Full text: Newspaper volume (1942, Bd. 1)

138. Jahrgang 
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Bezugsprers: Ausgabe A^T1.7S monatl.. (einfcbl 18 6 ™ ... . 
Ausgabe B einfcht. Illustrierter Woch-nbei'aq- Ķ 2.M ( ® esteU0el£); 
-u-schl. 36 & Bestellgeld. Eînzelà 10^swärte 15 3U (Sì Sf ^ Postzàngs-Gebühr). 
Rendsburg.Haus derLandeszeļtung. Tel.Ņ. ^ ^ Geschäftsstelle- 
holsteinische Dank: Spar.u.Leib-Kaste: Schleswin - ^ Banken-Reichsbank: West- 
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Rerrösburger Tageblatt 
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TertteilGrundpreis für die 72 mm breite Millimeterzeile 32 Ermäßigt. Grundpreise. Aufschlüge 
som.e NachlSffe laut Preisliste Nr- 8. Nachlässe! A. Geschäftsbedingungen nach Maßgabe der Be. 
stimmunge,, des Werberats. Die Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzah- 
lung des Bezugspreises. Mr unverlangt eingehende Beiträge übernimm, die Schriftleitung keine Gewähr. 
USA.-Druck auf Argentinien. 
Sie Soiifttenj ja Hio 
öp Stockholm, 17. Januar. 
Drahtbericht unseres Mitarbeiters 
Die Konferenz in Rio nimmt nicht den 
glatten Verlauf, Len die Bereinigten Staa- 
ten gewünscht hatten. Die Rede Sumner 
gelles hat vor allem in Argentinien Pro 
test hervorgerufen. USA.-Zeitungen weisen 
darauf hin. Laß, wenn der argentinische 
Außenminister nicht auf die Ratschläge Wa- 
shingtons Horen wolle, Argentinien wirt 
schaftlich unö politisch „erledigt werden 
würde") seine Möglichkeiten, Stahl und 
Kohle aus den Vereinigten Staaten zu be 
ziehen und dafür Weizen und Fleisch zu 
liefern, würden sich verringern. „Angesichts 
solcher Gefahr, hofft man, daß Außenmini 
ster Gmnazo nachgeben wird", schließt ein 
in drohendem Ton gehaltener Bericht der 
United-Preß-Agentur. 
^ Es bleibt abzuwarten, ob von argentini 
scher Seite eine Antwort erfolgt. Zunächst 
steht allem Anschein nach ein Vorstoß 
Uruguays bevor, das im Auftrag der nord- 
amerikanischen Diplomatie den Antrag stel 
len wird, daß alle in-der panamerikanischen 
Konferenz vereinten Staaten ihre diploma 
tischen Beziehungen zu den Achsenmächten 
abbrechen sollen. Argentinien, soviel dürfte 
jetzt schon feststehen, wird kaum geneigt sein 
die uruguayischen Wünsche zu unterschrei 
ben. Es ist also heute nicht mehr ausgeschlos 
sen, dag diese panamerikanische Konferenz 
nicht zu einstimmigen Beschlüssen führen 
wird. 
Australier an die Front 
London bequemt sich zu Gestäuduissen. 
dp. Stockholm, 17. Januar. 
Drahtbericht unseres Mitarbeiters. 
Nach langem Schweigen teilte endlich ein 
kurzes offizielles Kommunique aus Singa 
pur der Empire-Oeffentlichkeit mit, daß ihre 
Befürchtungen wegen der langen Warte- 
l auer nicht unbedingt waren. Es muß zuge 
geben werden, daß der vor kurzem noch in 
englischer Hand befindliche Hafen Port 
Spettenham von japanischen Bombern ange 
griffen sei unö sich in japanischem Besitz be 
findet. Außerdem wird gemeldet, daß austra 
lische Truppen an der Front eingetroffen 
seien. Aus allem geht hervor, daß Singapur 
von der Landseite belagert ist und die Be 
wegungsfreiheit des dortigen Militärkom 
mandos nicht mehr über die einer schwer be 
drängten Festung hinausgeht. 
vor einer stürmischen Urrlerhlmssitzung 
ll Genf, 17. Januar. 
Drahtbericht unseres Mitarbeiters 
England macht sich aus stürmische Unter- 
Yaussitzungen gefaßt, ja, man spricht jen 
seits des Kanals von der stürmischsten Un- 
terhanssttzung, die Churchill nach seiner 
Rückkehr erleben werde. Es gibt Zeitungen, 
die ganz offen von einer großen Offensive 
gegen Churchill sprechen. Bezeichnend ist ein 
«atz aus der Eden gehörenden „Yorkshire 
Post": „Ein Sturm schwerster Kritiken wird 
sich gegen das brrtrsche Kabinett erheben 
wie ihn dieses seit Krregsbcginn nicht mehr 
gekannt hat." 
Niederländisch-Indien 
SS tftrtf f 
55 mal größer als das Mutterland 
Zava — der Diamant im Zuwelenkranz 
Niederländisch-Indien wird auch Jnsu- 
Eill neues Intrigenspiel gegen Ankara 
re Istanbul, 17. Januar. 
Draytbericht unseres Mitarbeiters 
Die Blätter berichten aus Teheran, daß 
nach einer Erklärung des dortigen Ober 
kommandierenden der britischen Besatzungs 
truppen, Generalleutnant Quinarn, in der 
nächsten Zeit amerikanische Ingenieure am 
Persischen Golf eintreffen sollen, um dort 
mit dem Bau eines Hafens zu beginnen, 
der der Entladung der angeblich in Aus 
sicht gestellten Waffen- und Materialtrans 
porte aus den USA. dienen soll. Gleichzei 
tig würden in Iran und im Irak Flug 
hafen errichtet werden, um, wie General 
leutnant Quinarn wörtlich sagte, der Tür 
kei im Fülle eines Angriffs helfen zu kön 
nen. I Wirklichkeit dürften dabei wohl 
11 n ö e genannt, weil dieses gewaltige Ge- 
biet zwischen der Malaiischen Halbinsel und 
Sumatra tat W e st e n (und zugleich nörd 
lich vom Äquator) und Neuguinea im 
Osten (und zugleich südlich vom Aequator) 
aus Inseln besteht: Aus den großen und 
den kleinen Sundainseln, aus den Moluk 
ken oder Gewürz-Inseln und schließlich aus 
emem Anteil an Neuguinea. Neben diesen 
m/^en und größeren Inselgruppen des 
Malaiischen Archipels gibt es noch viele 
-rausende von kleinen Inseln u. Jnselchen, 
von Korallenriffen und Klippen, die nur 
auf genauen Seekarten verzeichnet sind, 
S ei şiņņmarisch zum nieöerländisch-inöi- 
Ichen Hoheitsgebiet gerechnet werden. 
Dieses Jnselreich ist 55 mal so groß als 
^irländische Mutterland. Es erstreckt 
ich o500 Kilometer in der Länge und 1700 
Kilometer in der Breite. Seine Längenaus 
dehnung kommt der Entfernung von Rot 
terdam nach Newyork gleich) seine Breiten 
ausöehnung entspricht der Luftlinie von 
Leipzig nach Tunis. 
Diese wenigen Angaben genügen als 
Nachweis für die Schwierigkeiten einer 
Verteidigung dieses Gebietes gegenüber ei 
nem Feind, der mit Flugzeugen und Fall- 
fchirmtruppen, mit mächtigsten Großkampf 
schiffen und U-Booten angerückt kommt, der 
die Methodik des modernen Krieges be 
herrscht und der den Vorteil der Initiative 
fest in den Händen hält. 
* 
Niederländisch-Indien umfaßt 1,9 Mil 
lionen Quadratkilometer (qkm). Das Deut 
sche Reich bedeckte nach dem Münchener Ab 
kommen, also einschließlich des Sudeten 
landes, 683 000 qkm. Die heimatlichen Nie- 
Orlande haben gar nur eine Fläche von 
Z0000 qkm. Diese gewaltige Fläche wurde 
im izahr 1930 von 60,7 Millionen Menschen 
bewohnt. 
Im Westen Jnsulindes wohnen Malaien, 
rm Osten Papuas als Eingeborene. Im 5ht 
«em der Inseln gibt es vielfach Ureinwoh 
ner, auch „Kopfjäger" (eine Abart der Men- 
schenfrefser) unö Zwergvölker. Die Malaien 
KL? 6 kriegerische und künstlerische 
""Wonnen in vieler Beziehung 
als Kulturvolk oder — beiiei- rteOw rt ra 
Kulturvölker gelten. " ßefstßt - als 
Die Zahl der Europäer in ganz Jnsu- 
linde betragt 242 000. Viel zahlreicher sind 
die Chinesen, die über 1,2 Millionen Men 
schen zählen und sich auf den Handel ge 
worfen haben, den sie oft monopvlhaft be- 
herrschen. Die Zunahme der Eingeborenen- 
bevolterung ist stark. Sie vermehrte sich von 
1920 bis 1930 um 11,4 Millionen. 
Aber die Berteilung der Bevölkerung ist 
sehr ungleichmäßig. Die langgestreckte Insel 
Java ist die k l e i n st e der großen Sunda 
inseln. Sie umfaßt nur 132 700 qkm. Aber 
sie zählt reichlich 42 Millionen Einwohner. 
Java ist der Diamant im Perlenkranz von 
Niederländisch-Indien. Auf Java liegen 
sechs von den insgesamt sieben Großstädten 
Jnsulindes. Batavia im Westen zählt über 
eine halbe Million Einwohner) Surabaja 
hatte im Jahr 1930 342 000 Einwohner. 
Beide Städte haben seit 1920 ihre Einwoh 
nerzahl verdoppelt. Ihr Wachstum hat 
amerikanische Verhältnisse. Darin prägt sich 
der wichtige Tatbestand aus, daß neben der 
bisher fast ausschließlichen land- und forst 
wirtschaftlichen Tätigkeit, neben dem Berg 
bau und der Fischerei letzthin die Industri 
alisierung Jnsulindes sehr bemerkbare 
Fortschritte gemacht hat. Im Jahr 1931 
gab es nur 750 Webstühle überhaupt, nur 
sechs Jahre später wurden 9980 Handwebe- 
stühle und 2000 mechanische Webstühle ge 
zählt. Das starke Vorkommen von Hand 
webestühlen deutet darauf, daß die eingebo 
rene Bevölkerung an ihre alten kunst 
gewerblichen Ueberlieferungen anknüpft. 
Daneben hat sich eine ausgedehnte chemische 
Industrie entwickelt, unter der die Seifen- 
sabrikation aus der Grundlage der reichen 
pflanzlichen Oelvorkommen im Vorder 
grund steht. Aber auch Metall- und Holz 
verarbeitung, die Erzeugung von Lebens 
und Genußmitteln, die Papierfabrikation, 
die Herstellung von elektrischen Apparaten 
und Fahrrädern beginnen sich kräftia z» 
entwickeln. In den letzten Jahren haben 
öre Niederländer zahlreiche Werften ge 
gründet und auf ihnen kleine U-Boote und 
Motor-Torpedoboote gebaut, von denen 
sie sich in den vielfach seichten Gewässern 
emen erfolgreichen Verteidigungseinsatz 
versprachen. Grundlage des Reichtums von 
Java ist aber noch immer die Plantagen 
wirtschaft, der Anbau von Zuckerrohr, 
Kaffee, Tabak, von dem Kautschukbaum, 
der Chinarinde, dem Pfeffer und dem 
Mohn zur Opiumgewinnung. Grundlage 
der Ernährung ist der Reis. 
So weit I a v a, das nur knapp 7 vH. der 
Fläche Niederländisch-Jnöiens einnimmt, 
aber mehr als zwei Drittel seiner Gesamt 
ernwohnerschaft beherbergt. Borneo ist 
mit 534 000 qkm sehr viel größer, zählt aber 
nur 2,2 Mill. Einwohner. Die nächstgrötzte 
Insel ist S u m a t r a, bekannt durch seinen 
Tabak und seinen Reichtum an Erdöl. Es 
ist 472 000 qkm groß, also größer als das 
Deutschland von 1920, zählte aber 1930 nur 
8,3 Mill. Einwohner. Und schließlich das 
letzt durch die japanische Landung in den 
Blickfang gerückte Celebes, das 190 000 
qkm groß, aber mit 4,3 Mill. Einwohnern 
verhältnismäßig dicht bevölkert ist. Alle 
übrigen Inseln — es sind ihrer insge 
samt viele tausende — bedecken zusammen 
eine Fläche von 578 000 qkm, zählen aber 
nur 4,4 Mill. Einwohner. 
Die Bevölkerungs-, Sozial- und Kultur 
ltruktur Niederländisch-Ostindiens ist sehr 
unterschiedlich. Welch ein Gegensatz zwischen 
Java, dem dichtest bevölkerten Agrarland 
der Welt, mit 314 Einwohnern auf 1 qkm, 
unö dem riesigen Borneo mit 4 Einwohnern 
auf 1 qkm. Hier wird die Unterschiedlichkeit 
zur Gegensätzlichkeit. Das erschwert die 
Verteidigung. 
I« der Nacht zum 16. Januar griffet 
Kampfflugzeuge Hafeuanlagen a« der eug 
lischen Ostküste an und erzielten mehren 
Volltreffer in einer großen Hochofenanlage 
I« Nordafrika setzte der Feind die Be 
schteßuug der deutsch-italienischen Stütz 
punkte im Raum von Sollum durch Luft 
und Seestreitkräfte fort. In der westlicher 
Cyrenaika keine wesentliche» Kampfhand 
lungen. Deutsche Kampf- und Sturzkampf 
flugzeuge griffe« britische Kraftfahrzeugko 
lonne» und Flugplätze in der Cyrenaiki 
sowie Zeltlager bei Marsa Matruk an. 
Die Luftangriffe auf britische Flugplätz. 
und Verteidigungsanlagen aus der Jnse! 
Malta wurden bei Tag und Nacht wirksa« 
fortgesetzt. 
Deutsche Transportflugzeuge schossen am 
13. 1. über dem Mittelmeer zwei augrei- 
sende britische Zerstörerflugzeuge ab. 
» Britische Bomber griffe« in der letzten 
Nacht Emden und weitere Orte im nord 
deutschen Küstengebiet an. Die Zivilbevöl 
kerung hatte Verluste an Toten und Ver 
letzten. Drei der angreifenden britischen 
Bomber wurden abgeschossen. 
Japan versenkte 360 000 BB. 
3)9(23. Tokio, 16. Jan. Das Hauptquartier 
der Marine meldet über das Ergebnis der 
japanischen Flottenoperationen im Pazifik 
bis einschließlich 19. Januar. 
Die Flotte versenkte 39 feindliche Schifte 
mit insgesamt 192 999 ART. und kaperte 78 
weitere Schiffe mit insgesamt 171 999 BRT. 
Hierbei entfallen auf U-Boote 20 Schiffe mit 
132 099 BRT., aus die Luftwaffe 19 Schiffe 
mlt 57 999 BRT. 
Die japanischen Verluste belaufen sich auf 
lnsgesamt elf Schiffe mit 46 999 BRT. 
Zusammenkunft der Dberbefehlshaber 
der Kriegsflotten Deutschlands 
und Ikaliens 
DNB. Berlin, 16. Ja«. Am 14. und 15. 
Januar fand in Garmisch eine Zusammen 
kunft zwischen dem Oberbefehlshaber der 
deutschen Kriegsmarine, Großadmiral 
Raeder, und dem Flottenadmiral Ric- 
c a r d i, dem Unterstaatssekretär und Ad- 
miralstabschcf der königlich - italienischen 
Kriegsmarine, statt. Im Laufe der in kame 
radschaftlichem Geist geführten Besprechun 
gen zwischen den beiden Oberbefehlshabern 
wurde die vollständige Uebereinstimmung 
in der weiteren operativen Zusammenar 
beit der beiden Kriegsmarinen zur Errin 
gung -es Endsieges über den gemeiusame« 
Feind festgestellt. 
wîchļige vkffchist m mlllete» zronlabsch« bet fiļfftonl eingenommen 
ôchwere Verluste der Bolschewisten 
Aus dem Führerhauptquartier, 16. Jan. 
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt 
bekannt: 
Im mittleren und nördlichen Abschnitt 
der Ostfront dauern die Kämpfe an. Beim 
angriff gegen starke feindliche Kavallerie 
Frontabschnitt nahm ein deut- 
sches Jnfanteriebataillon am 14. 1. nach 
wesentlich andere Gründe mitbezeichnend 
die Moskauer Verhandlungen 
Edens laßen kaum einen Zweifel darüber 
zu, wie man sich in London eine Hilfe 
leistung für die Türkei vorstellt. 
harten Kämpfen eine wichtige Ortschaft und 
erbeutete zehn Geschütze, zahlreiche Maschi 
nengewehre, Granatwerfer, Hunderte von 
Gewehren und 859 Pferde. Der Feind ließ 
mehr als 1399 Tote zurück. 
Durch unsere Luftangriffe aus Schiffsziele 
oei Feodosija und Kertsch wurde ein Trans 
porter vou 1599 BRT. versenkt, ein größe 
rer Transporter und ein Zerstörer schwer 
beschädigt. 
Im Westfahrwafler des Weißen Meeres 
wurde ei« Eisbrecher der Staliu-Klasie 
durch mehrere Bombeuvolltreffer schwer 
beschädigt. 
Japans Ueberlegeuheit zur See. 
Der wahre Grund die innere Holtum 
Der japanische Admiral Suetsugu läßt siä 
über die Ueberlegeuheit Japans zur Se, 
im Pazifik aus. Von den dreißig in Ostasiei 
stationierten U-Booten seien zwei Drifts 
vernichtet, außerdem der größte Teil de, 
Pazifik-Flotte. Amerika, England und Hol 
land verfügten deshalb nur noch über Resti 
ihrer Geschwader und zehn U-Boote. Dei 
Kampfwert öek niederländischen Flotte ist 
nicht hoch einzuschätzen. Das meistenteils 
aus Eingeborenen bestehende Mannschafts 
personal sei durchaus unzuverlässig. Da 
gegen stünde eine kampfbereite und starke 
japanische Flotte zur Verfügung, die sich 
seit Jahrzehnten systematisch auf einen 
Krieg mit Amerika eingestellt habe. 20 Jah 
re hindurch sei die japanische Marine ohne 
lede Unterbrechung durch Feiertage im U- 
Bootkrieg ausgebildet. Niemals hätte ein 
U-Boot in Japan mit dem Verlust eines 
Uebungstorpedos zurückkehren dürfen. Die 
Amerikaner dagegen hätten stets unbeküm 
mert ein langes „Wochenende" gefeiert und 
wären zurückgekehrt häufiger mit der Be 
merkung „Verlorene Torpedos bezahlt Wa 
shington". 
I« dieser gegensätzlichen Einstellung liegt 
auch das Geheimnis der jetzige» japanische» 
Erfolge.
	        
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