: schwere Ware 26—28, 
mittelschwere Ware 25—27, seiche ware 24—26 Pfg. 
für das Pfund Lebendgewicht. Für allerbeste Fer 
kel ivurde auch über Notiz, für abfallcude Ware 
auch unter Notiz bezahlt. 
^ îķ # 
Sļahlhà unh WchslMmahl. 
T-U. Berlin, 6. Okt. (Eig. Funkmeldung.) Die Bun- 
desführer des Stahlhelms, Seldte und Düsterberg, er 
lassen folgende Kundgebung zur bevorstehenden Reichs 
tagswahl : „Wieder einmal steht das deutsche Volk vor 
einer Wahl. Wir haben sie nicht gewünscht, weil auch 
durch diese Wahl grundlegend nichts gebessert werden 
kann. Trotzdem bleibt die Beteiligung, wie immer, 
selbstverständliche Pflicht jedes Kameraden. Keines 
falls darf Verärgerung zu Wahlenthaltung und da 
mit zur Stärkung des Marxismus führen. Der Stahl 
helm, B. d. F.. wird nach wie vor keine Bindungen 
mit einzelnen Parteien eingehen. Die Richtung seines 
Kampfes wird durch seine großen unveränderlichen 
Ziele bestimmt: Starke Staatsführung, unabhängig 
von Parteien, bedingungslose Wehrhoheit. Neuaufbau 
des Reiches, Eingliederung aller Deutschen in Erzeu 
gung und Genuß des Volksvermögens, Eigentum für 
jeden Deutschen. Hiernach muß sich jeder Stahlhelm- 
Kamerad schlüssig werden, welcher Partei er seine 
Stimme zu geben hat." . 
* * 
Um den Einblick in den 
Religionsunterricht. 
Die verfaffungs- und VchlreformMne. 
Ei» DŞņdWWmW. 
Entgegen anderen Meldungen wird 
von gut unterrichteter Stelle erklärt, daß bis- 
Jm ivmiqm Zeiim. 
Unter den vielen originellen Geburts 
tagsgeschenken des Reichspräsidenten von 
Hiwdenburg befindet sich eine Sendung Kieler 
Sprotten. Manche Geber waren des Glaubens, daß 
Hindenburg einen guten Tropfen liebe, und haben 
deshalb Wein geschickt. Don Haussauen sind 
proben selbstgebrauter Schnäpse eingegangen. 
th. Husum, 6. Okt. Dem Ferkelmarkt waren 519 
Tiere zugeführt. Der Handel war mittel, der Markt 
ivurde nicht geräumt. Veste Ware kostete 9—11 MJt, 
mittlere 8—9, geringere 6—7 JUl. Nach Gewicht 
wurden für schwere 'Ware 23—27, für leichte 23 bis 
27 Pfg. das Pfund bezahlt. Ausnahmetiere über 
Notiz. — Auf dem Wochenmarkt kostete Meierei- 
butter 1,82, Landbutter 1,25—1,80 JUi, Eier 10, 
Enteneier 11 Pfg., Spätkartosfeln 1,70—1,80 JUl 
per Zentner. 
Der Hamburger Oberpostdirektor Orth ist ins 
Reichspostministerium berufen worden. Als sein 
Nachfolger ist der Präsident der Oberpvstdirektion 
in Magdeburg, Fitner, ein gebürtiger Hamburger, 
in Aussicht genommen. 
Im auswärtigen Dienst sollen 20 Konsulate 
aufgehoben werden. Ursprünglich war die 
Aufhebung von nur 7 vorgesehen. 
Im Berliner Sondergerichtsprozeß gegen Char 
lottenburger Kommunisten wurden 
Zuchthausstrafen von 2 bis 10 Jahren beantragt. 
Polen wird künftig die Zulassung ausländi 
scher Artisten kontingentieren, d. h. beschrän 
ken. 
In Metz wurde der Leiter eines in deutscher 
Sprache erscheinenden kommunistischen Blattes ver- 
Der Unterrichtsausschuß des Preußischen Land 
tages nahm am Mittwoch mit den Stimmen der 
Sozialdemokraten und Nationalsozialisten einen 
sozialdemokratischen Antrag an, die Durchführung 
des Erlasses über das Recht der kirchlichen Ein 
sichtnahme in den evangelischen Religionsunter 
richt der Schulen solange auszusetzen, bis eine Ver 
ständigung über diese Frage zwischen Staat, 
Lehrerschaft, Eltern und Kirchen herbeigeführt sei 
Seitens der Antragsteller heißt es, daß in deni 
Erlaß eine Eilfertigkeit liege, und daß er an Eng 
herzigkeit nicht zu überbieten fei. 
Abgelehnt wurde der deutschnationale Antrag 
auf gründliche Unterweisung der Schüler aller 
Schularten über den Vertrag von Versailles und 
auf Aushändigung einer Zusammenstellung der 
wichtigsten Bestimmungen,' außer den Antrag 
stellern traten die Nationalsozialisten für den An 
trag ein. 
* . * 
PrMentsMlg-W«E isrüöen. 
Es strahlt einer. 
Marktbericht 
der Landwirtschastskammer für Schleswig-Holstein 
(Ohne Gewähr) (Preise ver 1 Pfund Lebendgewicht) 
Altona, den 6. Oktober 1932. 
A- Ochsen. 
1. Vollst, ausnem. höchst. Schlachtwertes ••»•. o.3S—0 30 
2. Sonst, vollfleischige /. o °4—0^7 
3. Fleischige oÎ8-o'?2 
[ 4. Gering genährte 0.10—0.15 
B. Färsen. 
1. Junge vollst, höchsten Schlachtwertes 0.29-0.36 
2. Sonst, vollst, oder ausgemästete 0.25-0.27 
3. Fleischige 0.17—0.83 
4. Gering genährte 0.10—0.13 
C. Bullen. 
1. Jvna. vollst, höchst. Schlachtwertes 0.23—0.25 
2. Sonst, vollsteischige oder ausgemästete-... 0.18—0.21 
3. Fleischige 0.12—0.16 
4. Gering genährte 0.08-0 11 
D. Kühe. 
1. Jung, vollst, höchst. Schlachtwertes 0.25—0.27 
2. Sonst, vollsteischige oder ausgemästete --- 0.19—0.2.3 
3. Fleischige 0.14—0.17 
4. Gering genährte o!ü7—o!l2 
E. Schafs sWeidemaft) 
1. Beste Mastbammel und iiina. Masthammel 0.^9—0.30 
2. Mittl. Mastlämmer u. gut genährte Schafe 0 ^2—0 '5 
3. Mäßig genährte 015-0 18 
4. Gering genährte 0 06—0 10 
r oun/vw deutsche Rinder 2447, darunter 896 Och- 
sen,ķ 249 Bullen, 686 Färsen. 36 Fresser, 610 Kühe, 
sonne 13o7 Schafe. 
Marktverlauf: für Rinder ruhig, für Schafe 
mäßig rege. 
LWe Milip VM A0MMSß°MM 
Hamburg, den 6. Oktober 1932 
Getreide sPreise in RM. per 80 Kg.) 
GĢeņeZ MmerkMg. 
Ueber enorme Kapitalvcrschiebungen aus Spa 
nien ins Ausland gibt ein Madrider Prozeß Auf 
klärung, der bis jetzt 32 Personen, darunter spa 
nische Aristokraten, auf der Anklagebank sieht. Die 
Verschiebungen erfolgten entweder per Schiss, oder 
gemünztes Gold wurde zu Automobilwerkzeugen 
eingeschmolzen und in Wagen über die Grenze ge 
schasst. Ein Abgeordneter wird beschuldigt, in ei 
nem Kleinflugzeug viereinhalb Millionen Pesetas 
nach Frankreich geschafft zu haben; auch behauptet 
die Anklage, daß über das Konto des Exkönigs 
Alfons Kapitaloerfchiebungen erfolgt seien. Es 
sollen Geldstrafen in Höhe von 300 Millionen Pe 
setas z.ü erwarten sein. 
Weizen franko Hamburg 
I Weizen ab inland. Station 
Roggen franko Hamburg 1 
Rogaen ab inlfinb. Station . 
Wintergerste ab Meckl./Holst./Hann. - 
Sommergerste ab Meckl./Holst.Dann.-- 
Donaugerste kwglr. Hbg. unverz. loko 
Hafer franko Hamburg 
Hafer ab inland. Station 
10.to—10.65 
10.20—10.25 
8.10— 8.25 
7.70— 7.75 
8.70— 8.80 
8.80— 9.20 
3.60— 3.65 
7.10— 7.30 
6.70— 6.15 
Futtermittel sPreise ick RM per 80 Kg. prpt ) 
Meizenkleie inländ. 
Weizenkl. inl- mar- 
^oaaenkleie Inland. 
Malekl. afrist verz. 
Aalmk.HarblWilhb 
"akaskiilisn 
Raprkuch"n 
4.55 
4.80 
4.CO 
4.15 
5.15 
3.6o 
Erdnußk. Harb-W. 
Erdnußk.-M-'bi. bev 
Osinst S>orb.iWilbb. 
"einkuck>enm.373i> .. 
^aua-^^rat 
Ņessst-M-'bl?4/»şioH 
^"«mw.-S-M. 50% 
Unter den mancherlei vom Preußischen Staats- 
Ministerium beschlossenen Personalveränderungen 
<s. auch Provinzteil) auf den Posten von Oberpräsi- 
denten, Regierungspräsidenten, Landräten usw. be- 
sindet sich auch die Ernennung des Regierungsprä- 
Ldenten a. D. Kutscher zum kommissarischen 
vberpräsidenten von Ostpreußen. 
Gouverneur Roosevelt sliukS), 
der Kandidat der Demokraten, auf seiner Propagandafahrt durch die Vereinigten 
Staaten, ^as Bild zeigt ihn bei seiner Ankunft in Seattle, wo er Huldigungen 
seiner onhanger mit einem strahlenden Phvtographicrgcsicht beantwortet. Kein an- 
dcres Land erwartet von seinem Präsidentschaftskandidaten so „volkstümliche Ge 
sten" rm Wahlkampf wie Amerika. 
-ra^' Konterfei der Kandidaten — z. B. im Bad, beim Holzhacken usw. — berührt 
zuweilen naiv. J 
Mehl (Preise in RM. per 100 ^ ) 
5.70 
5.75 
5.15 
5.75 
5.25 
4.00 
5.25 
Anszugmehl hiesiger Mühlen 
Ņckermebl .. „ 
^oggenkeinmehl.. ........ 
Roggenaŗobm. .. .. 
Tendenz: Getreide ruhig. TultermÜlel rnhla 
Mehl ruhig. 
* * * 
37.75 
32.25 
24.50-25.25 
19.00—20.00 
Berliner GetreidefrAhrrrarkt 
Im Präsidentschafts - Wahlfclözug hielt 
Hoover, der Kandidat der amerikanischen 
Republikaner, die erste Rede. Er sprach sich 
gegen Streichung der Kriegsschulden aus und 
befürwortete die Verwendung der eingehen 
den jährlichen Teilzahlungen für Ausöeh- 
nung des Absatzes der landwirtschaft 
lichen Erzeugnisse der Vereinigten Staaten. 
vom 8. Oîtoker 1938 
Tendon, schwächer. Geschäft ruhig. 
Weizen....202.50—204,50 | Hafer 135.00-140.00 
Roggen.... 155.70—157.50 t Weixendleie.. 94.50-9750 
Wintergerste 157.(0—173.00 ! Roggenkleie..84.00-88.00 
Preis für 1000 kcc 
wir 
Kri 
Zöl 
kon 
neu 
den 
vor
	        
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