Full text: Dänische Sprachlehre für Deutsche

die Hauptsilbe des Wortes; die Vorsilben und Endun⸗ 
gen sind tonlos. 
Es haben dennoch den Ton die Vorsilben u, mis, 
van, sam, und, und die Endungen eri und inde bet 
Fauptrosetern, agtig bet Vetwsrtern, und ere bet 
Beitwirtern; 3. B. Ulykke, UnglnÆ; Mistanke, 
Berdadt; vånsmægte, verfhmadhten; Såmtykke, 
Genehmigung; undkomme, entfommen; Bedra- 
geri, Betrågerei; Grevinde, Gråfinn; nåidgtig, 
genau; figurére, figuriren. — Auferdem werden 
aud, wie im Deutfehen, die Entungen vieler fremden 
Wørter betont; 3. B. Filosofi, Religién, Natur, Se- 
kretær, Figurånt, Komponist, ebenfo Karaktér, 
Eharacter; Direktør, Director, Humør, Hu— 
mor; Fysik, die Phyfik, u. f. f.; dagegen Påstor, 
Paftor; Kåffe, Caffee. 
Mehrsilbige, besonders zufammengefeste, Woͤrter, 
haben einen zwiefachen Ton: den Hauptton (Hoved- 
tonen) und den Nebenton (Bitonen). Durch mehrere 
Endungen, als hed, ig, elig, som, wird der Haupt 
fon der erften Øifbe entjogen, und auf die zweite oder 
dritte gelegt; 3. B. fuldkommen, Fuldkommenhed, 
Uheld, uheldig; Bogstav, bogståvelig; spårsom, 
sparsommelig ; ebenfo uårtig, uærlig, ufølsom, u. f. f. 
Mebhrere Worter werden dur den Ton unter: 
fØieden; 3. B. Forsynet, die Borfehung, forsy- 
net, verfehen; Forfald, Bor fall, Forfald, Vers 
fall; Underhaanden, die Vorderhand, under- 
haånden, unter der Hand, melde beide ganz vers 
fdieden find von under Haanden, eigentlidy verftanden,
	        
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