Full text: Newspaper volume (1888, Bd. 2)

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artige, die das Blatt durch die Post 
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Äo. 141. 
Mittwoch, 
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„Der Landwirth" gratis beigegeben. 
24. October. 
1888. 
Ausland. 
Außereuropäische Reiche, 
ork, 19. Octbr. Eine Räuberbande 
Rußland. 
Petersburg, 22. Oct. Im Gouvernement 
^heute in dem Walde unweit Wilkesbarre 
P^nsylvamen) zwei Zahlmeister an, welche 
Herwegs befanden, um den an der 
dik p.. alley ^Eisenbahn beschäftigten Arbeitern 
ļiļ e ^"ļjNe auszuzahlen. Die Räuber erschossen 
ļ toc i Männer und machten sich sodann 
'000 Dollars davon. 
Oesterreich. 
Ģrchh^' 22 ‘ ® ct - àer Polemik gegen 
anin versichert das „Fremdenblatt", 
Warschau stehen Ausweisungen von 
Ausländern in großem Maßstabe bevor. 
Die Warschauer Gouvernements-Polizei hat 
allen ausländischen Pächtern russischer Majo 
rate angekündigt, daß sic innerhalb 4 Wochen 
ihre Pachtungen russischen Unterthanen über 
geben und darauf unverzüglich das russische 
Gebiet verlassen müssen. Es braucht nicht 
hinzugesetzt zu werden, daß es fast ausschließ 
lich Deutsche sind, die von dieser Maßregel 
betroffen werden. 
be = n neuester Zeit sehr beträchtliche Trupp en- 
ļ^^şchiebungen aus dem Innern Ruß- 
tW \ 3egen die österreichisch-deutsche Grenze 
New"' ~~ Pņnz Heinrich von Preußen, 
Kar/" ""â) bei dem Grafen Taaffe seine 
^ ^gab, reist heute Abend nach Darmstadt, 
^latt" ^ "Presse" mißt den vom „Fremden- 
l>una°n^^^^ņ russischen Truppenverschie- 
Dänemark. 
Mu^^îune Bedeutung bei, da es sich nur 
eine —— o —r — — 
Stärf. .^"sonteriedivision handle, welche eine 
^ 7ooo Mann habe, 
russisch bemerkt zu den angeblichen 
vstx,' ss"Zrnppmverschiebungen an der deutsch- 
II,schien Grenze: „Wir machen auf- 
Fri 
daß diese Verschiebungen bereits im 
"Mhr von Petersburg aus angekündigt 
St 
Daß die russische Politik in diesem 
Anblick sich mit den unmittelbaren Vorbei 
^îhngeu einer kriegerischen Aktion nach dem 
kllrŗ. ch/schäftigen sollte, erscheint durch die 
Gesammtlage völlig ausge- 
Kaisers ^in §Eîdem Besuche des Deutschen 
jungen mit jvm ,inb bie ^ezie- 
russischeu $)>„.• ŗusjischxn Hofe und mit der 
(iitä, ■ , sräche geblieben. Man wird daher 
äeit rr ^ b steren Publikum gut thun, sich zur 
erster Besorgnisse zu erwehren, bei denen 
^ ņ nicht weiß, von wem und zu wessen 
"ssheil sie ausgestreut werden." 
.„ŗH 23. Oct. (H. H.) Einer Meldung 
-paukte ° b ^ zufolge haben an zwei Grenz- 
russische Recognoscirungsübungen von 
^sundep ercn ""t Kavallerie-Gefolge statt- 
Ijält Der Grenzort Dolhobyczow er- 
Garnişoņ ^^0. Dragoner -Regiment als 
Kopenhagen, 23. Oct. Die „National- 
tidende" bespricht in einer längeren Ausfüh 
rung wieder das Projekt eines, dem Nord- 
Ostsee-Kanal möglichst Concurrenz machen 
den, Kanals quer durch Jütland. Da der 
Ausbau des zwanzig Meilen langen Lim- 
fjord zu große technische Schwierigkeiten 
bieten würde, soll derselbe nur auf einer 
längeren Strecke westlich und östlich von Aal 
borg benutzt werden. Eivilingenieur Gläsner 
hat einen detaillirten Ucberschlag ausgearbeitet 
und die Zusage der Konzession zur Ausfüh 
rung des Unternehmens erhalten, sobald die 
dazu nöthigen Mittel zuwege gebracht sind. 
Die Kosten des Unternehmens sind auf 36 
Millionen Kronen veranschlagt. Man hofft 
ans eine jährliche Frequenz von ca. 16,000 
Schiffen und eine jährliche Einnahme von ca. 
1,600,000 Kronen. 
Frankreich. 
Pari-, 22. Oct. Der Ministerrath be 
schloß, das Einkommensteuer-Project 
Pehtral's anzunehmen. 
Schweiz. 
Zürich, 22. Okt. Die Züricher Grütli 
ve reine, etwa 2000 Personen treten den 
Protesten gegen das bekannte Bund es - 
zirkular an Kantone bei und verlangen 
Wahl des Bnndesraths durch das Volk. In 
der nächsten Woche findet demokratische Partei- 
führerbesprcchung der ganzen Schweiz zur Er 
ledigung der bezüglichen Sache statt. 
Italien. 
, -mm ^ 2 ^ - Dct. Die Zahl der bei dem 
ş^ttoxk, in Folge eines Erdrutsches 
üUitft nbencn Eisenbahnunfall Verun- 
^Utth P * Ctt bnrd auf 150 Todte und Ver- 
e geschätzt. 
ìņ zwe 
Berlin, 23. Oct. (H. C.) Es steht nun 
mehr fest, daß der Kaiser den Reichskanzler 
in Friedrichsruh besuchen wird. Die Bethei 
ligung des Fürsten Bisniarck an der Reise 
des Kaisers nach Hamburg ist noch immer 
unwahrscheinlich. 
Berlin, 22. Oct. Der Kaiserin gingen 
anläßlich ihres Geburtstages überaus 
zahlreiche Glückwünschschreibcn, Telegramme 
und Prachtvolle Blnnienspenden zu. Die 
Musikkapelle des ersten Garderegiments brachte 
eine Morgeninusik dar. Vormittags 11 Uhr 
statteten der königliche Hof, sowie das Haupt 
quartier des Kaisers, die Kommandeure des 
ersten Garderegiments und des Leibhusaren- 
rcgiments ihre Glückwünsche ab, später er 
schienen alle Mitglieder der Königsfamilic zur 
Gratulation. Nachmittags fand im Marmor- 
Palais Familiendiner statt, tvobei die Musik 
kapelle des Leibgardehusarcnregiments spielte. 
In die im Potsdamer Stadtschlosse und im 
hiesigen Königsschlosse anfliegenden Bücher 
hatten zahlreiche Personen aller Stände ihre 
Namen eingezeichnet. Alle Staatsgebände 
und zahlreiche Privathäuser trugen festlichen 
Flaggenschmuck. 
— In Deutschland macht der Ultra 
montanismus wieder mobil. Wie der 
Erzbischof von Köln hat auch der Bischof 
von Münster einen Hirtenbrief erlassen, 
betreffend die Wahlen zum Landtag. Der 
Hirtenbrief fordert auf zur lebhaften Be 
theiligung an der Wahl. Man möge das 
Augenmerk auf Männer richten, „die von 
Religion und Gottesfurcht durchdrungen sind, 
die mit klaren! Blick erkennen, was uns Noth 
thut, und die ohne Menschenfurcht, offen und 
entschieden eintreten für die Aufrechterhaltung 
und Durchführung der christlichen Grundsätze 
und insbesondere auch für den christlichen 
Character der Schule. . ." „Bon den Herren 
Geistlichen darf ich erwarten, daß sie mit Eifer 
und in angemessener Weise für gute Wahlen 
eintreten und ihren Bkitbürgern darin ein 
Vorbild sein werden." Auch der Bischof 
von Trier hat einen Erlaß veröffentlicht, 
in welchem er Klerus und Volk auffordert, 
sich vollzählig an den Wahlen zu bethciligen 
und nichts zu unterlassen, was ein befriedigendes 
Ergebniß der Wahl herbeiführen könne. 
— Alle wahrhaft monarchisch Ge 
sinnten werden von der „Kreuzztg." mit 
Recht aufgerufen, der Praxis zu steuern, welche 
jüngst Sitte geworden sei, Ansichten und 
Handlungen der Regierung, welche 
im Volke vielfach verstimmen könn 
ten, ans denKaiser persönlich zurück 
zuführen, während man Beschlüsse, 
welche Zustimmung ernten müssen, 
nicht dem Kaiser, sondern dem Fürsten 
Bismarck in Rechnung stellt. So ist 
bei der Ernennung des Herrn v. Bennigsen 
verfahren, so hat man bei den Thronreden 
des Monarchen alle schönen Sätze als Er 
zeugnisse des Fürsten Bismarck gefeiert, die 
Uebergehung Englands aber wieder ans be 
sonderen Befehl des Kaisers zurückgeführt, und 
so behauptet auch jetzt der „Hannov. Cour.", 
dessen sich früher bisweilen Herr v. Bennigsen 
bedient hat» „man" wolle in Berlin wissen, 
daß der Kaiser an der Veröffentlichung des 
Jmmediatberichts des Kanzlers über das 
Tagebuch Kaiser Friedrichs noch einen sehr 
bestimmten Antheil dahin genommen, daß der 
Satz über die von Kaiser Wilhelm I. „be 
fürchteten Indiskretionen an den von franzö 
sischen Sympathien erfüllten englischen Hof" 
auf Allerhöchsten ausdrücklichen Befehl mit in 
die Publikation aufgenommen worden sei. 
Die Absicht dieser Mittheilungen sei leicht zu 
erkennen. Man will die Verantwortlichkeit 
für die Veröffentlichung jener nicht überall 
mit nngetheiltem Beifall aufgenommenen 
Aeußerung des Kanzlers einfach auf den 
Kaiser abwälzen. Fürst Bisniarck werde 
hoffentlich den Versuch übereifriger Freunde, 
ihn mit dem Schilde der Monarchie zu decken, 
mit aller Entschiedenheit zurückweisen. Es 
lasse sich, so schreibt die „Kreuzzeitung", aber 
nicht verkennen, daß System in der Sache 
iļt. ^ So verbreitet man auch geflissentlich eine 
Version über die Unterredung des Kaisers 
niit dem Papste, welche geeignet ist, bei den 
Katholiken gegen den Kaiser Verstimmung 
zu erwecken, während zugleich deutlich zu ver 
stehen gegeben wird, daß die vom Grafen 
Herbert Bismarck in seiner Andienz beim 
Papste abgegebenen Erklärungen aus letzteren 
einen sehr viel günstigeren Eindruck gemacht 
hätten. 
— Mit Disziplinarmaßregeln wird 
Herrn Stöcker jetzt mit einem Male seitens 
der Offiziösen gedroht wegen der Art seiner 
Wahlagitation. So lesen wir in einer Ber 
liner Correspondenz des „Hamb. Corr.": 
„Die Art und Weise, wie Stöcker jetzt seine 
Führerschaft in der Berliner Bewegung forcirt, 
welche er nicht begraben lassen will, auch nicht 
„nnt hoher obrigkeitlicher Genehmigung" und 
„nach katholischem Ritus" — eine Anspielung 
auf seinen bisherigen Freund Cremer — wie 
er ferner mit E. Richter im Hasse gegen die 
„Offiziösen" wetteifert, wobei er die Grenzen 
des Offiziösen mit vollkomniener Unkenntniß 
oder mit Willkür steckt — die Rücksichtslosig 
keit, mit welcher er seine persönliche Politik 
gegen Jeden verfolgt, der nicht ganz und gar 
seinen Standpunkt theilt, wird ihn mehr als 
bisher innerhalb der konservativen Partei ver 
einzeln und vielleicht doch vor die Wahl 
zwischen seinem geistlichen und sei 
nem agitatorischen Beruf stellen. 
Schicksakswege. 
i Abteilungen von Lothe von pressnitin. 
Mftcf", seltsamer erscheint diese Sie be- 
®eQev,f° e Wunderblume, Herr Rittmeister, im 
WT-A 111 Cutter, die doch in demselben 
Dust ohne diesen fascinirenden 
. Heiligkeit um sich zu verbreiten." 
! <ne à /schob sich Fräulein Lindow wie 
^chin, welche die gewährte Audienz 
?» und trat zu dem nächsten Fenster, 
^.»stlerjs^u aufgeschlagenes Skizzenbuch die 
ŗ, Ie in 21 Begabung derjenigen verrieth, die 
ļsiNl,u«k??stre> 
uuss^ 4 >u'ei,ter Traurigkeit auf die Straße 
N dix während ihr Herz nur unaufhör- 
üeß-'- — - 
Sh 
Meisterten Worte des Herrn von 
U,«ib°r , îber Wen wiederholte. Sie vergaß 
h Italic chic ihr zur zweiten Natur ge- 
i( £l . We chchkeit Güsten gegenüber und 
J t! 9en (£ h , .' m Gemach gestört, in seinem 
tw Echtheit !• ."'ìt Jens von Steudten über 
.f a[ m 8 cr Gesichtsurnen auf. Ver- 
uchtun- ,ai) er h P „ r«„r* r. j 
% 
■/“»lg un’v O kcn Gast in stummer Be- 
bte‘Töckit^°^^ldung der Palma- 
" r ''."s' snne Alma ans 
- Dieses Benehmen gegen 
Jemanden, der seinen ersten Besuch machte, 
befremdete den höflichen, formgewandten Mann, 
und so brach er kurz seine Unterhaltung niit 
dem Majoratsherrn ab, uni sich dem Ritt 
meister zuzutuenden. Dieser hatte nur auf 
den passenden Moment gewartet, und be 
nutzte die erste im Gespräch eintretende Pause, 
um seinen Bruder einen Wink zu geben und 
sich mit ihm zu verabschieden. Fräulein 
Alma wurde mit einer Verbeugung abge 
funden und so trennten sich diese beiden 
Wesen äußerlich kühl, tvährend ihr Inneres 
nach einem überbrückenden, herzlichen Wort 
verlangte. 
In tiefem Zwiespalt über sich und das, 
was er von Fräulein Alma Lindow, dem 
angebetcnen Ideal seines Herzens, denken 
sollte, kehrte Hellmuth Steudten in Begleitung 
seines Bruders nach Wollrade zurück. Er 
hatte seine Geschäfte bei dem Notar zur Zu 
friedenheit abgewickelt; aber dennoch war ihm, 
als hahe er die Hauptsache in Lübecks alten 
Mauern vergessen Rechtsanwalt Nölting 
hatte ihm versprochen, sich mit Justizrath 
Kirsten in Berlin behufs einer noch fehlenden 
Information in direkte Verbindung zu setzen 
und wollte ihm Nachricht geben, sobald er 
ihm nochmals zu sprechen wünsche. 
Wie krochen ihm die Tage, die Stunden 
dahin, wie sehnsüchtig schaute er wieder jeden 
Morgen über die fruchtbaren Koppeln hinweg 
den Nichtsteig entlang, wo der Briefträger 
herkommen mußte. Und als er nun heute 
wieder eine Niete gezogen, ihm kein Brief 
die gehoffte Nachricht bringt, da stampft er, 
der vor àrzem jede Hoffnung, weiter dienen 
zu können, aufgegeben, ärgerlich mit dem 
Fuß und murmelt: „Es ist zum toll werden, 
der Urlaub läuft ab und ich bin diese Sklaven 
ketten noch immer nicht vollkommen los!" 
Hat er des Engels von Eisenach vergessen, 
welcher, wie ihm jetzt klar, die Mittel bot, 
sich von jener ihn erdrückenden Schuldenlast 
zu befreien? 
Jļein, denn er tritt an jenes Fenster des 
Lusthauses, sein Blick schweift über die rau 
schenden Buchenwälder, die spiegelklare Fläche 
des Wollrader Sees, und laut im Tone der 
Ueberzeugung sagt er: „Dir danke ich Ehre 
und Existenz, Dir schulde ich mein Leben, 
mein Herz aber, mein Herz gehört — ihr." 
Am kommenden Morgen vermochte Hell 
muth Steudten der ihn beherrschenden Unge 
duld nicht länger zu widerstehen, er mußte 
zu Doctor Lkölting nach Lübeck. Wieder 
führten ihn die flinken Gelben zur Bahn, 
und eine Stunde später schritt er die Holsten 
straße hinauf zum Bureau seines Rcchtsbei- 
standcs. Aber der Tag schien nicht Glück 
versprechend zu beginnen, denn Doctor Nöl 
ting war durch einen Terniin auf dem Gericht 
in Anspruch genommen und kaum vor zwei 
Stunden zu sprechen. Andererseits konnte 
der Burcauvorsteher mittheilen, daß ein 
Schreiben des Justizraths Kirsten mit der 
gewünschten Information eingegangen sei und 
der Herr Doctor gewiß erfreut sein werde, 
Herrn von Steudten nach Rückkehr vom 
Gericht zu sprechen. 
Was in aller Welt mit den zwei vor ihm 
liegenden Stunden beginnen? 
Die Offiziere waren im Dienst, für ein 
Frühstück ivar es ihm noch zu früh; da war 
wirklich guter Rath theuer. Der herrliche 
Sommermorgen mit der von der See herüber- 
ivchendcn leichten Brise ließ Steudten den 
Gedanken fassen, einen Spaziergang aus dem 
Holstenthor hinaus durch die vortrefflich ge 
pflegten Wallanlagen zu machen, die er seit 
einer Reihe von Jahren nicht mehr gesehen, 
und sofort ließ er den Gedanken die Aus 
führung folgen. 
Wenn auch die eigentliche Blüthezeit vorbei, 
so prangte doch die späte Akazie noch im 
herrlichsten Blüthenschmuck, und mit vollen 
Zügen zog er den würzigen Duft ein, als 
er die alte Trave passirt hatte und die Treppe 
. 
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