Full text: Newspaper volume (1932, Bd. 2)

WWW 
ländischer Fische. Leiter hat man den diesbezüg 
lichen Wünschen der Fischer nur unzureichend Rech 
nung getragen, was sich bereits empfindlich ausgc- 
wirkr hat. Allein die Hochseefischerei muhte 60 bis 
60 Prozent ihrer Flotte auflegen, (ok.) 
- ■ 
ķ' ' ’ - 
t î 
15.40 5 
4.209 
84 47 
16 : 85 
34 67 
2160 
fas dièkmmsckm 
Ņus dem Kirchlichen Leben Norder- 
Dithmarschens. 
^ fa» 6 
ilver- 
N.H.H' 
brew 
au^ 
!g da- 
nöcö- 
seie« 
llt, st 
aiig"' 
ß am 
h uw 
strslWt 
u'tstnd 
Aul- 
( de' 
estge- 
; stUf 
: un- 
:rsor- 
Ķ 3m Kreise wurden 1931 rund 41180 evan- 
Milche Einwohner gezählt. 779 Kinder wunden 
. aren. Getauft wurden 741 Kinder. 718 evange- 
4 evang.-katholische und 2 evang.-dissidentische 
wurden geschlossen. 558 Sterbe fälle wurden 
Ņhlt, unter diesen 24 Selbstmörder. Don diesen 
i>rd°u 516 mit kirchlicher Mitwirkung beerdigt. 
.’0 Kinder wurden konfirmiert und 4209 Perso- 
^ nahmen das Abendmahl. 97 Kivchenaustrttte 
zu verzeichnen. 
* * * 
cichè' 
ilin'â 
riu'U' 
-ret«* 
iCtt- 
IUI'' 
70 94 3 
ZU' 
c di- 
t stv- 
raftu 
Der 
h «ul 
^5. Meldorf, 14. Juni. Etadtvsrtrrtung. Am 
Hntaoub^ud fand eine Sitzung der Metdorfer 
ladtvertretung statt. Für die Begradigung des 
Zustromes im Außendeich wurden 400 000 RM 
Mewendet; diesen Betrag zahlt zur Hälfte der 
ant, zur anderen Hälfte sind die Stadt und die 
. Offenen Landgemeinden Träger der Kosten. 
p Tilgungsfrist dieser Anleihe ist von 10 auf 
ß Jahre verlängert. Vorgelegt wurden 2 Ent- 
für ein Kriegerehrenmal in den städtischen 
liegen. Für die Ausführung des Entwurfes vom 
^ŗtenarchitekten H. Maß-Lübeck stellt die Stadt- 
^-^etung einen Platz in den Anlagen bei dem 
^ņkmal für die 1870/71 Gefallenen zur Verfügung. 
à. Hemme, 13. Juni. Einbruch. In der Nacht von 
^nntag auf Montag wurde bei dem Arbeiter Her- 
An Schneider in Zennhufcn eingebrochen. Von 
r 
^kannten Tätern wurde in der Wohnstube ein 
Auster angebohrt, wodurch sich der Eingang ver 
gift wurde. Eine verschlossene Kommode ist geöff- 
>^Und durchsucht worden, wahrscheinlich in der Ab- 
nach Bargeld zu suchen. Den Tätern sind ver 
miedene Gegenstände in die Hände gefallen. — In 
^selben Nacht ist bei dem Landmann Hermann 
pulsen am Gohweg ein Einbruchsversuch unter- 
'^nnen worden. Als hier ebenfalls ein Fenster 
^ltels Bohren geöffnet werden sollte, wurden die 
^îex von dem Hausmädchen gestört, so daß sie un- 
^^ichteter Dinge das Weite suchten. 
, kg. Büsum, 14. Juni. Die Kirchspielsver- 
lehnte die Einführung der Bürger- 
sUer ab. Der Gemeindevorsteher muß jetzt 
'<e Steuer auf Grund der Vorschrift der Ho 
yren Behörde einführen. Als Deichrichter 
rden Peter non Postel, Johann Johannsen 
s/nd Cyriaks-Deichhausen gewählt. Der Vor- 
mfchlag für das Rechnungsjahr 1832 wurde 
t ScrW'l 110100 MM festgestellt. An Steuern sol- 
6.“j wie im Borjahre gehoben werden: 150 v. H. 
ifr Grunövermögenssteuer, je 300 v. H. der 
^werbekapital- und -ertragsteuer und 20 v. H. 
Meigstellensteuer. Es verbleibt ein uligedcck- 
Fehlbetrag von 28 000 MJl, der von der 
Gierung als Beihilfe erbeten werden soll. 
A<k. Wrohe, 13. Juni. Verurteilter Hühnerdieb. 
siliehsamen Besuch erhielt nächtlicherweise das Ge- 
chit des Landmannes M. in Wrohe, denn ein Spitz 
te drang in den Stall ein und entwenvete meh- 
Hühner und ein Partie Schrot. Er kam aber 
weit mit seiner Beute, denn am anderen Mor- 
wurde er auf dem Wege nach Kiel angehalten, 
^ die Hühner nebst Schrot wurden ihm wieder 
"àommen. Der Angehaltene, es handelte sich um 
^ Arbeiter Jürgen T. aus Kiel, konnte den Dieb 
el selbstverständlich nicht abstreiten, und dies tat 
} Pich nicht am Dienstag vor dem Kieler Schöffen- 
vor dem er sich zu verantworten hatte. Er 
^lte den Diebstahl gelegentlich eines Besuches, den 
f seiner in Wrohm wohnenden Mutter abstattete, 
-^geführt. Do der Angeklagte rückfällig war, und 
Prer Diebstahl vorlag, ein Schaden aber nicht 
^standen ist, beantragte der Staatsanwalt, ,es bet 
geringsten zulässigen Strafe von einem Jahr' 
^şänguis zu belassen. Das Gericht nahni aber Not- - 
Abstahl als vorliegend an, -da der Angeklagte lange 
gerwerbslos gewesen ist, und so kam er mit 
s Alonaien Gefängnis davon. Auch soll die Frage 
’ 1 Bewährung noch erwogen werden. 
-t'M 
übet 
-Hß 
So« 
ic f 
.0"5. 
6,2**' 
oben 
vck- 
Ein' 
tar» 
oipit 
,vU n 
rar" 
-sä« 
M'h 
jtJ 
rief 5 
lt-re 
chlt. 
‘ fas SideesUdl 
^oteftoerfammhmcj u. Zurückstellung 
einer Zwangsversteigerung. 
Tönning, 14. Juni. Die Londvolkvereini- 
Eiderstedt hatte für Montagmorgen eine 
ş'întiich« Protestverfamurlung nach dem „Hambur^ 
Zi Hof" einberufen, die recht zahlreich besucht 
Zk Und von W. Hamkens-Tctenbüll geleitet wurde. 
!>îii 
berichtet, wurde der Grundbesitz des Hofbe- 
F. Iebeängenhemme, Kirchspiel Oldens- 
vor kurzem von dem hiesigen Arzt Dr. Thran 
' Zwangsversteigerungsverfahren käuflich erwor- 
Landvolkvereinigung 
şjZ Der Vorsitzende der 
Ņe n. a. folgendes aus: 
vorliegende Zwangsversteigerung ist eine der 
i n unserem Kreis. Zum ersten Mal ist hier 
fv. Ķäufer (Dr. Thran) aufgetreten, der aus dem 
hZü Beruf stammt. Dr. Thran hat ober die Er- 
i>^à>ug abgegeben, daß er nicht entfernt daran ge- 
A hätte mit feinem Gebot den Unwillen des 
ô»oiïs zu erwecken. Er habe lediglich feinem 
tit?" Hof kaufen wollen und wäre auch nicht 
L* die evtl. Folgen des Kaufes aufgeklärt wor- 
bņ glauben diese Erklärung von Dr. Thran, 
Tejjj r - Thron als Arzt vollständig für seinen Beruf 
j^Uud darin ausgeht, so daß er nicht von 'den 
in der Provins betreffs der Zwangs 
versteigerungen Kenntnis eryoUen hak. Man kann 
leider in diesem Falle Herrn Iebe den Dorwurf 
nicht ersparen, daß er sich nicht früh genug um 
diese Sache gekümmert hat, und daß es infolge 
dessen zu der von dem Landschaftlichen Kreditver- 
band (nicht wie vielfach angenommen von der 
Schleswig-Holsteinischen Bank) betriebenen Zwangs 
versteigerung gekommen ist. Da aber der Zuschlag 
noch nicht erteilt ist, so haben wir es durch Ver 
handlungen mit dem betreibenden und den beige 
tretenen Gläubigern erreicht, daß die Zwangsver 
steigerung bis zum Herbst zurückgestellt wird. Die 
Versammlung nahm einen ruhigen Verlauf. 
Aus yiocdfeUdcuhd 
sr. Insel Föhr, 12. Juni. Die Bautätigkeit ist 
auf der Insel Föhr sehr rege. In Wrixum geht 
die Errichtung eines Wirtschaftsgebäudes der 
Fertlgstellâg entgegen. Momme Mommsen in 
Midlum erneuert seinen Stall, ebenso baut Gustav 
Clausen in Dorgsum seinen Stall vollkommen um. 
In Ni-eblum ist das Haus des Julius Hansen ab 
gebrochen worden, um Platz zu machen für einen 
Neubau, der zu Geschäftszwecken, als Zweifami 
lienwohnung eingerichtet werden soll. Ganz her 
untergerissen werden ebenfalls die Häuser von Rie- 
wert Ocke Hinrichsen in Erotz-Omfum und Frau 
Jnna Nielsen im Ostende von Toftum. Auf bei 
den Plätzen werden Neubauten errichtet werden. 
Schließlich errichtet noch der Meiereiverwalter 
Peter Jöns in Oldfum südlich der Meierei eine 
Wohnung. In Wyk dagegen ruht die Bautätigkeit 
so gut wie ganz. 
sw. Wyk auf Föhr, 14. Juni. Norag-Aufnahmen 
aus Föhr. Die Norag ist zur Zeit damit beschäftigt, 
auf den Inseln zwischen Borkum und Sylt Ton- 
aufnahmen für eine Hörfolge herzustellen. In Sü 
derende werden eine Führer Hochzeit und Führer 
Volkstänze aufgenommen werden. 
ty&in IfUüdcuckm 
Flensburg, 13. Juni. Guts Benutzung der 
neuen Flugroute Flensburg—Kopenhagen. 
Die neue Flugroute zwischen Flensburg und 
Kopenhagen ist in der ersten Woche ihres Be 
stehens von 45 Passagieren benutzt worden und 
hat 350 Kg. Gepäck und annähernd 40 Kg. 
Briefpost befördert. 
gungstag fand ein öffentlicher Buudesabend statt, 
in dem ein Einblick in die Arbeit der Jugend, ihr 
Fühlen und Denken gewährt wurde. Der Bund 
fordert evangelische Menschen und evangelische 
Haltung. Ter zweite Tagungstag begann mit Frei 
übungen am Strand. Alsdann wurde in der Bor- 
byer Kirche ein Festgottesdienst abgehalten. Pastor 
Jversen-Rendsburg hielt die Festpredigt. Nach 
mittags fand ein Festzug durch den Ort statt, au 
dem etwa 500 Personen aus Borby, Kiel, Rends 
burg, Schleswig, Flensburg und Harrislee teil 
nahmen. Auf der Festwiese wurde anschließend ein 
Märchensptel, Volkstänze und ein kleiner Sing- 
wettstrett ausgeführt. 
is. Schinkel, 13. Juni. Beim Baden ertrun 
ken ist am Sonntagnachmittag die im 11. Le 
bensjahre stehende Tochter Elly des Arbeiters 
Artur Höllwig. Das 5îind hatte sich beim Ba 
den mt alten Eider-Kanal bei Rosenkranz zu 
weit hinausgewagt und versank vor den 
Augen der mitbadenden Geschwister. 
Meine 
Widscàaļtsnachcichten 
Die Zahl der deutschen 
Landgemeinden. 
Flensburg, 14. Juni. Omnibus in den Gra 
ben gestürzt. Auf der Apenrader Chaussee, 
unweit der Grenze, stürzte ein Flensburger 
Omnibus in den Graben und schlirg um. Zum 
Glück wurde von den sechs Passagieren nie 
mand ernstlich verletzt. Der Unfail geschah, als 
der Chauffeur von einem Radfahrer ausbiegen 
mußte. 
Dörpstebt, 13. Juni. Vorsicht mit Lötlampen. 
Ein Schadenfeuer entstand am gestrigen Tage 
auf dem Bahnhof Dörpstedt. Der Klempner- 
lehrling Röckeudurf mar mit Lötarbeiten be 
schäftigt, hierbei fiel die Lötlampe um, und das 
brennende Benzin setzte das Dach in Brand. 
Nur dadurch, daß sofort einige Männer zur 
Bekämpfung des Feuers zur Stelle waren, 
war es möglich, ein größeres Feuer zu ver 
hüten. 
Ums êdie&^ļSsde 
Tagung des Bundes deutscher Jugendoereins. 
Cckernförde, 14. Juni. Der Bund deutscher Ju- 
geiidvereino. Gau Mittelholstein, hielt in Borby 
seinen diesjährigen Bundestag ab. Am ersten Ta- 
Nach der letzten Volkszählung waren in Deutsch 
land insgesamt 51 077 Gemeinden vorhanden, ein 
geschlossen die Stadt Berlin sowohl wie die kleinste 
Landgemeinde. Von dieser Zahl entfallen rund 99 
Prozent auf Gemeinwesen mit weniger als 10 000 
Einwohnern. Don dem restlichen einen Prozent 
sind 904 Gemeinden solche mit 10 000 oder mehr 
Einwohnern. Unter diesen aber gibt es 234 Ge 
meinden mit 20 000 Einwohnern und darüber. Die 
genannten 99 Proz. der deutschen Gemeinden sind 
zum weitaus überwiegenden Teil Landgemeinden. 
Ihre Einwohnerzahl beträgt 52, 1 Proz., also mehr 
als die Hälfte der gesamten Einwohnerzahl des 
Deutschen Reiches. Von der Gesamtzahl der deut 
schen Gemeinden in Höhe von 51 077 haben nicht 
weniger als 93,5 Proz. unter 2000 Einwohner. 
Diese Zahl beweist im besonderen Maße, wie die 
deutschen Landgemeinden, in welchen mehr als die 
Hälfte der deutschen Gesamtbevölkevung wohnt, ge 
genüber der Gesamtzahl aller deutschen Gemein 
den, ins Gewicht fallen. 
Der TätigteitsSerickt des Reichsvcrvaudes 
der deutschen See- und Küstensischer, 
der unlängst für das Geschäftsfahr 1881-32 erstattet 
wurde, gibt ein anschauliches Bild von der vielsei 
tigen uud ersprießlichen Arbeit, die im verflossenen 
Jahre geleistet wurde. Daß die Devisenverordnung 
auch auf die Fischerei ausgedehnt wurde, ist in erster 
Linie ein Verdienst des Rcichsverbandes. 
Eine weitere Frage von außerordentlicher Bedeu 
tung hat den Reichsverband bis jetzt dauernd be 
schäftigt. Es handelt sich um die Einführung eines 
Mindestmaßes von 24 Ztm. für Schollen in der 
Nordsee. Diese Frage hat nicht nur für die Nordsee 
Bedeutung, sondern auch für die Fischer der Ostsee, 
besonders während der Schonzeit für Plattfische in 
den Monaten Februar und März. Während an 
sämtlichen Anlandungsplätzen der Ostsee in diesen 
Monaten keine Schollen gelandet werden dürfen, 
benutzt das Ausland, besonders Dänemark, diese 
Zeit, um große Mengen kleiner Nordseeschollen auf 
den deutschen Markt zu werfen. Die Ostseefischer 
haben dagegen sehr energisch protestiert und ausge 
führt, daß sie der Schonzeit nur zugestimmt hätten, 
weil sie glaubten, durch das Verbot des Fangen-? 
und der Anlandung von Goldbntt in der Ostsee bes 
seren Absatz für ihre Heringe und Dorsch zu haben. 
Da diese Erwartungen, besonders in der Lübecker 
Bucht, sich nicht erfüllten, sind durch die oldenbur- 
gischen und ostholsteinischen Fischer Anträge auf 
Aushebung der Schonzeit für Plattfische in der Ost 
see gestMt ivorben. 
Die Haupttätigkeit des Rcichsverbandes richtete 
sich im verflossenen Jahre gegen die Einfuhr aus- 
ŞhşşlchķKşiSK flÄgAL hÄllkMKst. 
Oberschlesien und mit ihm das ganze Reich 
gedenken des Tages, an dem vor 10 Jahren 
die Polen die Herrschaft in Ostoberschlesien 
antrat, das ihnen von der Botschafter-Konfe 
renz zugesprochen worden war. Zehntausende 
von Deutschen gerieten damals unter' die 
Fremdenherrschaft, die mit allen Mitteln 
versuchen, ihnen ihr Deutschtum zu nehmen. 
Anläßlich der Tatsache, daß zehn Jahre ver 
strichen sind, seitdem die Abstimmung in Ober 
schlesien stattgefunden hat, werden die Reichs-, 
Staats- und Kommnnalgebäude in ganz Ober- 
schlesien morgen ans Halbmast flaggen. Fer 
ner sind Gedenkfeiern vorgesehen, in denen 
des schreienden Unrechts gedacht werden wird, 
das dem Reich durch die widerrechtliche Ab 
trennung eines Teiles von Oberschlesien an 
Polen zugeführt wurde. Schließlich wird der 
gesamte Berkehr für die Dauer von einer 
Minute ruhen. 
8§;*mte MwEe. 
„Berge in Flammen!" 
Aufführung in Hohcuwestcdt. 
Dieser gewaltige deutsche Ton-Sprechfilm nach dem gleich 
namigen Roman, den unsere Leser erst kürzlich in der iNu- 
strierten Beilage sicherlich mit großer Spannung verfolgt 
haben, kommt hier am Freitagabend in der „Ferlisicht" (W. 
Oder) zur Aufführung. Eine übersichtliche Inhaltsangabe 
für diejenigen, die den Roman nicht gelesen haben, brachte 
unsere geitimg am 2. Juni, anläßlich der Aufführung in den 
Elektra-Lichtspielen in Rendsburg. Nach den vorliegenden 
Pressemeldungen ist der Film überall sehr gut aufgenommen 
worden, sogar der Reichspräsident soll sich über die Vor- 
führung sehr anerkennend ausgesprochen haben. Bersäuan« 
darum niemand, sich diesen herrlichen Film anzusehen. 
Ä us 
22. 
'7M I7 j, ^ 
Je 
02b 
^ tee 
©it. 
imUtraUBö: OTOlkertovonOTr,»MroD*«.<*i.»wonw% 
•MdecW, • Äeq*n. # Schn«.«« Dunst, 13 ttcvel. Gewirrte, 
aeraupem. A no s <i. @ vme. -OSSM 1--c.1t. '-Oteictt. 
»■-O sawaca^-OrnöSiq. *-0 tnscfl.'w-O srorn.®*-0 sr«f, 
•*-0 stüemiscn. ®K) «oller Sturm Die Pfeil« stiegen mW 
Km Winde. Die emgŞdweten Urnen füoMren) rrrdin» 
«en Se Omi mir qleicnem UiftstrucX. Oie neben den Ort« 
«fene.-id*» kamen anbim tu» uifnemoeruni.- an 
Am Sübrande des keilförmig bis zur Nordsee 
reichenden Hochs herrschte heute im ganzen Reich 
mit Ausnahme Schlesiens und Sachsens, wo cs 
zu leichten Störungen kam, ruhiges ivarmes Wet 
ter. Zwar schmilzt der hohe Druck über Mittel 
europa zusammen, dvch toird die Witterung zu- 
ikächst eine iveseiitliche Aenderung nicht crsahrcu. 
Vücherüsch. 
«Der Westfrontführer^, Herausgeber Dr. Harboe Kordel. 
Verlag: Tradition Wilhelm Kolk, Berlin, in weichem Leineu- 
bdnd mit zahlreichen Skizzen und Bildern N,,/k 5.50. 
Dr. Harboe Kardel, als langjähriger Mitarbeiter der 
„Landeszcitung" unseren Lesern bekannt, hat mit der Her. 
ausgäbe dieses Buches einem seit Jahren bestehenden Be- 
dürfms entsprochen. Unendlich viese haben den Wunsch, die 
alten Kampfstätten an der WesUront wiederzusehen oder die 
Gräber ihrer gefallenen Lieben aufzusuchen. Zumeist sind 
diese Pläne daran gescheitert, daß jeder Anhaltspunkt dafür 
fehlte, wie ein« derartige Reife in das ehemalige Feindgebiet 
zweckmäßig durchzuführen fei. Während für Franzosen, Eng 
länder und Belgier bereits zahlreiche und übersichtliche Front- 
führer erschienen sind, waren die deutschen Besucher der 
Westfront zumeist mir auf eigene Erinnerungen oder irgend 
welche Ratschläge Bekannter angewiesen, so daß di« Reisen 
häufig enttäuschend und unter Aufwand von viel Zeit und 
zu hohen Kosten erfolgten. Diesem iviangel hat der Ber- 
faster, der auf zahlreichen Frontreisen nach dem Kriege die 
Gebiete eingehend studiert hat, durch die Herausgabe des 
übersichtlichen und alles Wesentliche enthaltenden Buches, an 
dessen Ausarbeitung die Leitung des Bol-ksbundes „Deutsche 
Kriegsgräberfürsorge" hervorragend beteiligt ist, abgeholfen. 
In der Einleitung enthält der Führer sorgfältig bearbei 
tete Winke für die Westfrontbesucher, ein kleines Merkblatt 
mit den notwendigsten Hinweisen für Reisen in Frankreich, 
die Anrcisewege zur Westfront, ferner Vorschläge für die 
Wahl des Reiseweges im Frontgebiet und einen allgemeinen 
lleberblick über die deutschen Kriegerfriedhöfe im Westen. 
Der Hauptteil des Buches umfaßt den Besuch der Schlacht- 
fewer in ihrer bekannten Gliederung. Jeder dieser Abschnitte 
enthält einen allgemeinen und militärgeographischen Ueber- 
blick, dem sich geschlossene geschichtliche gusammenstàngen 
— auch aus dem Kriege 70/71 und aus früheren Zeiten — 
anschließen. Die Schilderung ist lebhaft und warm und hält 
sich streng an die kricgggeschichtlichc Wahrheit. Jeder Be- 
sucher dieser Gegenden erhält so ein außerordentlich klares 
und übersichtliches Bild und tst in der Lage, sich sowohl 
örtlich wie historisch ohne Schwierigkeit zurecht zu finden. 
Ergänzt ist der Textteil durch 86 klare Skizzen der Ort- 
schäften und Verkehrswege, auf denen auch die meist recht 
abseits liegendcu KricgerfriedhLşe genau eingetragen sind, 
sowie durch ein umfangreiches Ortsregister, das die pra-ktiscl>e 
Brauchbarkeit des Buches sehr erleichtert. 78 Bilder aus 
der Kviegszeit sowie von deutschen Kriegerfriedhöfen beleben 
das Buch, das für jeden Frontbesticher ein unentbehrlicher. 
Feit und Kosten sparender Begleiter sein wird. 
Verfasser und Verlag haben begründeten Anspruch auf 
den Dank der deutschen Frontkrieger für die sorgfältige und 
übersichtliche Bearbeitung des Handbuches, dessen Vorwort 
Dr. Kardel mit dem Satz schließt: „Möge der Westfront- 
führer mit dazu beitragen, daß das teure Erbe der Kriegs 
generation auch weiterhin treu bewahrt wird und daß die 
Gräber unserer Ecfalleiien di« Beachtung und Pflege finden, 
die sie bei der Größe des, gebrachten Opfers verdienen". 
G. B. 
Verlac, u. Druck: Heinrich Möller Söhne 
Rendsburg. 
Ehefredoktivn u.VerlagSleituna: Ferd. Möller. 
Verantwortlich für Leitartikel: Ferd. Möller. 
Politik: Adolf Greavri für den allciemei- 
nen Teil und Feuilleton: Herbert Puhl- 
mann, für den wirtschaftlichen Teil: Dr. Ivb. 
Gosch, für den provinziellen und örtlichen Teil: 
Karl Müller alle in Nendsbiirc,. — Ber 
liner S ch r i f t l e i t u n c,: Berlin-Cbarlotten- 
bury 9. Gotha-Allee 19. Fernsprecher I P 
Heerstrabe 0330, 
f >, ‘ 
à stye* Kir' 1 ; 
1 ' 
, , '
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.