Full text: Newspaper volume (1888, Bd. 2)

MEWL 
âLLL 
Aendsburger 
«bouuemeatSpreiS: 
vierteljährlich 2 M. — frei ins Haus geliefert 
2 Ji 15 
!ür Auswärtige, die das Blatt durch die Post 
beziehen 2 JU 25 
inet. Postprovision rc., jedoch ohne Bestellgeld. 
8ister 
z«sertio»spreiS: 
Für die Petitzeile oder deren Raum 15 H. 
Jahrg. 
Als Beilage wird dem Blatt monatlich einmal 
„Der Landwirth" gratis beigegeben. 
N«. 162 
Sonnabend, 
17. November. 
1888. 
Zwei Principien. 
Ein unglücklicher Wahn ist und bleibt es, 
°er auch fast in allen Lagen des menschlichen 
Ņens zutreffend heißen darf, daß weiche 
schmiegsame Nachgiebigkeit auf Seiten des ge 
schädigten Rechtes jemals eine im Genusse der 
Gewalt befindliche Partei zu freiwilligen Ein 
räumungen oder sich selbst beschränkenden Zu- 
bkständnisscn geneigt machen solle. Im Gegen 
theile muß ein Verhalten, was nur die Ver 
muthung eines Verzagens an eigener Sache 
ZU wecken vermöchte, an schlicßlichem Ausgange 
»nd Erfolge eines Kampfes — ob es sich 
Uun UNI bürgerliche alltägliche Dinge oder 
über um staatsmännische Ziele handele — 
b°ch beim Gegner die Festigkeit im Beharren 
uuf errungenem Boden nur erhöhen. 
Wir möchten diese allgemein gültigen Be 
trachtungen zu gebotener Nutzanwendung auch 
auf eine große, in ihrer Gesammtheit so 
burchans ehrenhafte Partei beziehen, die in 
rhrem achtbaren Widerspruche gegen erlittenes 
Zurecht nur weiteste Theilnahme verdient. 
Volk in breiten Schichten treu und 
folgt unentwegt seit langen Jahren dem 
"tten Rufe für sein Recht. Was unter Stür 
men es erkannte, lebt in den Herzen für und 
s'ir. Jedes Leben aber, das nicht stocken oder 
Erstarren soll, muß gelegentlich in die Erschei 
nung treten. Das will sagen, einer überhaupt 
lebensfähigen Partei muß selbstredend vor allem 
Unbenommen sein, innerhalb des vom Sieger 
selbst ihr gewährten Rahmens, also auf zu 
lässig gebliebenem Rechts-Boden sich doch 
bethätigen zu dürfen. 
s£i a gkfct es nun eine kleine Minderheit 
unter den Führern, die vor jeder selbstbewußten, 
trgeno freudigen Kundgebung des treuen Volkes 
""gstlich zurück beben, als ob nicht ebenwohl 
der Volks-Seele es Bedürfniß sei, dann und 
Mann stolzes Zeugniß abzulegen für die Wahr 
heit, die da frei machen soll; sich aufzubauen 
und zu stärken an der Erkenntniß eigener ihr 
iune wohnender Kräfte; darzuthun vor aller 
Welt: wir leben weiter, sind am Plane noch! 
^ Nein, das soll alles unzeitgemäß, unzuträg 
lich heißen, da es den Gegner reize, und von 
Etwaigm wohlwollenden Absichten wieder zurück 
îmumen lasse! Wie grundfalsch, wie schief! 
.Mn selbst solche Regungen eines angeblich 
.Eder erwachenden Gerechtigkeits - Gefühles 
E'Uwal zugestanden, müßte da nicht durch 
Erstarktes Anblasen des schlummernden 
Rechts-Funken, von welcher Seite nun immer 
auch geschehe, dieser vielmehr desto leichter 
Hud ruscher wiederum geweckt werden? 
Eine Antwort ist nur möglich: nämlich, 
H jene Männer bezüglich ihrer eigenen An 
strebung mit Nichten die viel weiter gehenden 
Hoffnungen vertreten, von denen die vertrauende 
Mehrheit der gesammten Bevölkerung bewegt 
wird! Nun, wir rechten mit Niemandem 
über seinen besonderen Standpunkt, wenn er 
ein redlicher ist; achten jede in wahrer Ueber 
zeugung gewurzelte Meinung. Aber 
Inter obwaltenden Umständen verlangt es die 
Größe der auf dem Spiele stehenden Güter, 
offen und unzweideutig Farbe zu bekennen. 
Männer die nur ein Minderes, als in ihren 
Augen allein Erreichbares erstreben — und 
es ist nicht nöthig, das näher nach beiderlei 
Grenzen hier auszuführen —, dürfen keines 
Falles bedingend auf die Haltung der Partei 
in ihrer Gesammtheit einwirken. Hier liegt 
bereits völlige Scheidung der Geister zu 
Grunde, die darum redlichermaßen auch zu 
Tage treten nmß; in Wahrheit bestehen zwei 
wesenhaft geschiedene Parteien. 
Die eine Partei huldigt dem Rechtsge 
fühl, die andere dem Nützlichkeitsprincip. 
Das Ziel der ersteren sollte sein: Ans dem 
Boden der bestehenden gesellschaftlichen, Jahr 
tausende lang geltenden göttlichen Ordnung 
im Staatsleben Religion, Rechtssinn, Grad- 
heit und Biederkeit zu pflegen und das ent 
gegengesetzte Princip, das Nützlichkeits 
princip auf den Tod zu bekämpfen, welches 
unbesehen jeder Fahne folgt, wobei es etwas 
zu verdienen giebt oder wobei die persönliche 
Eitelkeit, der Hochmuth und Ehrgeiz gekitzelt 
wird und seine Befriedigung findet. 
Auf eigene Füße gestellt, ohne beängstigende 
Vormundschaft auf jedem Schritte unseres 
Thuns dürfen und wollen wir nicht verzagen; 
wollen uns aber auch fest geloben, nichts so 
sehr zu scheuen als eine schwächliche Halbheit, 
die meistens gar nichts erreicht, selbst was 
ihr sonst als reife Frucht vielleicht ohne Mühe 
zugefallen wäre, die wohl aber häufig genug 
alles gefährdet. Der Beispiele bietet die 
Geschichte einzelner Menschen wie ganzer Völker 
wahrlich die Hülle und Fülle dar. v. S. 
um sich und ist keineswegs, wie die deutsche 
Gesellschaft behauptet, bereits im Rückgänge 
begriffen. 
Schweiz. 
Basel» 14. Novbr. Es haben in Sachen 
der Heilsarmee 4553 Bürger und Einwohner 
von Kleinbasel in der Frist weniger Tage 
die Petition gegen die Terrainüberlassnng 
für einen zu errichtenden „Tempel" unter 
zeichnet; in Folge dieser Demonstration 
hat der Regierungsrath beschlossen: _ „Bis 
zur Erledigung dieser Angelegenheit wird der 
Heilsarmee die Abhaltung von allgemein zu 
gänglichen Versammlungen untersagt. Den 
Fehlbaren wird die betreffende strafrichterliche 
Strafe angedroht. Mit der Ausführung ist 
das Polizeidepartement beauftragt. 
Dänemark. 
behauptet, daß eine zufällige Verunglückung 
ausgeschlossen und Caicedo, welchen seine 
Gattin aus Eifersucht mit dem Messer be 
drohte, einen Selbstmordversuch gemacht habe. 
Frankreich. 
Ausland. 
Jlustereuropäischc Reiche. 
Aus Ostasrika meldet die „Times" auf 
Grund von Nachrichten aus Sansibar, daß 
die feindselige Siminung gegen die deutsche 
Gesellschaft in den Südhäfen Kilwa und Lindi, 
welche mit Insurgenten angefüllt seien, fort- 
danert. Es bestätige sich, daß Mincngani und 
Tnnghi niedergebrannt seien. — Tunghi liegt 
bekanntlich in dem südlich von den deutschen 
Gebieten gelegenen portugiesischen Gebiete. 
Hiernach greift also der Aufstand noch weiter 
Kopenhagen, 15. November. Anläßlich 
des Regie rungs - Jubiläums des 
Königs Christian brachten heute Morgen 
500 Sänger vor dem kgl. Palaste ein 
Ständchen dar. Der Festzng der Vereine, 
woran gegen 25 000 Personen theilnahmen, 
brauchte 1'/, Stunde, um am Schlosse 
vorüberzuziehen. Während des Vorbeizuges 
befanden sich der König und die Königin, 
sowie die Mitglieder des Königshauses auf 
dem Balkon. Eine großartige Illumination 
ist in Vorbereitung für den Abend. Zahl 
reiche Menschenmengen bewegten sich in den 
Straßen. Das Wetter war schön. — Nach 
mittags empfing der König die Mitglieder 
beider Kammern und antwortete auf die An 
sprache des Landthings-Vorsitzendm: „Indem 
auch ich das Vertrauen hege, daß der Wahr 
heit gegeben werde, was ihr gehört, hoffe ich 
auf fruchtbares Zusammenwirken des Reichs 
tags mit mir und meiner Regierung zuni 
Heil des Landes und Volkes, dessen Wohl 
uns Allen in gleichem Grade am Herzen liegt." 
England. 
In Irland wurde in der Nacht des 
13. November ein neuer Agrarmord begangen. 
Das Opfer ist ein junger Mann, Namens 
Lynch, der in Kilbarry, unweit Dunmanway, 
in der Grafschaft Cork, einen Pachthof hütete, 
dessen früherer Pächter vertrieben worden war. 
Lynch wurde etwa eine halbe Meile von seiner 
Farm erschossen aufgefunden. 
Oesterreich. 
Wien, 16. Nov. Im Etablissement No 
na chcr stürzte gestern Abend der Drathscil- 
künstler Don Juan Caicedo während der 
Production vom Seil unter großer Erregung 
des Publikums und erlitt lebensgefährliche 
Verletzungen. Die Leitung des Etablissements 
Paris» 15. Nov. Der übermorgen in 
Nimes beginnende Prozeß Andrieux gegen 
Numa Gilly verursachte in der heutigen 
Kammersitzung höchst skandalöse Szenen. 
Cassagnac sagte: Jetzt habe die Regierung 
mit der Kommission einen schimpflichen Handel 
abgeschlossen, denn sie scheine ihre Einwilligung 
zu dem Prozeß zu bereuen. (Minutenlanger 
Lärm links.) Nur unter der Republik sei es 
möglich, daß zweiundzwanzig Abgeordnete be 
hufs ihrer Rechtfertigung vor Geschworene 
berufen werden. — Rouvier ruft: „Wir sind 
als Zeugen vorgeladen!" Cassagnac: „Jawohl, 
der Form nach, aber die öffentliche Meinung 
kennt die wahren Gründe der Vorladung." 
(Großer Tumult.) „Die Erregung der 
Kammer rechtfertigt meine Worte. Im Interesse 
der Opposition liegt es zwar, der Verhand 
lung fernzubleiben, allein die Rechte duldet 
nicht, daß Schmutz an der Kammer hängen 
bleibt." Zornbebend stürzt Rouvier auf die 
Tribüne und kreischt: „Ich danke dem ehren- 
werthen Vorredner." — Der Abgeordnete 
Gades fällt ihm ins Wort: „Lassen Sie 
die unverdiente Bezeichnung „ehrenwerth" 
fort!" Caffagnac ruft emporschnellend, hoch 
aufgerichtet und gebieterisch: „Wer hat daS 
gerufen?" Nach einigem Zögern nennt sich 
Gades. Rouvier fährt fort: „Ich danke dem 
ehrenwerthen Vorredner, daß er der Diskussion 
den wahren Character gegeben, und weise ver 
ächtlich seine Vorwürfe zurück. Ich habe 
25 Jahre dem Vaterlande gedient und bin 
arm geblieben." — Die Linke bereitete Rouvier 
schließlich eine begeisterte Ovation. Floquet 
schüttelte ihm die Hand. — Die Kammer 
bewilligte darauf einstimmig den Urlaub. 
Sofort nach der Sitzung sandten Gerville, 
Rouvier, Sarricn und Sabatier ihre Zeugen 
an Cassagnac. Cassagnac seinerseits ließ 
Gades fordern. Eine sechste Forderung er 
ging seitens Boyers, eines Anhängers Gillys, 
an Douville - Maillefu, weil dieser Jenen 
„Schmutzfink" genannt hatte. 
Numa Gilly, dessen Prozeß morgen 
vor dem Schwurgericht in Nimes beginnt, 
hatte bekanntlich alle 22 Mitglieder der 
Budgetkommission der Bestechlichkeit 
beschuldigt. Letztere sind nun als Zeugen 
vorgeladen, und dem Ausgang der Verhand 
lung sieht man mit begreiflicher Spannung 
entgegen, denn eine eventuelle Freisprechung 
Schicksalswege. 
Somali in zwei Abtheilungen von Seth» »°» presse»»». 
„Selbst diese ans Ihrem Munde in Ans 
icht gestellten Kunstgenüsse vermögen meine 
Ansichten nicht zu ändern. Ich bin zu oft 
^i den Verwandten gewesen und weiß genau, 
!^e es dort zuzugehen pflegt. — Uni ja nnt 
^n> Zug, der um neun Uhr zweiundfünfzig 
Mi - ' ■ “ 
Knuten abgeht, mitzukommen, bricht sicher 
größere Theil der Gesellschaft schon vor 
Ņîbzehn Uhr auf. — Nein, es lohnt wirklich 
!"cht! — Ihr fahrt ruhig erster Klasse mit 
^ Bahn nach Steglich findet Bresca's 
W 
Stt 9en dort und kehrt auch ebenso zurück, 
^ »ns dem Potsdamer Bahnhof erwarte 
Ech Euch.» 
Nach vielem Hin- und Herreden gelang 
8 Steudten, die Damen davon zu über- 
daß sein Nachkommen besser unter 
eren würdet Wenn die junge Frau an- 
auch leicht schmollte, so war doch jeder 
Platten von ihrer Stirn geschwunden, als 
tz? .am Ufer des Sees einen hübschen 
liisgà'gang machte und sie und Ellen gleich 
Eeâ" Ķindern in dem angrenzenden dichten 
îUtiuì^ gegenseitig suchen ließen. Alma 
şcheiui-? bei diesen Jugcnderinnerungen augen- 
"ch viel weniaer Gewandtheit wie Ellen; 
denn meistens war sie sehr bald gefunden 
und — Ellen hatte sie dann stark im Ver 
dacht, daß sie den Verräther spiele, da auch 
sie jedes Mal bald darauf das Berhängniß 
ereile, „gehascht zu werden." 
Und als man nach tüchtigem Umhertummeln 
im Walde und dann im Boot auf dem 
Wasser an einem Gericht prachtvoller Fische 
den Bedürfnissen des Magens Rechnung ge 
tragen, rief den Dreien die Glocke viel zu 
zeitig zur Abfahrt. — Bei mildem, heiterem 
Wetter, im Lichte des Vollmonds, daS auf 
die malerischen Parthien der beiden Spree- 
ufer magisch herniederfiel, gelangte man 
glücklich nach Berlin und Steudtcn's beglei 
teten Ellen nach ihrer Pension. In einigen 
Wochen sollte sie dieselbe verlassen, um für 
immer zu ihnen überzusiedeln. 
Da Ellen durch andere Verabredungen für 
den kommenden Tag in Anspruch genommen 
war, so besiegelte ein letzter Händedruck 
ztvischcn Alma Steudten und ihr die Be 
stimmung, sich am zweiten September 
Nachmittags viereinviertel Uhr präcise auf 
dem Potsdamer Bahnhof zur gemeinsamen 
Fahrt nach Steglitz treffen zu wollen. 
Ein herrlicher Spätsommertag lud am 
zweiten September 1883 die Bewohner der 
Residenz ein, noch einmal im Thiergarten, 
im Grünewald oder sonstirgcndwo in den 
Vororten der Umgebung Erholung und Er 
frischung zu suchen, bevor die Ungunst der 
Witterung derange Parthien verbot. 
Auch nach Steglitz waren vom frühen 
Morgen an zu Fuß, zu Wagen und mit 
der Bahn ganze Karawanen von crfrischnngs- 
bedürftigen Residcnzlern gewallfahrtet. Der 
Arbeiter, der Handwerker und der kleine 
Beamte hatten sich meistens schon früh am 
Morgen mit Frau und Kind aufgemacht und 
pilgerten von hier ans nach dem nahen 
Grünewald. Frieden! war die Signatur des 
Tages und Jedermann trachtete mit den 
Seinen im stillen Waldesfrieden oder sonst 
seinen Verhältnissen entsprechend froh zu sein. 
Als Alma Steudten mit Ellen Nachmittag 
auf dem Potsdamer Bahnhof zusammentraf, 
um der Einladung des Herrn von Bresca 
nach Steglitz zu folgen, war längst das 
Gros der erfrischungsbedürftigcn Berliner 
hinausbefördert. Ohne jede Schwierigkeit 
oder Belästigung gelangten die beiden von 
dem patriotisch bewegten Treiben überraschten 
Damen nach dem Bestimmungsort und fanden 
an der Bahn den ihrer wartenden Wagen, 
welcher sie in wenigen Minuten zu der 
mitten in einem großen Garten liegenden 
Billa des Herrn von Bresca brachte. 
Als der Wagen von der Landstraße ab- • 
und durch ein geöffnetes Thor in den Garten 
hineinbog, erschien unter einem frenetischen 
Gebell verschiedener Hunde der Hausherr in 
der Thür. Die Hand vor die Augen legend, 
trat er zur Begrüßung seiner Gäste auf die 
Rampe hinaus, — während ein grauer und 
ein weißer Scidenspitz den Wagen umsprangen 
und eine ältere Dame im schwarzen Kaschmir 
kleide sich vergeblich bemühte, durch ein mehr 
gesäuseltes wie gerufenes „Mnsh hier", 
„Sherri, willst Du wohl" die Köter zur 
Vernunft zu bringen. 
Herr von Bresca, eine hohe, schlanke Ge 
stalt, hatte zwar eben das siebente Decennium 
überschritten; allein mit einer fast jugend 
lichen Elastizität und den ganzen Zauber der 
chevalercskcn alten Schule bot er erst seiner 
„lieben Nichte" und dann Miß Ellen die 
Hand zum Ausstcigen. 
„Dein Mann kommt doch noch?" 
„Lieber Onkel," meinte tief erröthend Alma, 
welcher der alte Herr im Corridor inzwischen 
zwei herzhafte Küsse auf die Lippen gedrückt, 
— „Hellmuth wird leider kaum abkommen 
können, da das Sedanfest in der Kaserne 
gefeiert wird, zu dem er sich schon vor längerer 
Zeit einen nach Berlin kommandirten bayeri 
schen Offizier als Gast eingeladen hat. Ihr 
: . . 
: . J,:': 
à ' . . 
, ' 
1 ! 
" - : • ' ...
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.