Full text: Newspaper volume (1931, Bd. 4)

listen statteten dem dortigen Bundessekrààt der 
italienischen Faschisten einen Höflichkertsbesuch ad 
und legten einen Kranz am Ehrenmal für die ge 
fallenen Faschisten nieder. Don nationalsozialisti 
scher Seite wird mitgeteilt, dag der Werberdend 
in Florenz zu einer großen Anzahl von Beittitts 
erklärungen zur Nationalsozialistischen Partei sei 
tens Florentiner Deutscher geführt habe. 
Dis faschistische Presse Italiens berichtet aus 
führlich über die Veranstaltung. Die Erklärungen 
Hitlers vor Vertretern der Auslandspresse in 
Berlin sowie die Unterredungen Rosenbergs wer 
den ausführlich wiedergegeben und in politischen 
Kreisen besprochen. 
Reist auch Hitler nach Italien? 
Hitler ist gestern, wie aus Wien gemeldet wird, 
das österreichische Visum für die Durchreise nach 
Ungarn und Italien bewilligt worden. 
* . 
Srumngs heutige MBsmîmmip- 
klMdUhMg. 
TU. Berlin, 8. Dez. (Eig. Funkmeldung). Wie 
die Telegraphen-Unron erfährt, wird Reichskanzler 
Dr. Brüning heute von 21—21,25 Uhr im Rund- 
funk über die neue Notverordnung sprechen. Un 
gefähr zur selben Zeit ist mit der Veröffentlichung 
der Notverordnung zu rechnen. 
Der Reichskanzler empfängt heute um 20 Uhr die 
.Presie. Dabei wird ihr die Notverordnung über 
gehn. Es ist übrigens das erste Mal, daß der Kanz 
ler die Presse um sich versammelt. 
* 
Zn dem mitgeteilten Programm ist heute 
nur noch hinzuzufügen, Laß die Umsatzsteuer- 
erhöhung auf 2 Prozent kommt, wodurch die 
Fehlbeträge des Haushaltes bis Ende dieses 
Jahres gesichert werden sollen. Bezüglich der 
Lohn- und Gehaltskürzungen soll sich die Re 
gierung durch Notverordnung auf den Stand 
vom 10. Januar 1927 festgelegt haben. Die 
Beamtengehälter werden mit Wirkung ab 1. 
Februar um 9 Prozent weiter gesenkt werden, 
desgleichen die Invalidenrente. 
Bei einer Erhöhung der Umsatzsteuer auf 
zwei Prozent würden die Gemeinden, wenn 
man mit einem Mehrertrag von 900 Millio- 
ucn rechnet (!), 120 Millionen Reichsmark er 
halten. 
Wenn die Finanzlage nach wie vor schwierig 
bleibt, so dadurch, daß die Reichsregierung 
Eingriffe in die Tarife der Versorgungsbe 
triebe und VerkehrSuntcrnehmnngen vorneh 
men wird. In unterrichteten Kreisen wird 
auf die Tatsache verwiesen, daß die Tarife der 
Versorgungsbetriebe nur zu einem kleinen 
Teil Selbstkosten darstellen, daß sie im übrigen 
vielmehr indirekte Steuern sind. Bei einer 
' Senkung der Tarife um zehn Prozent würden 
die Gemeinden erhebliche Stenereinbußen er- , 
leiden. In kommunalen Kreisen wartet man I 
auf die Ausführuugsbestimmnugen zu den 
Bestimmungen über die kommunale Umschul 
dung. Es handelt sich bei der Umschuldung 
um einen Betrag von 1,8 Milliarden Mark. 
In allerletzter Stunde hat noch einmal der 
Vorsitzende der freien Gewerkschaften erklärt, 
daß er davor warne, unter Bruch des Tarif 
rechtes eine allgemeine Regulierung der Löhne 
mit dem Stande von 1927 anzuordnen. Die 
Gewerkschaften lehnen Folgen und Verant 
wortung einer solchen Notverordnung ab. In 
ähnlichem Sinne hat sich auch die Wirtschaft 
nochmals an den Reichspräsidenten in Sachen 
der Umsatzbestcuernng gewandt und die mög 
lichen Folgen in einer weitgehenden Produk 
tionseinschränkung innerhalb der Wirtschaft 
angedeutet. 
Die Koalitionsbedingungen 
der hessischen Natisnalsozialisten. 
12 Mà 
Am heutigen Dienstag nimmt der neugewählte 
hessische Landtag seine Arbeiten auf. Zunächst wird 
bas Landtagspräsidium gewählt, und dann folgt 
die Wahl des Staatspräsidenten, der die Minister 
zu ernennen hat. Wie es heißt, werden vor Zu 
sammentritt des Parlaments die hessischen Natio 
nalsozialisten der bei den parlamentarischen Ver 
handlungen ausschlaggebenden Partei, dem Zen 
trum, in Form eines Briefes ihre Forderungen 
überreichen. Darin sind in 12 Punkten die Bedin 
gungen enthalten, die dis Nationalsozialisten im 
Hinblick auf eine Regierungskoalition mit anderen 
Parteien stellen. Dem Vernehmen nach haben die 
Nationalsozialisten ihre Forderungen in eine 
Form gekleidet, die Verhandlungen nicht zulassen. 
Zur Stunde läßt sich noch nicht sagen, ob das 
Zentrum auf die ultimativen Forderungen ein 
gehen wird. Die Entscheidung dürfte heute nach 
mittag fallen. 
LŞ und Zchüsers Vernehmung. 
Reichsanwalt Zoeller aus Leipzig führte, wis 
aus Darinstadt gemeldet wird, am Montag die 
Vernehmung von Dr. Best zu Ends. Best ist nach 
Mainz zurückgekehrt. Ueber das Ergebnis der Ver 
nehmung war von amtlicher Seite bisher nichts 
zu erfahren. Es steht lediglich fest, daß Best die 
Frage, ob er mit seinem Dokument beabsichtigt 
habe, die gegenwärtige Republik zu stürzen, mit 
Nà beantwortete. 
Auch Schäfer-Offenbach ist vom Oberreichsan 
walt vernommen worden. Schäfer fürchtet für 
feine persönliche Sicherheit und hat dem Verneh 
men nach polizeilichen Schutz erbeten. Wie man 
sagt, fürchtet er weniger Angriffe von national 
sozialistischer, als besonders von kommunistischer 
Seite. Trotzdem beabsichtigt er, sein Landtags- 
mandot auszuüben, und will der heutigen Sitzung 
des Landtages beiwohnen. 
Şmrmli zuMgàà 
Staraee sein Nachfolger. 
^ TU. Nom, 7. Dez. Wie das Befehlsblatt der 
Faschistischen Partei mitteilt, ist der bisherige Par 
teisekretär Eiuriati seinem Wunsch entsprechend 
des Postens enthoben worden. Zum Nachfolger ist 
der Abgeordnete Starace ernannt worden. Di; 
Presse widmet dem scheidenden und dem neuen 
Parteisekretär Worte lebhafter Anerkennung. Das 
halbamtliche „Giornale d'Jtalia" bemerkt, daß der 
Wechsel im Parteisekretariat keine Aenderung in 
der Arbeit der Partei bedeute. Eiuriati behält 
sein Amt als Kammerpräsident bei. 
Staraee ist Generalleutnant der Miliz und der 
jenige der faschistischen Führer, die am längsten 
ihren Posten innegehabt haben. Er ist schon seit 
Jahren Mitglied des faschistischen Direktoriums, 
über sechs Jahre stellvertretender Sekretär der 
Partei, gehört zu den sogenannten Faschisten der 
ersten Stunde und ist ans den Berfaglieri hervor 
gegangen. 
Japans Festsetzung in der Mandschure!« 
DwUmlSK über Mmsirmer?. 
Englische AusWung. 
TU. London, 8. Dez. (Eig. Funkmeldung). Der 
diplomatische Korrespondent des »Daily Telegraph ' 
gibt die Ansicht englischer Kreise über die Dauer 
der jetzigen internationalen Verhandlungen dahin 
wieder, daß man mit einer Vorlage des Berichts 
des Sonderausschusses der B. I. Z. nicht vor Ende 
Dezember rechnen könne. Die Regierungskonferenz 
Tönn« also wohl frühestens am 15. Januar zusam 
mentreten. Unter diesen Umständen erscheine es 
fast unmöglich, daß die Abrüstungskonferenz am 
2. Februar eröffnet werden könne. Zunächst müsse 
die Reparations- und Finanzfrage geregelt werden. 
* . * 
Sie „hungerpilger" 
von hoover nichl empfangen. 
Die etwa 1400 Hungerpilger, die sich am 
Montag in Washington eingefnnden hatten, 
begaben sich zunächst auf den Kapitolplatz, wo 
sie von der Polizei umzingelt wurden. Eine 
Abordnung von zehn Mitgliedern durfte sich in 
das Kapitol begeben. Die Saalwächter entfern 
ten jedoch die Abordnung, die ihre Forderun 
gen weder dem Repräsentantenhaus noch dem 
Senat vorbringen konnte. Die Hungerpilger 
versuchten darauf die polizeilichen Absperrun 
gen zu durchbrechen, was ihnen aber nicht ge 
lang. Später versuchten sie bis zum Weißen 
Hanse vorzudringen, um dem Präsidenten ihre 
Wünsche vorzutragen. Präsident Hoover lehnte 
cs jedoch ab, die Abordnung der Hungerpilger 
zu empfangen. Die Polizei unterbrach darauf 
die Kundgebung und räumte das gesamte Re- 
gicrungsviertel. 
-Ä 
TU. London, 8. Dez. (Eig. Funkmeldung). Der 
japanische Eeneralstab in Tokio hat, wie die 
»Morningpost" meldet, eine weitere Division nach 
der Mandschurei in Marsch gesetzt. Diese Maßnahme 
erklärt sich ans dem angeblichen Vormarsch chinesi- 
scher Streitkräfte gegen Mukden. 
Sols, §êM und 5chr.ee 
deutsche Kandidaten für den Mandschurf-Ausschuß. 
Der Völkerbundsrat begann am Montag die 
vierte Woche seiner außerordentlichen Pariser 
Tagung, die bisher so gut wie ergebnislos ver 
laufen ist. Der Zwölser-Ansschuß befaßte sich mit 
den japanischen Vorbehalten bezüglich der Polizei 
gewalt in der zu schaffenden neutralen Zone und 
der Abgrenzung dieser Zone. Aus der japanischen 
Antwort war die Abgrenzung nicht klar ersichtlich, 
so daß sich der Rat schließlich gezwungen sah, die 
Vorbehalte als nicht stichhaltig abzulehnen. Die 
japanische Abordnung wurde gebeten, sich klarer 
zu fassen. In einer öffentlichen Sitzung am Mitt 
woch wird Ratspräsident Vriand wahrscheinlich 
die Schlußrede halten. 
Der Aussonderung des Dölkerbundarats gemäß 
haben diejenigen Regierungen, die Kandidaturen 
für den Untersuchungsausschuß für die Mandschu 
rei aufgestellt hatten, js drei Vertreter genannt. 
Deutscherseits wurden der ehemalige deutsche Bot 
schafter in Tokio, Dr. Sols, General von Sceckt und 
Gouverneur Schnee vorgeschlagen. 
Das japanische Dormarschbestreben. 
Nach Moskauer Meldungen aus Ehina hat der 
Oberbefehlshaber der japanischen Truppen in bet 
Mandschurei in einem Telegramm an Marschall 
Tschangshuelirng erklärt, die japanischen Truppen 
würden den Vormarsch aufnehmen, wenn der 
Mavschall Klintschau nicht räume. Je schneller der 
Marschall verschwinde, um so eher werde „Friede 
und Ordnung" in der Mandschurei hergestellt wer 
den. Tschanghsueliang hat das japanische Ultima 
tum abgelehnt und erklärt, daß er die Nordmand 
schurei nicht verlassen werde. Wenn die japanischen 
Truppen das Feuer auf seine Truppen eröffne 
ten, werde er den Befehl zum schärfsten Wider 
stand geben. 
Japanischer Panzerzug zum Entgleisen gebracht. 
Wie aus Mukden berichtet wird, wurde in der 
Nähe von Tacnan ein japanischer Panzerzug zum 
Entgleisen gebracht, wobei vier japanische Sol 
daten getötet und 11 verletzt wurden. Die japa 
nische Militärpolizei verhaftete drei Chinesen, die 
gestanden, daß sie den Panzerzug zum Entgleisen 
gebracht haben. Die drei, die vom Kriegsgericht 
zum Tode verurteilt wurden, sind bereits hin 
gerichtet. 
Wie die Sowjetamtliche Telegraphen-Agen. 
tur mitteilt, ist in Leningrad beschlossen wor 
den, im Hafen eine Lenin-Statue zu errich 
ten, die mit einer Höhe von 110 Metern das 
größte Denkmal der Welt werden soll. Ihre 
Errichtung im Hafen und ihre gleichzeitige 
Verwendung als Leuchtturm läßt erkennen, 
daß man offensichtlich dabei das amerikanische 
Beispiel der Freiheitsstatue im Hafen von 
Newyork im Auge hat. 
* 
Der dänische Kirchenminister Dahl äußerte 
dem „Kristeligt Dagblad" gegenüber, es werde 
notwendig sein, etwa 200 Pastoren-Aemter 
Dänemarks aufzuheben, und zwar von Ge 
meinden mit weniger als 1000 Einwohnern, 
da die Staatskasse die Ausgaben nicht bestrei 
ten könne. 
Tsu’ichßm.Sj AtatcmMmchulSutic 
" ' **“*' '■ —iffi« 
POLiTISCHE SCHULDEN 
59, 
513 
ÜBRIGE 
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BELG. 
6,326 
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157 
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IMG ESA MT 
V 114,513 
MILLIARDEN 
Grchfener 
m der Zerlin-Ambnrger §chn. 
TU. Wittenberge, 3. Dez. (Eig. Funkmeldg.) 
Die an der Berlin—Hamburger Bahn gele 
gene Ortschaft Glöweu wurde am Montag 
von einem Großfeuer heimgesucht. Kurz nach 
19 Uhr ging das unmittelbar an der Bahn 
gelegene Häckselwerk der Firma Paul Strunk 
in Flammen auf. Verbrannt sind etwa 3000 
Zentner Stroh, 700 Zentner Häcksel und sämt 
liche Maschinen. Infolge des Funkenftuges 
wurde auch ein großer Holzlagerplatz i» 
Brand gesetzt, der große Bestände von Gru 
benholz enthält. Bei der bedrohlichen Lage 
richtete man die Löschmaßnahmen in erster 
Linie auf die Rettung des Grubenholzes. Bei 
der Bekämpfung des Feuers wurde auch eine 
Lokomotive verwendet, die vom Gleis au^ 
große Wassermengen in die Flammen schleu 
derte. Der Zugverkehr erlitt erhebliche Ver 
spätungen. Der gewaltige Feuerschein war im 
Umkreis von über 60 Kilometern sichtbar. Die 
Branönrsache konnte noch nicht ermittelt wer 
den. Man vermutet, daß es sich um emett 
Racheakt politischer Gegner handelt; denn der 
Besitzer des Werkes und sein Sohn gehören 
der NSDAP, an und sind wiederholt bedroht 
worden. 
DeļîerbeŞ. 
Wettervoraussage für den 9. Dezember: 
Für das mittlere Norddeutschland: wechselnd 
wolkig, ohne wesentliche Niederschlage, wenig 
Temperaturänderung, mäßige westliche Win 
de. Für das übrige Deutschland: im Süden 
trocken und ziemlich heiter, mit mäßigen Nacht 
frösten, im übrigen Reiche: wechselnd wolkig, 
vereinzelt leichte Schauer und wenig Wärme 
änderung. 
Altona, den 8. Dezember 1931 
beim Grünen Jäger 18 
»«Wi £Ä5S 
Es wurde gezahlt für 50 kg Lebendgewicht: 
a) Beste Fcttlchweine über 300 Pfd. 45—46 ** 
bl Mittelschwere Ware-- - ca. 240-300 Pfd. 43—44 _ 
c) Gute leichte Ware ca. 200—240 Pfd. 40—42 , 
d) Geringere Ware ca. 160-200 Pfd. 30—33 
e) Sauen 30—38 v 
Auftrieb: 6021 (Ohne Gewähr, 
Handel: Rubig 
ŞÄiMkMfWsļlllN ber Landwirtschaftskammer 
JMUUCUIWlUUmUJl der Prov. Schleswig-Solstein 
Es wurde gezahlt für 50 kg Lebendgewicht: 
a) Dovellender $ui 
b) Veste Mastkälber 55—60 
c) Mittlere Ware 44-48 ., 
d) Geringe Ware 33—38 
e) Geringste iß 20 
D Fresser. 12—25 ” 
Duttrieb: 1284 (Ohne Gewähr, 
Handel: Rubin 
* * * 
Berlin, den 8. Dezember 1931 
Ml« m Mutt MŞļWrkl 
(Frühnotiz, (Ohne Gewähr, 
Mitgeteilt von der Pommerşchen Viebverwertungs- 
Gelellichatt Berlin-Zentraloiehboş 
Es wurde gezahlt kür 50 ksr Lebendgewicht: 
Breite: Auftrieb: Verlauf: 
Rmder 11-40 1808 rubig 
Kälber - 18—55 2335 tu5tf! 
Schale 16-36 44,1 ruhig 
schale direkt zugeführt 336 
Schweine 15234 ruhig 
Schweine zum Schlachtbof direkt 3202 
Auslandsschweins 1438 
Klasse A — Klasse C 39—42 Klasse E 33—36 
„ B 42-43 .. D 36-39 .. F - 
Sauen 37—39 
§M MîMļM m àsW-MM 
Hamburg, den 8. Dezember 1931 
Getreide (Preise in RM. per 50 Kg) 
Weizen franko Hamburg 
Weizen ab inland. Station 
Roggen franko Hamburg 
Rogoen ab inland. Station 
Wintergerste ob Meckl./Holst./Hann.--- 
Sommergerste ab Meckl./Holst.iHann... 
Donaugerste kwgfr. Hbg. unverz. loko 
Hafer franko Hamburg 
Hafer ab inlänb. Station 
Futtermittel (Preise in RM per 
11.20—11.25 
10.80—10.85 
10.15—10.20 
9.75— 9.85 
7.90— 8.00 
g.OO— 8-ld 
4.75— 4.80 
7.45— 7.55 
6.95— 7.05 
50 Kg. prrti 
1 Quadrat• 1Q Milliarden 
NICHTPOLITISCHE SCHULDEN 
1.4 ?«. 
rasa 
HOLLO. 
1 Quadrat«1 Milliarde 
m KURZFRISTIG 
m LANGFRISTIG 
0,222-, 
FR AN KR. SCH WCU 
MMK 
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LANDER 
9. 
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ÖBVTSO 
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ILA ND 
m “INSGESAMT 23 MILLIARDEN* 
Weizenkleie inland. 4 
Weizenkl. inl. mgr. 5. 
Roggenkleie inlünd. 4 
Majskl. afrit, ver». 
Palmk.Sarb.IMlbb 
Kokoskuchen ,. 
Raoskuchen „ 
Mehl (Preise 
.25 
.00 
,35 
.30 
.35 
,90 
in 
Erdnuhk. Harb./W- 
Grdnubk.-Mebl. bell 
Leint. HarbtWilhb. 
Leinkucbenm.37% .. 
Soya-Schrot 
Reisf.-Mebl 24/28% 
Baumw.-S.-M. 50% 
RM per 100 Kg ) 
6.00 
6.10 
6.20 
6 SO 
5.30 
4,70 
6.00 
42 00 
36.50 - 
30.75-32-A 
24.25—25.2^ 
Deutschlands politische und nichtpolitische Schulden. 
Die nichtpolitischen Schulden, die sich aus kurzfristigen und langfristigen Anleihen 
zusammensetzen und zu denen noch der große Aktien-, Hypotheken- und Grundbesitz 
von Ausländern in Deutschland gerechnet werden muß, sind nach dem Layton-Be- 
richt vom September dieses Jahres angegeben. Die politischen Schulden ergeben sich 
durch den Youngplan, wenn sämtliche Jahresraten auf das heutige Datum kapitali 
siert werden. 
Auszugmehl biestger Mühlen 
Bäckermehl „ „ 
Roggenseinmehl» » 
Roggengrobm. „ „ 
Tendenz: Getreide ruhig, Futtermittel ruhig, Mehl ruhig 
4- * * 
Ņerķîner GetreibesrNhnmrkt 
vom 8. Dezember 1881. 
Tendenz: Stetig. 
Weizen....2l7.00-2l9.00 | $a!er......135.00-1 43 '^ 
Roggen.... 194.00-197.00 Weizenkleie.wO OO-I^ 
Wintergerste I5l.00-l55.00 ! Roggeàie 102.50—l c7 - 
Breis für 1000 k«.
	        
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