Full text: Newspaper volume (1931, Bd. 4)

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m. Jahrgang / Nr. 253 / Zweites Blatt. 
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Dsrdsvum« Stìseblalt 
Mittwoch, den 28. Oktober 1931. 
Sosme im Spätherbst. 
Es ist nun nicht mehr so gut sein, da draußen. 
Wenn auch dann und wann die Sonne sich noch 
einmal blicken läßt. so hat ihr Schein doch keine 
recht» Kraft mehr. Zu tief zieht sie jetzt schon ihre 
Dahn, und zu kurz ist die Zeit. da sie in unseren 
Breiten jetzt bei uns verweilt. Da langt es gerade 
noch eben hin. die morgendlichen Nebel zu vertei 
len, die auch täglich dichter und schwerer werden, 
und immer länger dauert es, bis sie ganz.ver 
schwunden sind. 
Und da und dort, wo die Sonnenstrahlen einmal 
etwas länger verweilen, weil sich ausnahmsweise 
kein Wolkengebirge zwilchen sie und uns schiebt, ge 
lingt es ihnen sogar, uns fiir kurze Augenblicke io 
etwas wie sommerliche Wärme vorzutäuschen, aber 
wir brauchen nur ein paar Schritte weit gehen in 
den Schatten irgend eines Gebäudes, und schon wer 
den wir recht energisch daran erinnert, daß w>r 
nun in der späten Jahreszeit leben. Rauh und ein 
dringlich sind die Lebren des Nordwestwindes. 
Es ist also nichts Rechtes mehr mit der wärmen 
den Kraft der Sonne; dafür schenkt sie unteren 
Augen aber noch so manches Schöne. Hast du eininal 
beobachtet, welch' ein Wunder da vor sich geht, wenn 
şo für Augenblicke eine trübselige graue Wolken 
decke zerreißt und im Nu die paar Strahlen aus 
einem seinen herbstlichen Tod sterbenden Baum ein 
Prächtiges Kunstwerk machen? Wie das gleißt und 
[glitzert und flimmert in all den taufend zartesten 
Forbenunterschieden vom letzten satten Grün über 
gelb, oker, braun bis zum leuchtenden Rot; zumal 
wenn der Herbstwind sein Spiel in den Kronen 
treibt, daß sie sich wiegen und biegen unter seinem 
Andrängen und um so schillernder, wenn vorher ge 
rade ein Regenschauer über die Blätter hinwegge 
gangen ist. 
Karge Freuden sind es, die uns diese späte Zeit 
nun beschert. Aber wir sind ja auch viel beschei 
dener geworden als früher, da der Sommer uns 
Schönes in reicher Fülle darbot. Wir sind heute 
schon dankbar für ein paar wenige Augenblicke, in 
denen die matte Herbstsonne einmal durchbricht 
Und ein klein wenig die graue Eintönigkeit dieser 
Tage übergoldet. 
* . " 
* Einbruch in ein Gartenhaus. In der Nacht zum 
Alo^tag wurde in einem Gartenhaus auf einer 
Koppel hinter dem Sandhof ein Einbruch ausge 
führt. Der Täter hat sich Eingang verschafft durch 
gewaltsames Aufbrechen einer Luke. Entwendet sind, 
soweit feststeht, eine getrogene gestreifte Hose, eine 
Grabforke, eine Spannsäge, zwei Stechsägen, 8 
weiße Teller. 12 grünliche Bowlengläser mit Henkel. 
* Abschießen des Rcndsburger Schützenvereins. 
Am Sonntag und Montag fand das diesjährige Ab 
schießen des Rendsburger Schiitzenvereins in Ver 
bindung mit dem sogenannten Speckschießen statt. 
Die Besten auf den einzelnen Scheiben erhielten 
Medaillen, und zwar aus Stand 175 Meter 20er 
Ringscheibe 10 Schuß: Stangenberg-Rendsburg mit 
152 Ringen; Auflage 173 Meter 20er Ringscheibe 
10 Schuß: Meinhardt-Rendsburg mit 180 Ringen; 
Kleinkaliber Stand 30 Meter 10er Ringscheibe 10 
Schuß: Claus Bock-Rendsburg mit 81 Ringen; 
Kleinkaliber Auflage 50 Meter 10er Ringscheibe 
10 Schuß: Bergemonn-Rendsburg mit. 95 Ringen; 
Das Speckschießen hatte folgendes Ergebnis: Scher 
benbüchse Auflage 3 Schuß 175 Meter 20er Ring 
scheibe: 1. H. Bielefeldt-Rendsburg 59 Ringe; 2. C. 
Hammerich-Kattbek 57 Ringe; 3. Julius Nagel 
Rendsburg 56 Ringe; 4. H. Wagener-Rendsburg 
56 Ringe; 5. E. Hammerich-Kattbek 55 Ringe. Im 
ganzen gab es 14 Gewinne. Wehrmannsbüchse Anf 
inge 3 Schuß 175 Meter 20er Ringscheibe: 1. M. 
Rendsburg, den 28. Oktober 1931. 
Hammerich-Kattbek 56 Ringe; 2. Wamler-Rends- 
burg 55 Ringe; 3. M. Hammerich-Kattbek 55 Ringe; 
4. E. Hammerich jr„ Kattbek 54 Ringe; 5. Weber- 
Rendsburg 52 Ringe. Im ganzen kamen 12 Ge 
winne zur Verteilung. Kleinkaliber Auflage 3 
Schutz 50 Meter 10er Ringscheibe: 1. Bergemann- 
Rendsburg 30 Ringe; 2. E. Sachau-Bokel 29 Ringe; 
I. Bergemann-Rewdsburg 29 Ringe; 4. E. Sachau- 
Bokel 29 Ringe; 5. Wamser-Rendsburg 29 Ringe. 
Im ganzen gab es 10 Gewinne. 
* Die Volksbühne bietet mit dem Gandhi-Dor- 
trog von Prof. Tarachand Roy (Sonntag, d. 1 No 
vember, 20 Uhr) allen geistig interessierten Menschen 
ein ungewöhnliches Erlebnis. „Wohl selten hat ein 
Mann" — so schreibt die Weserzeitung — „in Bre 
men gesprochen, der seinen Gedankenreichtum und 
sein Wissen aus einem so rei-chen Füllhorn ausichüt- 
tete wie Tarachand Roy. Und wohl selten hat ein 
Mann, sei er Forscher, Literat, Philosoph oder Rta- 
ler, Bilder von so eindrucksvoller und überwältigen 
der Klarheit gemalt wie Tarachand Roy. Er ist ein 
Dichter, Lyriker, Künstler von Rang, der feinen 
Vortrag jo fein kristallisiert, daß Herz und Gemüt 
des Hörers mitschwingen. Dazu liegen in der Brust 
dieses Mannes Gemütstiefe und -wärme,. daß man 
von Anfang an die Umwelt vergißt und sich ver 
tieft in den Geist dieses großen Inders. Wir sagen 
großen Inders, weil Tarachand Roy berufen ist 
— und berufen ist wie selten einer — der Verbin 
dungsmann zwischen Europa und seinem Daterlonde 
zu sein. Er dient Deutschland wie er seiner Heimat 
im fernen Osten dient." Der Abend in Rendsburg 
wird eingeleitet mit der G-Dur-Sonate von Ioh. 
Seb. Ba-ch von Otto Riedel (Violine) mit Werner 
Sprung am Flügel. 
* * * 
h. Vüdelsdorf, 28. Okt. Der Büdelsdorjer Ge 
sangverein von 1874 . beging am vergangenen 
Sonnabendabend im „Spitzkrug" sein 57. Stif 
tungsfest. Wenn man in Betracht zieht, daß das 
Bereinsleben so mancher Vereine in dieser wirt 
schaftlich schweren Zeit stark zurückgegangen ist, so 
war dieser Abend doch wieder ein voller Erfolg 
für den als rührig bekannten Gesangverein. All 
gemeinen Beifall fanden die Gesangvorträge des 
Sängerchors wegen ihrer leicht verständlichen und 
flott vorgetragenen Art. Wie üblich zum Stif 
tungsfest/ konnten auch in diesem J-ahre wieder 
vier Sangesbrüder anläßlich ihrer 45-, 40-, 25- und 
10jährigen ununterbrochenen Zugehörigkeit zum 
Sängerchor durch lleberreichung diesbezüglicher 
Ehrenzeichen geehrt werden. Es mögen besonders 
zwei alte Barden genannt werden: Heinrich Griese 
mit 45 Jahren und Hans Eggers mit 40 Jahren. 
Hinrich Bredehorft feierte sein 25jähriges Jubi 
läum. Mögen diese alten Sänger stets ein Vor 
bild für dis jüngere Generation sein, ihnen nach- 
zueifern in der Treue, das deutsche Lied zu pfle 
gen, besonders in dieser Zeit der Not, in der es 
uns trösten und erheben kann. Der langjährige 
Dirigent Konrektor Rieper fand die rechten Worte 
zu dieser Sänger-ehrung. Durch ein wohlgelunge- 
nes Theaterstück, von Mitgliedern des Vereins 
gespielt, fand d-as Programm seinen Abschluß. 
Schleswig-Holstein. 
ßmMA. 
sCfine Peravtwvnunc» &ei Redaktion 1 
Ein Tierzuchtinspektsk schreibt: Auf Grund meiner Berb- 
achtungen kann ich feststellen, daß Tierarzt Bargums Vieh- 
remigungspntver bei verlausten Beständen beste Dienste ge 
leistet hat. Das Pulver befreit die Rinder in kürzester Feit 
nicht nur von den leidigen Schmarotzern, sondern räumt auch 
mit der Drnt (Rissen) auf, so daß der Viehbestand ohne 
schädliche Einwirkung auf die Haut und auf das Allgemein 
befinden rasch durchzereinigt ist. Ich laste dieses Pulver seit 
sechs Jahren verwenden, habe stets durchschlagenden Erfolg 
erzielt un-d eine Verschleppung des Ungeziefers a-n die Heim. 
bestände verhindern können. 
Bm ö§M ßveift MîĢLrrrg. 
Schacht-Andorf, 28. Okt. Gartcubanadend. 
Am Freitag, dem 30. d. M., findet um 8 Uhr 
abends in der hiesigen Gemeinöeturnhalle wie 
der ein unentgeltlicher Vortrag über Garten 
bau statt. Dieses Mal wird die Pflege des 
Baum- und Beerenobstes das Hauptthema des 
Abends bilden. Der letzte derartige Vortrag 
wird voraussichtlich am Freitag, dem 13. No 
vember d. Js. sein können. 
Fockbek, 27. Oktober. Seltene Kriegsgedcnkmünze. 
Eine Kriegsgedenkmünze aus Bronze, die gewiß 
nicht mehr allzu häufig vorhanden sein wird, be 
findet sich mit den dazugehörigen Urkunden im Be 
sitz der Familie Möller. Die Gedenkmünze wurde 
am 5. Mai 1821 an I. Groch vergehen, einem 
Vorfahren des jetzigen Besitzers, der seinerzeit in 
dem dänischen Detachement der französischen Armee 
unter Napoleon I. gegen Rußland gekämpft hat, 
und von 1792—1815 Kriegsdienste tat. Die Kriegs 
denkmünze, aus Bronze, an grünem Band mit 
orangefarbenen Streifen, zeigt auf der Vorderseite 
das Bild Napoleon I. Die Rückseite trägt die In 
schrift: „ A sc5 Compagnons de Gloire fa demiere 
penjee Sie. Helene 5. Mai 1821. Der Rand trägt 
die Inschrift: Campagne de 1792 a 1815. 
vs. Wacken, 26. Oktober. Deutscher Tag. Die Orts 
gruppe Wacken der -Nationalsozialistischen Deutlchen 
Arbeiterpartei hielt hier gestern in unserem Ort 
einen Deutschen Tag ab. Um 1 Uhr mittags begann 
der Propagandamarsch von Holstenniendorf über 
Gribbohm, Wacken, Daale nach Nutteln und dann 
zurück nach hier. Es beteiligten sich ca. 500 Personen 
an dem Marsche. Anschließend hielt Pg. Gosch-Be- 
ringste-dt eine kleine Ansprache. Abends wurde im 
überfüllten Saale von Raaps Gasthof ein Werbe 
abend veranstaltet. 
Hademarschen, 26. Oktober. Vrtriebsleiterwahl. 
Zu der durch Abgang des bisherigen Betriebslei 
ters Steenhusen in Ulzburg freigewovdenen. De- 
triebsleiterftelle der Meierei Spann-Liesbüttel- 
Steenfeld waren 39 Bewerbungen eingegangen. 
Durch die in der Generalversammlung vorgenom 
mene Neuwahl wurde der Meierist Babbe aus Tok- 
kcnhusen mit 15 Stimmen gewählt. Die Entschei 
dung mußte durchs Los getroffen werden, weil ein 
Mitpräsentierter ebenfalls 15 Stimmen erhalten 
hatte. 
Hademarschen, 26. Oktober. Schwester Dora, die 
21 Jahre lang als Gemeindeschwester im Amtsbezirk 
Hademarschen tätig gewesen ist, mußte dieses Amt 
aus Gesundheitsrücksichten niederlegen und hat un 
seren Ort in diesen Tagen verlassen. 
ai. Hvhenwestedt, 25. Oktober. Der Vorstand des 
Geflügelzuchtvereins von Hohenwestedt und Umge 
gend war gestern zu einer Besprechung über die 
Herbstausstellungen zusammengetreten. Besonders 
beschäftigte man sich mit der Verlegung der Kreis 
ausstellung. In der letzten Kreisversammlung ist 
beschlossen worden, die diesjährige Kreisausftellung 
in Hademarschen abzuhalten. Vom dortigen Verein 
war der 5. und 6. Dezember dafür vorgesehen. Jetzt 
soll die Kreisausstellung lt. Einladungen des Ge- 
flügelzuchtvereins „Eider", Rendsburg, in Rends 
burg, und zwar am 20. bis 22. November, also an 
den Tagen, an denen der hiesige Verein seit vielen 
Jahren seine 'Ausstellung abhält, stattfinden. Diese 
eigenmächtige Aenderung hat in hiesigen Züchter- 
kreisen starke Verbitterung hervorgerufen, da ihnen 
dadurch jegliche Möglichkeit genommen ist, die 
Kreisausstellung zu beschicken. Auch im vorigen 
Jahre ist in dieser Hinsicht den Wünschen dieses 
Vereins entgegengearbeitet worden. Die Folge wird 
jedenfalls sein, daß der Verein, der bei weitem der 
stärkste Verein im Kreisverband ist, aus diesem aus- 
treten wird. — Durch besondere Umstände sah sich 
der Vorstand veranlaßt, mit sofortiger Wirkung 
sein Vereinslokal vom „Hotel Erholung" nach dem 
Gasthof „Zur Börse" (W. Schlesselmann) zu verle 
gen. Die am kommenden Sonntag stattfindende 
Mitgliederversammlung wird bereits im neuen Ver 
einslokal abgehalten werden — Bezüglich der dies 
jährigen Dereinsausjteüung wurde beschlossen, wie 
der wie in den Vorjahren ein Preiskegeln im jetzigen 
Derinslokal damit zu verbinden. Allerdings soll den 
wirtschaftlichen Verhältnissen in der Weise Rech 
nung getragen werden, daß die Cinsatzpreise ent 
sprechend ermäßigt werden. Eine besondere Kom 
mission ist mit den nötigen Vorbereitungen betraut 
worden. 
R. Nortorf, 27. Okt. Union-Versammlung. 
Dio Herbstversammlung fand am letzten Sonntag 
im Holsteinischen Haus statt. Zunächst wurden 14 
neuo Mitglieder aufgenommen. Statutenmäßig 
mußten 2 Vorstandsmitglieder ausscheiden. Neu- 
gewählt wurden El. Mehrens-Vargstedt und Fr. 
Maschmann-Warder. Das Wintervergnügen findet 
in üblicher Weise am 16. Januar statt. Wegen des 
40jährigen Stiftungsfestes findet noch eine spätere 
Versammlung statt. — Billige Häuser. Die zu den 
Loges u. Rasmusienfchen Lederwerken gehörigen 
Wohnhäuser sind durch einen Treuhänder zum 
Verkauf angeboten. Bisher wurden von den ca. 
20 Häusern verkauft bie am Bergdörfer Wege be 
logene Villa, ferner drei Häuser am Jungfernstieg 
belegen und zwei Häuser in b-er großen Mühlen 
straße. Zu welchen niedrigen Preisen die Häuser 
verkauft werden, beweist die Tatsache, daß das 
Vierwohnungsgebäuds des früheren Eetreidehänb- 
lers Jochim Rohwer in der großen Mühlenstraßs 
für reichlich 3000 RM. abgegeben ist. — Fünfzig 
Jahre Sei einer und derselben Firma. Unser Mit 
bürger Claus Riefe kann am 6. November auf 
eine 50jährige Tätigkeit bei den Lederwerken von 
I. H. Böhme u. Co. hierfelbst zurückblicken. Als 
Eerbevgesello trat er vor 50 Jahren in die ge 
nannten Lederwerke ein und genießt heute als 
Werkmeister großes Vertrauen bei seiner Firma. 
Claus R. feierte kürzlich bei bester Gesundheit 
seinen 70. Geburtstag. 
N«S HglfZà 
Junges Mädchen durch Schrotschutz 
schwer verletzt. 
Itzehoe, 27. Okt. Am Montagabend ereignete 
sich in Itzehoe ein tragischer Unfall. Eines von 
zwei jungen Mädchen, die von der Tanzstunde 
heimkehrten, wurde von der Schrotladung 
eines Teschings, mit dem einige junge Leute 
auf der Straße hantierten, im Gesicht getroffen 
und erheblich verletzt. Man befürchtet den Ver 
lust eines Auges. Die Täter sind in der Dun 
kelheit entkommen. 
■ * * * 
Silbernes Ehrerifchild 
' für Hofbesitzer Dr. Engslbrecht. 
Die Pressestelle der Regierung in Schleswig 
teilt mit: 
Der Preußische Minister für Landwirtschaft, 
Domänen und Forsten hat dem Hofbesitzer Dr. 
h. c. Engelbrecht in Obendeich, Kr. Stemburg, 
in Anerkennung seiner besonderen Verdienste 
um die Landwirtschaft den „Silbernen Ehren- 
schild für Landwirtschaft" des Preußischen 
Landwirtschaftsminlstcriums anläßlich des 
Todestages von Albrecht Thaer verliehen. Der 
Regierungspräsident hat in Begleitung des 
Landrats des Kreises Steinburg diese Ehren 
gabe Herrn Dr. Engelbrecht am 27. d. M. in 
Obendeich persönlich überreicht. 
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Das Badem mutz aus SparsamkeiLs« 
acünden mrlerbleibsn. 
Garstedt, 27. Okt. In öer Sitzung der Ge 
meindevertretung wurde festgestellt, daß, um 
Kur ein Quolifäls- «jnd Marken-Autooe!, des 
auch unter dsesers neuen, weit schwierigeren 
Verhältnissen einwandfrei schmiert, ver 
hindert Anlass-Schwierigkeiten, Störungen 
und Verschleiss, zu deren Behebung oft 
kostspielige Reparaturen nötig sind. 
Lassen Sie sich bei den SHELL-Tanksteüer» 
oder durch den SHELL-FÜHRER fachmännisch 
beraten, welche der 6 SHELL AUTO OE L- 
QuaHtäten, die abgestimmt sind auf alle 
Motor-Typen und aiie Jahreszeiten, speziell 
im Winter für Uhr Fahrzeug die geeignete ist.
	        
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